24. Türchen

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Die Weihnachtsgeschichte

Heute ist es soweit, wir feiern den Tag der Geburt Jesu. Passend hierzu haben wir heute für Sie die Weihnachtsgeschichte nach Lukas.

Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

LUKAS 2,1 – 20

 

Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.
Lukas 2,11

23. Türchen

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Der traurige kleine Stern und das Wunder

Haben Sie schon daran gedacht die vierte Kerze Ihres Adventskranzes anzuzünden?

Heute haben wir zum vierten Adventssonntag wieder eine Weihnachtsgeschichte für Sie, diesmal von Elke Bräunling „Der traurige kleine Stern und das Wunder“.

Der kleine Stern war traurig. Während seine Sternenfreunde am Himmel miteinander um die Wette funkelten, spähte er immer wieder zur Erde hinab. Was er dort sah, brachte ihn zum Weinen. Dieses Elend überall! Wie konnte er sein helles Funkellicht dem Himmel schenken, wenn es unten auf der Erde an manchen Orten so düster und trübe zuging? Wie konnte er fröhlich sein und strahlend glänzen, wenn ihm schwer ums Herz zumute war und er mit den Tränen kämpfte?

„Ich bin anders als die anderen Sterne“, sagte er. „Mein Licht möchte ich jenen schenken, die im Dunkel der Sorgen durchs Leben gehen. Die traurig sind, arm, krank, verletzt oder heimatlos. Sie, ja, sie brauchen mein Licht mehr als der weite Himmel in all seiner Pracht.“

Sein Blick fiel auf eine Stadt in einem großes, hellen Land. Von allen Seiten suchten Menschen ihren Weg in diese Stadt. Er sah er einen Mann und eine Frau. Auch sie waren Reisende und sie schienen arm zu sein. Die Frau erwartete ein Kind. Müde schleppten sie sich durch die Straßen, aber da war niemand, der sie aufnahm. An allen Türen wurden sie abgewiesen, denn es gab keine Zimmer mehr für arme Reisende. Als sich das junge Paar schließlich am Rande der Stadt in einem dunklen Stall zum Schlaf legte, zerbrach es dem kleinen Stern fast das Herz vor Kummer.
„Licht soll Hoffnung bringen“, murmelte er. „Wenn doch nur ein Wunder geschähe!“
Er schloss die Augen. Wie gerne wäre er in dem Stall bei diesen armen Leuten.

Auf einmal wurde es warm um ihn herum. Der kleine Stern blinzelte. Helles Licht strahlte ihm entgegen und von irgendwoher sang es.
„Wo bin ich?“, murmelte er. „Was ist geschehen?“
Er hörte ein leises Weinen. Dann sah er das Kind. Es lag in einer Krippe.
„Das ist doch der alte Stall!“, murmelte er. „Wie hell es hier ist. Und der Mann und die Frau. Wie glücklich sie sich über die Krippe beugen und dem Kind zulächeln.“
Der kleine Stern war erleichtert. Er fühlte, wie alles in ihm lachte.

„Die Hoffnung“, jubelte er. „Sie ist da.“
Er warf noch einen liebevollen Blick auf das Kind, die Frau und den Mann, flüsterte „Danke“ und beeilte sich, wieder an seinen Platz am Himmel zurückzukehren.

Hier können Sie noch weitere Adventsgeschichten von Elke Bräunling finden.

Gott schenke Dir die nötige Ruhe,
damit Du Dich auf Weihnachten
und die frohe Botschaft
einlassen kannst.
Irischer Segenswunsch

22. Türchen

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Achtsamkeitsübung „Zuhören“

Stellen Sie sich Ihren Zähler (z.B. Handy, Küchenwecker) auf 5 Minuten, so lange dauert diese Übung, nicht mehr und nicht weniger.

Nehmen Sie eine gerade Körperhaltung ein, so wie Sie es angenehm finden,  z.B. auf die Vorderkante eines Stuhls mit den Füßen parallel auf dem Boden.  Legen Sie Ihre Hände auf die Oberschenkel und schließen Sie Ihre Augen.

Ihre gesamte Aufmerksamkeit sollte sich nun auf die Geräusche des Augenblicks konzentrieren. Nehmen Sie die Geräusche wahr, ohne diese zu bewerten. Sollten Sie abschweifen oder irgendwelche Dinge denken, konzentrieren Sie sich wieder auf die Geräusche oder lauschen Sie Ihrem Atem.

Des Herrn Engel trat zu den Hirten, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.
Lukas 2,9-10

21. Türchen

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Eine Kurzgeschichte zum Thema Achtsamkeit

Heute haben wir eine Kurzgeschichte zum Thema Achtsamkeit von „Master HanShan“ für Sie:

Der Fischer und der Geschäftsmann

Am späten Vormittag saß ein Fischer unter einer Palme am Strand und blickte zufrieden aufs Meer hinaus. Der Morgen hatte ihm einen guten Fang beschert, von dem seine Familie und auch die Leute im Dorf satt werden würden. Da kam ein Geschäftsmann des Weges, „Warum sitzt du da unter der Palme und schaust aufs Meer, statt hinauszufahren und Fische zu fangen?“, fragte er den Fischer.

Der ließ sich nicht in seiner Ruhe stören. „Ich war schon draußen“, sagte er nur.

„Ja, und wie viel hast du gefangen?“

„Genug, dass wir heute satt werden.“

Der Geschäftsmann griff sich an den Kopf. „Mehr nicht?“

Das verstehe ich nicht … Du hast doch Zeit, warum fährst du nicht raus und machst noch einen Fang?“

Der Fischer sah den Geschäftsmann verständnislos an. „Wozu denn?“

„Du könntest mehr Fische verkaufen“, ereiferte sich der Geschäftsmann. „Du könntest dir von dem verdienten Geld ein tüchtigeres Boot kaufen, bessere und größere Netze. Damit fängst du mehr und kannst sogar Leute einstellen, die für dich arbeiten, und dein Erlös vermehrt sich. Vielleicht kannst du sogar eine eigene Fischkonservenfabrik gründen und die Fische weltweit vertreiben …“

„Und wenn ich das alles geschafft habe, was mache ich dann?“

„Dann … ja, dann kannst du es ruhig angehen lassen. Du kannst dich irgendwo unter eine Palme setzen und den Blick aufs Meer genießen“, schlug der Geschäftsmann vor.

Der Fischer lachte lauthals. „Und was tue ich jetzt?“ …

 

Möge Klarheit sich spiegeln
auf dem Grunde Deines Herzens.
Rein sei Deine Seele
wie ein See in der Stille
des Gebirges.
Irischer Segenswunsch

 

20. Türchen

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Achtsamkeitsübung „Warten“ oder gegen den „Weihnachtsstress“

Wie oft waren Sie schon genervt beim Wartezimmer vom Arzt, in der Schlange der Supermarktkasse oder beim Warten an roten Ampel.

Gegen solche Wartezeiten kann man auch mit Achtsamkeit nichts ausrichten, aber gegen das Genervtsein. Nutzen Sie Ihre Wartezeit bewusst als Dünger für Ihre Achtsamkeitspraxis. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und versuchen Sie bewusst Ein- und Auszuatmen. Sie merken schnell, wie Sie immer ruhiger und gelassener werden.

Wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
1.Johannes 3,24

19. Türchen

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Geführte Meditation

Heute möchten wir Ihnen eine weitere geführte Meditation zum Thema Selbstliebe und Dankbarkeit von Peter Beer, Buchautor und Gründer der Achtsamkeits Academy, ans Herz legen.

Durch Meditation kann sich der Geist beruhigen und sammeln. Regelmäßige Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen wirken beruhigend und werden oft als Entspannungstechniken empfohlen. In der Meditation verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung vertieft sich und Muskelspannungen werden reduziert.

Mögen aus jedem Samen, den Du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten
in Deinen Augen spiegeln und sie Dir
ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern.
Irischer Segenswunsch

 

 

18. Türchen

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Achtsamer Umgang mit der Natur

Nicht nur sollten wir mit uns selbst achtsam umgehen, sondern auch mit unserer Umwelt. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, wieviel Plastikverpackungen brauchen Sie wirklich und auf welche können Sie verzichten? Brauche ich das neueste technische Gadget wirklich?

Lassen Sie das Auto öfter stehen und gehen Sie zu Fuß. Lauschen Sie dem Rauschen der Bäumen und dem Rascheln der Blätter.

Machen Sie statt einer Shoppingtour einen Herbstspaziergang.

Dies sind kleine Dinge für mehr Achtsamkeit mit der Natur, aber sie helfen der Umwelt und auch Ihnen.

Der achtsame Umgang mit der Natur ist zu jeder Jahreszeit und in vielerlei Formen möglich. Dies hilft nicht nur der Natur, sondern auch uns, indem wir uns immer wieder der Bedeutung solcher praktischen Achtsamkeit bewusst werden.

Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe.
Hiob 16,19

17. Türchen

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Achtsamkeitsübung: Knie umarmen

Die Übung dient dazu, Nervosität und Ängste loszulassen.

Legen Sie sich auf den Rücken, bequem und entspannt auf einer Decke oder einer Gymnastikmatte. Sie können sich bei Bedarf ein Kissen unten den Nacken legen. Ziehen Sie nun beiden Knie an Ihren Körper und umarmen Sie die Knie mit Ihren Händen. Ihr Rücken sollte dabei gerade sein und vollständig auf dem Boden liegen.

Sobald Sie diese Position eingenommen haben, kontrollieren und stabilisieren Sie Ihre Atmung und geben Sie sich dadurch das Gefühl des Geerdetseins. Halten Sie die Stellung, solange es Ihnen angenehm ist.

Zum Abschluss der Übung lassen Sie Ihre Beine langsam wieder los und entspannen Sie Ihren Körper.

Ich wünsche dir,
die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die stille Reife des Herbstes und
die Weisheit des erhabenen Winters.
Irischer Segenswunsch

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Die Sterntaler

Heute haben wir wieder ein Märchen für den dritten Adventssonntag. Diesmal ist es „Sterntaler“ von den Gebrüdern Grimm.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.“ Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne es dir“ und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.“ Da nahm es seine Mütze ab und gab sie ihm.

Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror, da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben“ und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.

Und als es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und es waren lauter blanke Taler. Und obwohl es doch sein Hemdlein weggegeben hatte, so hatte es nun ein neues an, und das war vom allerfeinsten Leinen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

Hier können Sie das Märchen als Buch erwerben. 

Jesus spricht: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.
Johannes 16,23

15. Türchen

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Unsere Mahlzeiten eignen sich auch dazu, Achtsamkeit zu üben. Spüren Sie vor dem Essen in sich hinein: Haben Sie Appetit oder Hunger? Wie ist Ihre derzeitige Stimmung? Betrachten Sie Ihre Mahlzeit, wie sieht sie aus und wie setzt sie sich zusammen?

Konzentrieren Sie sich dann auf das Essen, wie riecht es? Beobachten Sie, wie Sie Ihr Essen zum Mund führen, wie es sich anfühlt und wie es schmeckt. Kauen Sie langsam und bewusst.

Wenn Sie fertig mit dem Essen sind, beobachten Sie, wie sich Ihr Körper jetzt anfühlt, sind Sie satt? Sind Sie zufrieden?

Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
Psalm 121,5-6