weitere Tipps für die seelische Gesundheit

seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus

Heute finden Sie weite vier hilfreiche Tipps für die seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus von Mental Health Europe.

5. Bleiben Sie hoffnungsvoll und denken Sie positiv.

Versuchen Sie, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren. Die WHO empfiehlt, gezielt nach Informationsquellen zu suchen, die positive Nachrichten von Menschen aus der Region verbreiten, die an COVID-19 erkrankt waren und wieder genesen sind. Oder Geschichten von Menschen, die eine geliebte Person im Genesungsprozess begleitet haben und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.

6. Erkennen Sie Ihre Gefühle an.

Es ist ganz normal, in der derzeitigen Situation große emotionale Reaktionen zu zeigen, sei es sich überwältigt zu fühlen, gestresst, ängstlich oder traurig. Erlauben Sie sich diese Gefühle, nehmen Sie sie wahr und drücken Sie sie aus, z.B. in dem Sie sie im Tagebuch festhalten, mit anderen darüber sprechen, sie kreativ verarbeiten oder meditieren.

7. Nehmen Sie sich Zeit, mit ihren Kindern über die Situation zu sprechen.

Auch Kinder brauchen Hilfe im Umgang mit Stress und Schutz vor der Corona-Hysterie. Beantworten Sie ihre Fragen und erklären Sie Fakten über das Virus, die für Kinder verständlich sind. Reagieren Sie unterstützend, haben Sie ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder und geben Sie Ihnen eine Extraportion Zuneigung, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Zeigen Sie den Kindern, dass sie in Sicherheit sind aber auch, dass es ok ist, traurig zu sein. Zeigen Sie ihnen, wie Sie selbst positiv mit Stress umgehen, damit sie von Ihnen lernen können.

8. Holen Sie sich professionelle Unterstützung.

Befolgen Sie Schutz- und Präventionsempfehlungen der Profis aus dem Gesundheitswesen. Wenn all das nichts hilft, überlegen Sie, sich Unterstützung durch eine professionelle Beratungsstelle zu holen oder suchen Sie Betroffene in ähnlicher Situation. Selbsthilfegruppen sind in der Regel lokal und national organisiert, am besten finden Sie also zunächst heraus, ob es Angebote in Ihrem Umfeld gibt. So finden Sie Ansprechpersonen, die wiederum Anlaufstellen in der regionalen Gesundheitsversorgung kennen. Suchbegriffe wie „Selbsthilfegruppe“ + Ihr Ort oder „psychische Beratung“ + Ihr Ort können Ihnen weiterhelfen.

Möge nach jedem Gewitter
ein Regenbogen
über Deinem Haus stehen.
Irischer Segenswunsch

seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus

Tipps für die seelische Gesundheit

In Zeiten wie diesen ist es mehr denn je wichtig, gut auf sich selbst zu achten und auf die körperliche sowie auch auf die seelische Gesundheit zu achten.

Wir sind dazu angehalten, soziale Kontakte zu minimieren und das Haus nur für wichtige Erledigungen zu verlassen, das drückt unsere Stimmung. Daher finden Sie hier vier Tipps von Mental Health Europe, wie man jetzt auf seine seelische Gesundheit achten kann.

1. Beschaffen Sie sich Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

Beschränken Sie sich selbst darauf, nur Informationen aus Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission oder verlässlichen nationalen Organisationen zu beziehen. In Deutschland sind das vor allem das Robert-Koch-Institut, Ministerien und Gesundheitsämter. Vertrauen Sie auf diese glaubwürdigen Informationsquellen und nicht auf solche, die durch Fehlinformationen Angst und Panik schüren.

2. Setzen Sie sich selbst ein Limit bei COVID-19-Nachrichten.

Versuchen Sie, exzessive Mediennutzung zu vermeiden. Ständiges Warten auf Neuigkeiten und das ständige Neuladen des Social-Media-Feeds können Sorgen verstärken. Überlegen Sie, ob Sie nicht vielleicht Benachrichtigungen auf dem Handy ausschalten und eine bewusste „Nachrichten-Pause“ einlegen.

Sich beim Lesen, Hören und Ansehen von Nachrichten ein Limit zu setzen ermöglicht es Ihnen, sich stattdessen auf den Alltag zu konzentrieren und auf die Lebensbereiche, die sie selbst beeinflussen können. So vermeiden Sie Gedankenspiele wie „was wäre, wenn…“. Die WHO empfiehlt, sich hauptsächlich dann an (ausschließlich faktische) Informationen zu halten, wenn es um praktische Schritte der Vorbereitung und des Schutzes von Ihnen selbst und anderen geht.

3. Passen Sie auf sich auf!

Selbstfürsorge bedeutet in Zeiten des Corona-Virus, sich auf das zu konzentrieren, was man selbst in der Hand hat und kontrollieren kann (z.B. angemessene Hygiene) statt auf das, was man nicht beeinflussen kann (z.B. das Virus zu stoppen).

Leben Sie Ihren Alltag und Ihre Routinen wo es geht: Essen Sie gesund, schlafen Sie genug, machen Sie Dinge, die Sie genießen. Überlegen Sie, eine neue tägliche Routine entwickeln, die ihre seelische Gesundheit und eine positive Einstellung in den Mittelpunkt stellt. Aktivitäten wie ein Spaziergang, Meditation oder Fitness können Ihnen helfen, sich zu entspannen und werden sich positiv auf Ihre Gedanken und Gefühle auswirken. Die Mental Health Foundation empfiehlt beispielsweise, auch Chancen in der Situation zu sehen – z.B. dass man endlich mal wieder genug schläft.

Besonders für Menschen in Gesundheitsberufen ist es wichtig, auf die eigenen Grundbedürfnisse zu achten und sich zwischen den Schichten auszuruhen, auch und gerade weil sich in Krisenzeiten Überstunden und Stress häufen.

4. Halten Sie Kontakt und unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld.

Mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, kann Stress reduzieren. Mit ihnen über Sorgen und Gefühle zu sprechen hilft womöglich, mit den Herausforderungen der Krise besser umzugehen. Wer Unterstützung und Fürsorge erfährt, dem gibt das ein Gefühl von Sicherheit. Anderen Hilfebedürftigen zu helfen und mit jemandem Kontakt aufzunehmen, der sich vielleicht alleine fühlt oder sorgt, hilft sowohl dem, der unterstützt wird, wie auch dem Unterstützenden.

Viele Menschen fragen sich auch, was sie im Quarantänefall tun würden. Auch wenn die Vorstellung von Selbst-Quarantäne erschrecken mag, behalten Sie im Hinterkopf, dass es nur eine temporäre Maßnahme ist und dass es viele digitale Möglichkeiten gibt, regelmäßig mit anderen Kontakt aufzunehmen.

Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.
Philipper 4,7

Psychische Belastungen erkennen

Wie Sie als Führungskraft Warnsignale Ihrer Mitarbeitern rechtzeitig erkennen

Arbeitsausfälle aufgrund von psychischen Belastungen nehmen seit Jahren immer mehr zu. Die Zahl der Beschäftigten, die an Burnout und Depressionen erkrankt sind, steigt stetig.

© pixabay.com,

Gefährdete Mitarbeiter zu erkennen und die Warnzeichen richtig zu deuten, ist nicht einfach. Führungskräfte tragen auch hier eine große Verantwortung, die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken. 

Warnsignale können z.B. nachlassen der Motivation, überhöhter Energieeinsatz, erhöhte Reizbarkeit, reduziertes Engagement und Niedergeschlagenheit sein. Dies zu erkennen setzt voraus, dass Sie als Führungskraft eine gute Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe haben und so Verhaltensänderungen bei Ihren Mitarbeitern erkennen können.

Die BGW hat hierfür einen Leitfaden „Erschöpfung erkennen – sicher handeln“ erstellt. Darin werden Sie als Führungskraft umfassend informiert, wie Sie sich in Fragen der psychischen Belastung am Besten verhalten und wie man psychischen Belastungen vorbeugen kann.

Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht.

2. Samuel 23, 3-4

Arbeitsschutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Was Sie aktuell wissen sollten

Die Verbreitung der Erkrankungen (COVID-19) verursacht durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) verunsichert derzeit Beschäftigte und Arbeitgeber. Zu Beginn der Epidemie wurden insbesondere in den Medien Arbeitsschutz und Infektionsschutz unreflektiert miteinander vermischt. Die Rechtsgrundlagen sind jedoch bei der Entscheidung für erforderliche Maßnahmen, die der Arbeitgeber treffen muss, wesentliche Merkmale.

Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt seit 2001 die gesetzlichen Pflichten zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Zweck des Gesetzes ist es, übertragbare Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Dabei ist unerheblich, welcher Art die Infektion ist und auf welchem Wege die Infektion erfolgen kann. Zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dürfen durch das IfSG selbst durch einzelne Maßnahmen, zu denen es Behörden ermächtigt oder durch Rechtsverordnung aufgrund des IfSG die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit, der Freiheit der Person, der Freizügigkeit, der Versammlungsfreiheit, des Brief- und Postgeheimnisses und der Unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt sowie ein berufliches Tätigkeitsverbot verhängt werden.

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) hat das Ziel, die Gesundheit der Beschäftigten – einschließlich der des öffentlichen Dienstes – durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Das ArbSchG bildet die Ermächtigungsgrundlage zum Erlass von Rechtsverordnungen, wie z. B. für die Biostoffverordnung (BioStoffV). Dies ist eine Verordnung zum Schutz von Arbeitnehmern bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Infektionsgefährdungen). Ziel der Biostoffverordnung ist der Schutz der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, sie dient also dem Arbeitsschutz. 

In kurzen Worten ausgedrückt, berücksichtigt das Arbeitsschutzrecht Risiken, die zum Ersten von der Tätigkeit oder vom Arbeitsplatz ausgehen und zum zweiten im Verhältnis zur Allgemeinbevölkerung (durch die Tätigkeit) ein erhöhtes Risiko mit sich bringen; währenddessen das Infektionsschutzgesetz die gesamte Bevölkerung im Fokus hat.

Zurzeit befinden wir uns noch in der Stufe der Eindämmung und Verlangsamung der Virusausbreitung (Pandemieplan). Seit ein paar Tagen sehr konkret in bevölkerungsbezogenen anti-epidemischen Maßnahmen. Wie in vergangenen Pandemien gezeigt werden konnte, sind diese bevölkerungsbasierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung durch Schaffung sozialer Distanz besonders wirksam, wenn sie in einem möglichst frühen Stadium der Ausbreitung des Erregers eingesetzt werden, so das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen epidemiologischen Bulletin. Der eigenverantwortliche Beitrag jeder Bürgerin und jedes Bürgers ist gefragt, sowohl im persönlichen Umfeld als auch in beruflichen Funktionen oder ehrenamtlichem Engagement.

Hier liegt die Verantwortung bei drei wichtigen Akteuren: dem Arbeitgeber, den öffentliche Institutionen und der gesamten Gesellschaft. Jeder Einzelne nimmt diesbezüglich mehrere Rollen ein, in denen er an der Strategie der Verlangsamung mitarbeiten kann. Das RKI zählt einige Beispiele auf

  • Persönliche Gesprächskontakte (siehe Hauptübertragungsweg der Tröpfcheninfektion) grundsätzlich auf wenige, jederzeit bekannte und anzugebende Personen (Kontaktperson) reduzieren und auch mit diesen verabreden, dass sie das ebenso handhaben. Dazu kann z. B. auch gehören, beim Telefonieren nicht über Freisprechsysteme im Beisein anderer Personen zu sprechen und damit vermehrt potenziell infektiöse Tröpfchen in die Umgebungsluft abzusondern.
  • Vorausschauend planen, d. h. jeder kann sich (zusammen mit der Familie/Haushaltsmitgliedern/Freunden) ein persönliches Konzept von Maßnahmen zusammenstellen, das sich auch über mehrere Wochen oder Monate durchhalten lässt, z.B. Weitergabe von Tipps zur Fitness, Verabredung von gemeinsamen Spaziergängen „mit Abstand“, Meidung von engem Kontakt in öffentlichen Verkehrsmitteln z. B. zu Hauptverkehrszeiten, die Organisation von festen Fahrgemeinschaften etc.
  • Möglichkeiten von Telearbeit, Onlineshopping, Telefon- oder Videomeetings, Skypen, Social media eruieren, ausprobieren und ab jetzt nutzen, z.B. Geburtstags- und andere Feiern auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

von Oliver Nöltner, mesino

Der HERR deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.
Psalm 27,5

Kleine Bewegungspause

Übungen für die Aktivpause

Heute haben wir wieder ein paar Übungen für kleine Bewegungspausen sowie die Aktivpause für Sie rausgesucht, denn nur, wer sich bewegt bleibt gesund.

Übung „Äpfel pflücken“

Greifen Sie mit den Armen abwechselnd so weit wie möglich nach oben. Machen Sie dies etwa 20 – 30 Sekunden und wiederholen Sie die Übung dreimal.

Übung „Rumpf-Dehnung“

Stehen Sie Hüftbreit. Ein Arm in Seitstütz und den anderen Arm gestreckt über den Kopf zur Gegenseite führen. Der Oberkörper neigt sich mit. Halten Sie die Position fünf Sekunden pro Seite und machen Sie zwei Wiederholungen.

Mögest Du Ruhe finden,
wenn der Tag sich neigt
und Deine Gedanken noch einmal
die Orte aufsuchen,
an denen Du heute
Gutes erfahren hast.
Auf dass die Erinnerung
Dich wärmt und gute Träume
Deinen Schlaf begleiten.
Irischer Segenswunsch

Vorstellung der überarbeiteten Belev-Befragung

Interview mit Frau Pfr. Dorothee Schad

Frau Pfr. Dorothee Schad stellt die neu überarbeitete Mitarbeiterbefragung aus dem Projekt Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“ in diesem Interview vor. Die Belev-Befragung wurde 2019 komplett überarbeitet und mit Fragen der psychische Gefährdungsbeurteilung und spezielle Fragen für die Führungskultur in die Befragung angereichert.

Ziel der Befragung ist auch, dass Führungskräfte verstehen und merken, wo die Belastungen der Mitarbeitern liegen und wie dies verbessert werden kann. Führungskräfte haben dadurch die Chance ihre Führungskultur reflektieren zu lassen. Aber hören Sie selbst.

Gott sei vor Dir,
um Dir den Weg
der Befreiung zu zeigen.
Gott sei hinter Dir,
um Dir den Rücken zu stärken
für den aufrechten Gang.
Gott sei neben Dir,
eine gute Freundin
und ein guter Freund
an Deiner Seite.
Gott sei um Dich
wie ein schönes Tuch
und eine wärmende Alpaka-Decke,
wenn Kälte Dich blass macht
und Lieblosigkeit Dich frieren lässt.
Gott sei in Dir
und weite Dein Herz,
zu lieben und
für das Leben zu kämpfen.
Irischer Segenswunsch

Arbeitsschutz in 6 Schritten

Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen

Arbeitsschutz im Unternehmen ist ein wichtiges Thema, aber die gesetzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz stellen für viele kleine und mittelständische Unternehmen eine fast unlösbare Aufgabe dar.

Den Einstieg in gesetzliche Arbeitsschutzanforderungen möchte das
Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“ von Oliver Nöltner erleichtern und Lösungen anbieten.

In der Broschüre wird das Wesentliche in den Vordergrund gestellt, damit Sie sich auf die Kernfragen konzentrieren können und nicht im Dschungel des Arbeitsschutzes die Übersicht verlieren.

Sie erhalten dort einen Überblick über die Grundpflichten für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter. Denn wirksamer Arbeitsschutz funktioniert nur, wenn Vorgesetze und Mitarbeiter an einem Strang ziehen.

Hier finden Sie das Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“.

Mögen aus jedem Samen, den Du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten
in Deinen Augen spiegeln und sie Dir
ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern.
Irischer Segenswunsch

Informationen zum Neuartiges Coronavirus

Wichtige Fragen und Antworten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) als weltweiten Notfall eingestuft. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Atemwegserkrankung aktuell mäßig.

Für Unternehmen – Was gilt es zu beachten?

Pandemieplan:

Generell sollte jede Einrichtung (insbesondere im Gesundheitswesen) über eine Pandemieplanung verfügen. Sollten Sie noch kein Pandemieplan für Ihre Einrichtung besitzen, haben wir hier für Sie hilfreiche Informationen zusammengestellt:
10 Tipps für die Pandemieplanung“ und „Handbuch für Pandemieplanung„. Diese Empfehlungen werden bereits seit 2009 propagiert und sind immer noch aktuell.

Arbeitsschutz:

Die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) hat auf Ihrer Homepage Empfehlungen für Unternehmen im Gesundheitswesen veröffentlich. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Schutzmaßnahmen, Verdachtsfällen, bestätigten Fällen und zum Versicherungsschutz im In- und Ausland.

Das Ansteckungsrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege sowie in Laboratorien wird durch Arbeitsschutzmaßnahmen zum Infektionsschutz minimiert. Diese Maßnahmen sind in „Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA)“ festgelegt, diese finden Sie hier (TRBA 250) sowie in den Schutzmaßnahmen (TRBA 100).
Darüber hinaus gibt es auch den Beschluss des Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) Arbeitsschutz beim Auftreten einer nicht ausreichend impfpräventabler humanen Influenza  (Beschluss 609).
Das Coronavirus wird aktuell der Risikogruppe 3 zugeordnet.

Wie kann ich mich als Einzelperson schützen?
Was muss ich wissen und beachten?

Die AOK Baden-Württemberg hat dazu hilfreiche Informationen, Fragen und Antworten rund um das Coronavirus für Sie zusammengestellt.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7

Coronavirus (SARS-CoV-2)

Wie Sie sich am Besten schützen

Das Coronavirus ist derzeit in aller Munde und auch hierzulande gibt es schon die ersten bestätigten Fälle von Infektionen. Um sich wirksam zu schützen, haben wir hier die relevanten Informationen für Sie zusammen gestellt.

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Manche Infizierten haben nur leichte oder unspezifische Symptome, sind aber trotzdem ansteckend. Die Inkubationszeit beträgt, laut derzeitigem Wissensstand, bis zu 14 Tage.

Auch verschiedene Tiere können sich infizieren, z.B. Säugetiere und Vögel.

Symptome für eine Erkrankung mit dem Virus sind Halzkratzen, Husten, Schupfen und Fieber, in manchen Fällen aber auch Durchfall oder Atemprobleme.

Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, eventuell auch fäkal-oral.

Schützen können Sie sich durch häufiges Händewaschen, am Besten nach dem Toilettengang auch zusätzlich die Hände desinfizieren. Auf Begrüßungsrituale sollten Sie verzichten (Hände schütteln usw.). Außerdem sollte ein Abstand zwischen 1 bis 2 Meter zu Erkrankten eingehalten werden.

Sollten Sie die Symptome, die den der Grippe ähneln, zeigen, bleiben Sie zu Hause und melden sich über das Telefon bei Ihrem Hausarzt.

Wenn Sie Grippesymptome (Husten, Fieber) haben, sollten zu Hause bleiben und sich beim Hausarzt melden. Sollten Sie feststellen, dass jemand infiziert ist, mit dem Sie Kontakt hatten, melden Sie sich schnellst möglichst an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sacharja 8,13 

Award lebenswerter Arbeitsplatz Pflege

Ergebnisse der Auftaktsitzung 28.01.2020

Die Techniker Krankenkasse engagiert sich seit einiger Zeit dafür, in Baden-Württemberg einen Award für besonders lebenswerte Arbeitsplatz-Verhältnisse in der Altenpflege auszuloben.

Die Techniker Krankenkasse strebt mit dem Vorhaben an, einen Beitrag dazu zu leisten, die öffentliche Wahrnehmung über die Attraktivität der Berufsausübung in der Altenpflege zu steigern und so daran mitzuwirken, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.  

Nach derzeitigem Sachstand werden die sog. „B52“-Kranken- und Pflegekassen (GKV ohne AOK) das Vorhaben gemeinsam finanziell auf der Grundlage des Betrieblichen Gesundheitsmanagements tragen. Ihre Unterstützung haben bereits das Ministerium für Soziales und Integration, die kommunalen Spitzenverbände, sowie der Landesseniorenrat zugesagt. Allerdings machen alle Beteiligten die Durchführung des Vorhabens von einer ausreichend breiten Unterstützung durch die Träger der Altenhilfe abhängig.

Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.
Lukas 1,52