Kultur(en) und Werte: was uns trägt und stärkt!

Interview mit Frau Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten

Neues Jahr, neue Themen?

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn Veränderungen vor: weniger rauchen, mehr Sport, freundlicher kommunizieren, Erholung einplanen, sowieso weniger planen usw.

Wie lange halten solche Vorsätze? Was bleibt und uns immer wieder beschäftigt, erfreut und neu herausfordert, sind unsere Kulturen und Verschiedenheiten.

Mal heißt es „interkulturelle Öffnung“, dann „diversity management“, oder „Sensibilität für Verschiedenheit“.

Worum es geht? Immer wieder erkennen, wer Ich bin, Neugier am Du, Gestaltung des Wir.

Dazu gehört das Aushalten der Verschiedenheit, Vermeiden der Abwertung meines_r Gegenüber, Freude an gelingendem Miteinander und vielleicht sogar ein Schmunzeln, wenn mal was schiefgeht. Denn: Das versehentliche Stolpern von gestern formt die Anekdote von morgen.

19. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

© pixabay, rawpixel

Dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Arbeitsbelastung reduzieren, das soll mit Hilfe der BELEV-Befragung zum Gesunden Arbeiten gestalten, gelingen. Die Mitarbeiter sollen beteiligt sein und sich damit identifizieren. Auch die psychische Gefährdung spielt dabei eine große Rolle.

Dorothee Schad, die Zieglerschen, erklärt die Inhalten und Tools für den Prozess hierfür. Die Belev-Befragung ermöglicht eine transpartene Kommunikation und ist gleichzeitig sehr alltagsnahe.

18. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Die wichtigsten Meilensteine waren bei Annette Gick-Kolb und Thomas Nehr, Krankenpflegeverein Schmiden-Oeffingen e.V., die BELEV-Mitarbeiterbefragung, welche auch eine hohe Beteiligung verzeichnen konnte.

Es wurden mehr Vollzeitstellen geschaffen, ein Konzept zum Gesunden Arbeiten entwickelt und die Fehlstunden haben sich um 400 Stunden verringert. Außerdem werden Weiterbildungsmaßnahmen gefördert und die Wertschätzung unter den Mitarbeitern hat deutlich zugenommen.

17. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Eine Gesundheitskultur wurde bei Inge Singler-Stückemann und Andreas Fritz, Evangelische Jugendhilfe Freiburg-Zähringen, entwickelt. Bei diesem Prozess wurde zusammengetragen, was schon alles in der Einrichtung gemacht wird und dies in ein Gesundheitskonzept übertragen. Die Mitarbeiter wurden mit einbezogen und konnten eigene Ideen und Wünsche mit einbringen.

Wichtige Erkenntnisse waren, dass Gesundheitskultur nicht nur eine Aufgabe der Einrichtungsleitung ist, sondern auch in der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters liegt. Es wurden Flyer und Ratgeber entwickelt, Pausenschilder eingeführt und jeder Mitarbeiter wurde mit ins Boot geholt. Auf humorvolle Art wurde sich dem Thema Burnout gewidmet. Hier wurden 100 Weg zu deinem Bunrout als Ratgeber entwickelt.

16. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Arbeitssituationsanalysen waren für Johannes Sackmann und Inge Boitz-Gläßel, Evangelische Sozialstation Freiburg im Breisgau e.V., ein wichtiger Meilenstein. Alle Mitarbeiter werden bei der Entwicklung von Maßnahmen mit einbezogen, auch Schüler*innen, damit für sie Gesundheit schon in der Ausbildung ein wichtiges Thema ist.

Maßnahmen wurden zusammen mit den Mitarbeitern erarbeitet und sind damit auch maßgeschneidert. Wichtig hierbei ist, dass alle Ebenen mit dabei sind, Leitungs- und Führungskräfte, sowie Fachkräfte und Helfer.

14. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Die wichtigsten Meilensteine beim gesunden Arbeiten waren für Max Winkler und Jolanthe Schielek, Bodelschwingh Heim, die Gründung der Steuerungsgruppe, die Mitarbeiterbefragung und die Anpassung an Gesundheitsangebote.

Es wurden zusätzliche bezahlte Pausen eingeführt, die von Fachleuten begleitet werden und bei den Mitarbeitenden großen Anklang finden. Eine wichtige Erkenntnis ist auch, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht einfach nebenbei betrieben wird – es braucht zeitliche Ressourcen, Mitarbeiter, die mitmachen wollen und eine Geschäftsleitung, die dahinter steht.

13. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Das gegenseitig Vertrauen der Mitarbeiter wurde bei Petra Rieth und  Ludger Schmitt, Seniorenzentrum Sonnhalde, gestärkt und die Kommunikationskultur wurde neu kreiert. Die wertschätzende Kommunikation im Alltag wurde etabliert und Mitarbeiter wurden dafür begeistert.

Die Mitarbeiter bringen sich mehr ein und fühlen sich wertgeschätzt, das zeigt auch die erhöhte Teilnahme der Mitarbeiter an freiwilligen Feiern. Hier zeigt sich, wie wichtig offene und wertschätzende Kommunikation miteinander ist.

12. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Viele Erkenntnisse haben Andrea Lutz und Klaus Herberts, Diakoniestation Neuenbürg/ Engelsbrand, durch BELEV 2.0 bekommen. Oft sind es nicht die konkreten Maßnahmen sondern die Arbeit an der eigenen Haltung und der Haltung der Mitarbeitenden. Der Fokus sollte auch immer auf den Dingen liegen, die gut laufen und nicht auf den Dingen, die noch besser werden können.

Auch bei der Teamentwicklung wurde viel verbessert und verändert. Das Betriebsklima hat sich nachhaltig verbessert und auch Bewerber spüren das, so wirkt sich dies auch die Fachkräftesicherung positiv aus. Ebenso geben Kunden viel positives Feedback.

11. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Wichtige Erkenntnisse waren von Andreas Walter und Heike Schwämmle, Theo-Lorch-Werkstätten gGmbH , dass die Leitungen hinter BELEV 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten stehen muss, um was nachhaltig zu verändern bzw. bewirken zu können. Außerdem braucht es professionelle Unterstützung, die Mitarbeiter müssen mit eingebunden werden und auch regelmäßig informiert werden.

Bei Ihnen wurde durch das BELEV 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten Projekt ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut. Dadurch wurden z.B. persönliche Gesundheitsbudgets eingeführt.

10. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Wie sind die Teilnehmenden Einrichtungen des Projekts BELEV 2.0 vorgegangen? Was wurde erreicht? Und was für Veränderungen hat BELEV 2.0 bewirkt? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?

Das haben wir teilnehmende Einrichtungen am Gesundheitskongress 2019 gefragt. Hier finden Sie die Antworten von Juliane Rehfuß aus der Sozialstation Steinlach-Wiesaz. Wichtig war Ihr die Dringlichkeit bei den Mitarbeiten zu wecken und sich gemeinsam auf den Weg mit allen Mtarbeitenden zu machen.