Analysetool für Mitarbeitende

Psychische Belastung und Stärkung der Resilienz – digitaler Leitfaden für Beschäftigte

Was gibt Ihnen Kraft und Energie?
Wie gehen Sie mit stressigen Arbeitssituationen um?
Was sind Ihre persönlichen Ressourcen?
Was belastet Sie?

Das eLearning-Tool „Förderung Ihrer psychischen Gesundheit“ von psyga unterstützt Sie dabei, die obigen Fragen zu beantworten. Es hilft Ihnen die eigenen Belastungs- und Entlastungsfaktoren zu analysieren und Maßnahmen für sich selbst herauszuarbeiten. Sie erhalten darüber hinaus Arbeitsblätter mit Tipps und Empfehlungen zum Stressabbau. Bearbeitungszeit: ca. 45 Minuten

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer „Zeit für mich“.

Analysetool für Führungskräfte

Psychische Gesundheit – der digitaler Leitfaden
für Führungskräfte

eLearning-Tool

Der Druck auf Führungskräfte ist von allen Seiten groß: Erfüllung von Zielvorgaben, Rechtfertigung gegenüber Mitarbeitenden und Vorgesetzten, Gesunde Führung von Mitarbeitenden und sich selbst sowie Schutz vor Überlastungen…
Nicht gerade einfach.

Das eLearning-Tool von psyga soll Sie als Führungskraft für die Wahrnehmung von Stress-Signalen sensibilisieren und ihnen den Rücken für einen angemessenen Umgang mit überlasteten Beschäftigten stärken.
Sie erhalten Tipps für einen veränderten Umgang mit den eigenen Stressoren, Handlungsempfehlungen etc.

Bearbeitungszeit des digitalen Leitfaden: 45 Minuten ohne Durchführung von drei Selbsttests, 75 Minuten mit Selbsttests

Konflikt und Konfliktlösung

© Fotolia: MH

Konflikt

Konflikte (innere und äußere) gehören zu unserem Leben und sind normal. Es lohnt sich Zeit für Konflikte zu nehmen und diese aufzudröseln.

Warum lohnt es sich diese zu ergründen?

Verdeckte Konflikte belasten die Atmosphäre, verschlechtern die Arbeitsergebnisse und können zu Burn-Out führen.

Konflikte brauchen Bearbeitung

Konflikte brauchen Sortierung

Wie das geht? Was für mediative Kompetenz hierfür benötigt und wie diese effektiv und effizient eingesetzt werden, lernen die Teilnehmenden bei dem heutigen Konfliktlösungsseminar mit Anita von Hertel.

Ziel ist, Lösungen von denen alle profitieren herzustellen.

Bei diesem mehrtägigen Seminar erwerben die Teilnehmenden den internationalen Mediationsführerschein A und B.

Gesundes Arbeiten: Anita von Hertel – Interview

Interview mit Anita van Hertel zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß und Herrn André Peters nun auch Frau Anita von Hertel, internationale Mediationstrainerin, gestellt.

Konflikte gehören für Frau von Hertel dazu, auf der Arbeit wie im Privatleben. Allerdings ist gerade der positive Umgang mit konstruktiver Kritik wichtig, da er zu einer gesunden Arbeitsatmosphäre maßgeblich beiträgt. Nur wer gut mit konstruktiver Kritik umgeht, kann gesundes Arbeiten ermöglichen.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vörschläge  per Mail an Jasmin Schmidt

Fachtag für Frauen | Gesundes Führen

Gesundes Führen

Fachtag für Frauen | 7. Februar 2019

Ein voller Erfolg!
Mit dem  Fachtag für Frauen haben Kirche und Diakonie in Baden das Thema Gesundheit in den Blick genommen. Ziel der Veranstaltung war es, speziell weibliche Führungskräfte zu stärken und dafür zu sensibilisieren, dass Führungsverhalten Einfluss auf die Gesundheit aller Mitarbeitenden hat.

In der restlos ausgebuchten Tagung wurde die Bedeutung des Themas deutlich. Angesichts des demografischen Wandels ist Gesundheit auch ein wirtschaftlicher Faktor. Krankheitsbedingte Ausfälle verschärfen die ohnehin angespannte Personallage. Anfallende Tätigkeiten müssen von den verbleibenden Mitarbeitenden zusätzlich übernommen werden. Das Überlastungsrisiko steigt weiter. Expertinnen für Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung gaben den Teilnehmerinnen der Fachtagung deshalb Handlungsempfehlungen und Strategien an die Hand.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie gesundheitsfördernder Führungsstil aussieht und welche gesundheitlichen Rahmenbedingungen Mitarbeitende brauchen. Dabei wurde auch nach altersspezifischen Besonderheiten unterschieden und auf die Erhaltung der eigenen Arbeitskraft geachtet.

Der Vortrag der Key-Note-Speakerin Pfr. Dr. Susanne Schatz, kann hier runtergeladen werden.

Start des Zentrum für Konfliktlösung

Was können wir als Diakonie von SAP lernen?

Gründung der AG Konfliktlösung zum 11. Januar 2019 im Kompetenznetzwerk Gesundheit

Mit dem Besuch bei der SAP AG in Waldorf hat die Arbeitsgruppe Konfliktlösung ihre Tätigkeit gestartet.  Frau Dr. Margret  Ammann und Frau Herrad Lichdi von der Ombudsstelle bei SAP haben der Arbeitsgruppe einen tiefen Einblick in Ihre Tätigkeit der Konfliktprävention und –lösung gegeben. Wir danken Frau Dr. Margret  Ammann und Frau Herrad Lichdi von der Ombudsstelle bei SAPfür die wertvollen Impuls. Nun wollen wir mit viel Energie das gemeinsame „Zentrum für Konfliktlösung“ angehen, so André Peters, Vorstand der Diakonie Baden.

Ziel der Arbeitsgruppe Konfliktlösung ist ein Netzwerk von MediatorenInnen in der Diakonie aufzubauen sowie gemeinsam über Konfliktlösungsansätze/-systeme für Einrichtungen und Träger der Diakonie nachzudenken, diese zu entwickeln und in der Praxis zu erproben.

Die AG Konfliktlösung hat sich darauf geeinigt, dass mit ersten Piloteinrichtungen dieses Jahr noch gestartet wird. Hierfür benötigen die Einrichtungen Konfliktlosen als eine erste Anlaufstelle. Diese führen bei Bedarf ein 45 minütiges Coachinggespräch, wodurch eine erste Klärung entsteht. Anschließend können weitere Schritte vorgenommen werden.

Die Grundbasis für den Konfliktlotsen ist der Co-Mediator (Mediationsführerschein A/B). Aktuell bieten wir hierfür das Ausbildungsmodul „Kompaktseminar Konfliktlösung“ im Kompetenznetzwerk Gesundheit an. Damit können Sie jetzt schon weichen Stellen.

Jetzt anmelden zum Kompaktseminar.

Publikation Gesundes Arbeiten gestalten

Organisationsentwicklung in der Sozialwirtschaft

Das Projekt „Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“

Die Publikation zur Organisationsentwicklung in der Sozialwirtschaft ist pünktlich zu Weihnachten fertig geworden.

André Peters, Dr. Karin Töpsch, Judith Bennewitz und Janine Mastel haben an dieser mitgewirkt. Vielen Dank für den Einsatz.

Sie finden hier einen guten Überblick über das laufende Projekt „Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“, die Ergebnisse der Befragung durch Judith Bennewitz sowie was Lernende Organisationen und Organisationsentwicklung mit dem Projekt zu tun haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Hier können Sie die Publikation herunterladen.

 

Zum Umgang mit älteren Arbeitnehmern – oder was heißt eigentlich alt?

Ein kleiner Denkanstoß

Ein  Plädoyer zum Perspektivwechsel im Umgang mit älteren Mitarbeitenden von Nadine Reussel- Distler M.A./MBA Personalentwicklung Evangelisches Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V..

Sind Sie über 45 Jahre und arbeiten noch? Herzlichen Glückwunsch, dann sind Sie laut Fachliteratur ein älterer Arbeitnehmer. Fühlen Sie sich jetzt bereits älter als vorher?

Bei mir hinterlässt das ein komisches Gefühl und geht an der Realität vorbei. In der Sozialwirtschaft, besonders in Alten- und Pflegeheimen, ist der Großteil der Belegschaft älter als 45. Auch die Verwaltungsbereiche „überaltern“ zunehmend – ein Altersdurchschnitt von 45 Jahren ist normal. Ist das überhaupt zeitgemäß bereits von 45jährigen als älteren Arbeitnehmern zu sprechen, wenn das Renteneintrittsalter wahrscheinlich bald bei 70 Jahren liegt und Frauen mit 40 in Elternzeit gehen, da sie das erste Kind deutlich später als früher das Licht der Welt erblickt?

Das Problem liegt darin, dass mit „älter“ auch immer Begriffe wie krankheitsanfälliger, höhere Ausfallzeiten, nicht mehr fortbildungswillig, wenig IT-affin  etc. assoziiert werden. Aber entspricht dies wirklich der Unternehmensrealität? Die regelmäßigen Gesundheitsberichte der Krankenkassen zeigen, dass ältere Mitarbeitende eventuell länger erkranken, aber junge Mitarbeitende dafür öfter kurz ausfallen. Klar wird das Krankheitsgeschehen von den älteren Mitarbeitenden dominiert, wenn 70%  der Belegschaft bereits die 45 Jahre überschritten hat und die Verweildauer z.B. in Pflegberufen nach Ausbildungsende  immer kürzer wird. Zudem werden hier die Mitarbeitenden in der Familienphase (zwischen 30 und 40 Jahren) gar nicht berücksichtigt, obwohl die Sozialwirtschaft „ausgesprochen weiblich“ ist. Eine Frauenquote von über 80% ist eher die Regel als eine Seltenheit.

Es lohnt sich genauer hinzusehen. Der gesellschaftliche Altersbegriff ist negativ konnotiert und wird ohne viel zu hinterfragen von Unternehmen in deren Kultur übernommen. Ein paar Beispiele: Für Karriere ist man mit 50 eigentlich zu alt oder ein Risikofaktor. Man freut sich, wenn der Kollege endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann, da er dann mehr Zeit für seine Interessen und mehr Lebensqualität hat. Auch die betriebliche Gesundheitsförderung kümmert sich primär um den Erhalt der Fähigkeiten, nicht um Ausbau und Weiterentwicklung. Ein Wunder also, dass noch nicht alle Babyboomer langzeitkrank sind, Erwerbsminderungsrente beziehen oder Altersteilzeit als das einzig Wahre in Erwägung ziehen!

Zurück zur vorherigen Frage: Ist der aktuell vorherrschende defizitorientierte Altersbegriff für Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels überhaupt noch zeitgemäß? Denken Sie an Ihren Freundes- und Kollegenkreis (…) Kann man so verallgemeinern?  Viele 50jährige sind heute fitter als die 20jährigen Kollegen, da sie vielleicht mehr auf ihren Körper hören, Sport treiben oder besseren Ausgleich schaffen. Die Familienphase ist vorbei, es bleibt wieder Zeit für berufliche Weiterbildung, die Lust auf Neues ist geweckt. Interessen und Präferenzen ändern sich nochmal.

Das Altern verläuft unterschiedlich. Wissenschaftlich erweisen ist, dass mit zunehmendem Alter die Leistungsfähigkeit abnimmt. Bei „älteren“ Führungskräften wird dieses Argument komischerweise nicht gebracht, sondern die Erfahrung als positiver Faktor hervorgehoben.  Das heißt im Umkehrschluss, dieser Leistungsabfall kann gut kompensiert werden, insbesondere durch den Einsatz der Person entsprechend ihrer Stärken.

Warum also machen Unternehmen sich das nicht zu Nutze, sondern beharren auf starren Rastern? Überlegen Sie kurz, sind Sie der/die „typische“ 30-, 50- oder 60jährige? Was ist heute typisch? Die Sichtweise von Unternehmen und Mitarbeitenden klaffen an dieser Stelle auseinander. Es ist schwierig motiviert zu bleiben, wenn man mit 50 als älter gilt, sich aber besser und jünger fühlt als mit 35.

Was heißt das nun für die Zukunft? Unternehmen sollten sich auf ihre Mitarbeiter einstellen, nicht umgekehrt. Motivation entsteht, wenn Mitarbeitenden Perspektiven eröffnet werden, wenn Anreize geschaffen werden, die für die Person selbst Sinn machen, …. In der Unternehmensphilosophie der  Zukunft müssen alle Altersgruppen Platz finden. Den Blick nur auf die „älteren“ oder jüngeren Mitarbeitenden zu richten, verfehlt das Ziel als Arbeitgeber attraktiv zu sein, zu bleiben und dem Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft gut begegnen zu können. Lebensphasenorientierung und individuelle Lösungen werden die Schlüssel der Zukunft sein. Es gilt schon jetzt  die Strukturen hierfür zu schaffen.

Nadine Reussel- Distler M.A./MBA Personalentwicklung Evangelisches Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.

 

Belev_TP 4_Ältere Mitarbeitende

Arbeit_und_Alter_Stufenplan_2014

Inspirationen für ihr Unternehmen

Eine Idee zur Weiterentwicklung des Gesundheitsangebots Ihres Betriebs

Die MAV der Diakonie Baden hat zusammen mit den Vorständen
den Mitarbeitern eine neue Möglichkeit zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden ermöglicht.

Seit ein paar Wochen finden die fleißigen Treppenläufer*innen im vierten Stockwerk des Diakonischen Werkes Baden einen neuen Wandschmuck.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nein, keine Kunst und kann nicht weg!

Es ist  (in Kombination mit der Treppenlauferei – oder zur Not auch ohne) der persönlicher Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden: die BLACKROLL-Station.

Die BLACKROLL-Station ist für das Faszienrollen und die Schmerzpunkt-Selbstmassage konzipiert. Sie können damit ihre Faszien lockern und somit beispielsweise den arbeitsbedingten Verspannungen und Rückenschmerzen vorbeugen. So gibt es nun auch für diejenigen, die die Massagetermine nicht wahrnehmen können, die Möglichkeit zur  E n t s p a n n u n g  – und zwar dann, wenn es gerade passt!

  • Excel macht mal wieder nicht, was es tun soll?
    Entspannen Sie sich mit der BLACKROLL! Später ist es bestimmt wieder zur Zusammenarbeit bereit!
  • Sie hatten Ihren täglichen Kaffee noch nicht, aber es ist bereits 14.20 Uhr? Entspannung bringt die BLACKROLL! Morgen ist auch noch ein Tag!
  • Eine Telefonkonferenz hat Sie ein bis zwei Nerven gekostet?
    Sie wissen Bescheid! Die BLACKROLL hilft! Danach sitzt die Nackenmuskulatur wieder an der richtigen Stelle!

Neugierig geworden?

Testen Sie es selbt, wenn Sie im DIakonischen Werk Baden sind. Es dauert nur 2 Minuten.  Länger dauert es nämlich nicht! Falls Sie Inspiration und mehr Anleitung benötigen, finden Sie an der Wand neben dem Gerät ein Infoheft mit allem Wissenswerten.

Die MAV der Diakonie Baden dankt den Vorständen für diese besondere Möglichkeit bei der Arbeit etwas für die eigene Gesundheit zu tun! „Es ist toll, dass es über die bereits bestehenden Gesundheitsangebote hinaus ein flexibles Element gibt, das alle nutzen können, wie es beliebt“ ist die MAV der Diakonie Baden einstimmig einer Meinung.

Belev 2.0 beim BGW Forum in Dresden

BGW Forum in Dresden „Gesundheitsschutz in der Altenpflege“

Belev in Dresden |  2./ 3. November 2018

Dr. Karin Töpsch hat uns beim BGW-Forum in Dresden mit dem Projekt Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“ vertreten. 30 Teilnehmende aus der Pflege haben sich beim Workshop „Gesundes Arbeiten gestalten“ mit dem Belev-Konzept vertraut gemacht.

Beim Workshop wurden die Einflussfaktoren für Gesundes Arbeiten praxisnahe diskutiert und mit der Belev-Matrix analysiert. Hierbei wurden folgenden Fragenstellungen nachgegangen:

  • Was hält meine Organisationen gesund?
  • Wie können wir unsere Unternehmensleitung, unsere Mitarbeiterführung und die Zusammenarbeit in unseren Teams so weiterentwickeln, dass sich Gesundheit entfaltet?
  • Welche Bedeutung haben Arbeitsbedingungen und unsere persönlichen Einstellungen für eine gesunde Arbeit?
  • Wie können wir als Führungskräfte Mitarbeitende dabei unterstützen, ihre Arbeit als sinnvoll, versteh- und handhabbar zu erleben?

Dr. Karin Töpsch berichtete aus den bisherigen Erfahrungen des aktuellen Projektes „Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“.