Aufbau und Ziel

Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten

Das Projekt „Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“ ist ein Entwicklungs- und Umsetzungsprojekt des Kompetenzzentrums Gesundheit der Diakonischen Werke Baden und Württemberg sowie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege.

Es ist auf drei Jahre angelegt. Beginn war der 01. Mai 2017. Das Projekt wird  im Rahmen des Programms „rückenwind+“ für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ziel des Projekts ist es, durch nachhaltige Maßnahmen gesundes Arbeiten in gesunden Organisationen der Diakonie zu fördern. Gesunde Arbeitsgestaltung ist eine zentrale Voraussetzung für die langfristige Bindung von Mitarbeitenden und den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit.

Im Projekt sollen

  • Akteure sensibilisiert
  • nachhaltige und übertragbare Konzepte entwickelt und
  • Beispiele guter Praxis umgesetzt werden.

Dazu werden in Einrichtungen Organisationsentwicklungsprozesse/ Betriebliches Gesundheitsmanagement und  Personalentwicklungsmaßnahmen sowie Gesundheitscoaching durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Prozesse in einem strategischen Konzept zusammengeführt, welches gerade für Komplexträger interessant ist.

Die entstehende Modularisierung führt dazu, dass das Angebot sowohl für kleinere Betriebe als auch für Komplexträger interessant ist. Die Einrichtungen haben die Möglichkeit individuelle und nachhaltige Veränderungen für Ihre Einrichtung, mit erfahrenen Experten an Ihrer Seite, herbeizuführen. Schlussendlich sollen sinnvolle Synergien und langfristige strategische Überlegungen über das Projekt hinaus im Kompetenzzentrum Gesundheit entstehen.

Bedeutung von Belev

Der Ausdruck BELEV stammt aus dem hebräischen und bedeutet wörtlich übersetzt „im Herzen“. Das Herz als alttestamentliches Verständnis – Zentrum des Menschen – bedeutet, dass der Mensch seine Haltung und sein Handeln positiv verändert.

Übersicht der Aufgaben der ProjektkoordintorenInnen:

  • ist interner „Treiber“ für das Thema und den Prozess
  • ist Schnittstelle zur externen Beratung
  • koordiniert den Steuerungskreis
  • verantwortlich für die Organisation der Arbeit vor Ort
  • verantwortlich für Kommunikation des Prozesses und der Ergebnisse bzw. Maßnahmen
  • verantwortlich für die Dokumentation
  • muss intern kommunikativ gut vernetzt sein
  • sorgt für die Verstetigung des Themas in der Einrichtung
  • nimmt am Austausch mit den anderen Implementierungsprojekten teil