Gewalt gegen Beschäftigte

Kostenlose Broschüre der BGW

Gewalt gegen Pflegende gehört für viele leider zum Arbeitsalltag. Viele der Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen erleben in ihrem Arbeitsalltag verbale oder körperliche Gewalt.

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Aber längst nicht alle wissen, dass bei solchen Vorfällen unter Umständen die gesetzliche Unfallversicherung greift. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt ihren Mitgliedsunternehmen Tipps, wann Extremerlebnisse gemeldet werden sollten.

Die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse sorgt auch im Ernstfall für die bestmögliche medizinische Behandlung und kümmert sich mit allen geeigneten Mitteln darum, dass der oder die betroffene Versicherte wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Das gilt auch bei psychischen Folgen eines Übergriffs.

Hier finden Sie die Broschüre zum Download oder in der Printversion.

Zum Frieden hat euch Gott berufen.
1.Korinther 7,15

Kultur(en) und Werte: was uns trägt und stärkt!

Interview mit Frau Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten

Neues Jahr, neue Themen?

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn Veränderungen vor: weniger rauchen, mehr Sport, freundlicher kommunizieren, Erholung einplanen, sowieso weniger planen usw.

Wie lange halten solche Vorsätze? Was bleibt und uns immer wieder beschäftigt, erfreut und neu herausfordert, sind unsere Kulturen und Verschiedenheiten.

Mal heißt es „interkulturelle Öffnung“, dann „diversity management“, oder „Sensibilität für Verschiedenheit“.

Worum es geht? Immer wieder erkennen, wer Ich bin, Neugier am Du, Gestaltung des Wir.

Dazu gehört das Aushalten der Verschiedenheit, Vermeiden der Abwertung meines_r Gegenüber, Freude an gelingendem Miteinander und vielleicht sogar ein Schmunzeln, wenn mal was schiefgeht. Denn: Das versehentliche Stolpern von gestern formt die Anekdote von morgen.

Mehr Bewegung im Alltag

Warum Bewegung so wichtig ist

Das neue Jahr ist noch nicht so alt und viele haben sich bestimmt vorgenommen, sich im neuen Jahr mehr zu bewegen und sich mehr um ihre Gesundheit zu kümmern. Das fällt nicht immer leicht, oft muss man sich dazu überwinden.

Um Ihre Motivation zu steigern, haben wir ein paar gute Gründe für Sie, warum mehr Bewegung und Sport so wichtig ist.

Wer sich mehr bewegt, ist gelassener und fühlt sich besser. Sport und Bewegung helfen beim Stressabbau und wenn Sie Sport gemacht haben, schlafen Sie nachts auch besser.

Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt sein Immunsystem und ist weniger anfällig für Erkältungen. Außerdem stärkt Sport Herz und Kreislauf, Muskeln und Gelenke.

Sport hilft auch bei der Konzentration, das Gehirn läuft auf Hochtouren. Auch regt Sport die Durchblutung an und davon profitiert die Haut, sie altert langsamer.

Sie merken, auch wenn es schwer fällt, den inneren Schweinehund zu überwinden, es lohnt sich.

HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Gebote.
Psalm 119,64

Work-Life-Balance

Wege zu einer besseren Work-Life-Balance

Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit zu halten, wird immer wichtiger, da die Grenzen immer mehr verschwimmen. Die Arbeit nimmt einen riesen Platz in unserem Leben ein. Die meiste Zeit am Tag verbringen wir im Geschäft. Und die Freizeit besteht nun mal nicht nur aus Spaß, sondern jeder von uns hat auch hier seine Verpflichtungen zu erfüllen und seine Verantwortung zu tragen. Gerade deshalb ist es wichtig, die Freizeit möglichst stressfrei zu gestalten. Jeder von uns benötigt aber auch Zeit, um seine Akkus wieder aufzuladen und abschalten zu können. Aber wie gelingt das?

Ausreichend und guter Schlaf ist die halbe Miete, denn nur wer ausgeruht in den Tag startet, hat ein niedriges Stresslevel. Hat man nicht ausreichend Schlaf, dann ist am Morgen das Energielevel schon ziemlich weit unten, da braucht es dann nicht mehr viel, um richtig erschöpft und gestresst zu sein. Erwachsene Menschen sollten täglich mindestens zwischen 6 und 8 Stunden schlafen, gehen Sie daher nicht zu spät ins Bett und unterstützen Sie Ihren Geist gerne mit etwas Lavendel, wenn ein anstrengender Tag hinter Ihnen liegt. So können Sie genug Energie für den nächsten Tag tanken.

Auch Sport ist ein wichtiger Baustein für den Ausgleich zu einem stressigen Arbeitsleben. Oft bewegen wir uns im Büro viel zu wenig und sind abends zwar erschöpft, aber nicht körperlich ausgepowert. Sport hilft unserem Wohlbefinden, ist gut für die Gesundheit und stärkt psychisch, das sind viele gute Gründe, um den Sport im Alltagsleben zu integrieren. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Sportart an, sondern darauf, dass Sie Spaß am Sport haben. Finden Sie heraus, welche Sportart die Richtige für Sie ist.

Unsere Welt bewegt sich immer schneller und verändert sich ständig. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir auch mal langsam machen. Egal, ob im Berufs- oder im Privatleben, machen Sie alles Schritt für Schritt. Die meisten Dinge müssen nicht sofort erledigt werden und die Welt dreht sich trotzdem weiter, auch wenn mal etwas liegen bleibt. Mach Sie sich das bewusst, denn die Geschwindigkeit von allem um uns herum ist ein enormer Stressfaktor. Entziehen Sie sich bewusst, ob die Wäsche einen Tag länger liegen bleibt oder das Geschirr gespült ist, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Sie auch mal durchatmen können und sich selbst Ruhepausen gönnen.

Falls Sie mehr über das Thema erfahren wollen, hier finden Sie eine Buchempfehlung von uns. 

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
1.Johannes 4,9

Gehen Sie sich gesund!

Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß? Haben Sie Kinder?
Oder einen Hund? Wie viele Schritte laufen Sie täglich?

Die Empfehlung der WHO lautet: Man soll täglich mindestens 10.000 Schritte gehen. Gehen steigert das Wohlbefinden und tut dem Körper gut. Gerade aber wenn man im Büro arbeitet oder einen körperlich anstrengenden Beruf ausübt, bleibt die Bewegung oft auf der Strecke. Je nach Berufsgruppe und Lebenssituation ist es unterschiedlich schwierig, auf das tägliche Ziel zu kommen. Immer mehr Menschen laufen zu wenig.

Dabei gibt es viele Dinge, wie wir ganz einfach mehr Bewegung in unseren (Arbeits-)Alltag bringen können. Laufen Sie z.B. lieber die Treppen anstatt mit dem Aufzug zu fahren, Besuchen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz statt anzurufen oder unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause.

Studien zeigen, dass sich die Blutwerte verbessern, die Gelenke- und Knochendichte gestärkt wird sowie das Herz- und Kreislaufsystem sich verbessert. Trotzdem gehen wir immer weniger. Die Zahl der täglichen Wege zu Fuß nimmt immer weiter ab. Wissen Sie, wie viele Schritte Sie täglich gehen? Hier können Sie es auch ohne Schrittzähler oder Smartwatch herausfinden. Probieren Sie es aus, Sie werden sehen, Ihre Gesundheit wird  Ihnen jeden weiteren Schritt danken.

Mögest Du jeden Tag spüren,
dass auch die finsterste Stunde
einen göttlichen Schimmer besitzt.

Volksweisheit

Psychische Gesundheit

Sie wollen Ihre Mitarbeiter motivieren? Sie wollen Fehlzeiten reduzieren und die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern? Dann sollten Sie sich mit der Positiven Psychologie befassen.

Positive Psychologie wendet sich der Erforschung zu, was Menschen allgemein stärkt und das Wohlbefinden steigert. Das unterscheidet sie von der traditionellen defizitorientierten Psychologie. Jeder Mensch hat viele gute Eigenschaften, selbst der größte Zyniker oder Skeptiker, auch wenn sie diese nicht offen für andere zeigen. Der Kern der Positiven Psychologie basiert auf 6 Bereiche, in denen sich Eigenschaften befinden, die jeder Mensch hat, die aber verschieden stark ausschlagen und gelebt werden:

Weisheit und Wissen Mut Menschlichkeit
1. Kreativität
2. Neugier
3. Urteilsvermögen
4. Liebe zum Lernen
5. Weitsicht
6. Tapferkeit
7. Ausdauer
8. Ehrlichkeit
9. Tatendrang
10. Liebesfähigkeit
11. Freundlichkeit
12. Soziale Kompetenz
Gerechtigkeit Mäßigung Transzendenz
13. Teamfähigkeit
14. Fairness
15. Führungs-vermögen
16. Vergebens-bereitschaft
17. Bescheidenheit
18. Besonnenheit
19. Selbstregulation
20. Sinn für das Schöne
21. Dankbarkeit
22. Hoffnung
23. Humor
24. Spiritualität / Religiosität

Hier können Sie mehr über die Positive Psychologie erfahren und hier finden Sie einen wissenschaftlich fundierten Online-Test über Ihre Charakterstärken.

„Es geht nicht mehr nur darum, Schäden zu begrenzen – und von minus acht auf minus zwei der Befindlichkeitsskala zu kommen, sondern wie wir uns von plus zwei auf plus fünf verbessern können.“

Martin P. Seligman (Gründer der Positiven Psychologie)

Agiles BGM – Ausblick auf Barcamps und Gesundheitslabs

Warum soll plötzlich alles agil werden? Nur, weil es modern ist?

Viele begegnen der agilen Welt mit Skepsis. Schon wieder eine neue Mode, ein Trend, dem wir hinterherlaufen? Trotzdem steckt einiges Nützliches drin. Die agile Arbeitsweise ist sehr orientiert an Bedarfen. Sie stellt den Kunden in den Mittelpunkt und arbeitet mit Sprints und kurzen Zyklen. So kann man schneller aus Fehlern lernen und nachsteuern.

Für die Teilnehmenden gibt es die Möglichkeit, sich selber einzubringen und eigene Probleme zu lösen. Viel weniger Input und konkrete Unterstützung in den Sorgen und Nöten des Alltags. So wird fährt man von einer Veranstaltung mit weniger Problemen nach Hause und nicht einem neuen Berg an Aufgaben.

Übrigens, dass nächste Barcamp Lösungskunst ist am 30.4.2020 in Karlsruhe. Wir freuen uns auf Sie.

von André Peters, Diakonie Baden e.V.

GeNUSs – das Angebot von Diakonie Baden, AOK und BGW

Das Projekt GeNUSs bietet kleinen und mittleren Unternehmen der Sozialwirtschaft Unterstützung an, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in der eigenen Organisation einzuführen. An drei Angeboten können Unternehmen teilnehmen:

– Option 1 beinhaltet zum einen eine viertägige BGM-Koordinator/innen-Ausbildung, die eine ausgewählte Person der Einrichtung absolviert und die die anschließende BGM-Einführung im Unternehmen koordiniert. Zum anderen erhalten die Unternehmen an vier Tagen BGM-Beratung vor Ort, die den BGM-Einführungsprozess unterstützt.

– Gibt es in Unternehmen schon BGM-Erfahrungen, könnte die Option 2 – eintägige BGM-Vertiefungsseminare (Inhouse) zu einzelnen Themen – interessant sein.

– Offene BGM-Seminare zu Themen wie gesundes Arbeiten und Führen, lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung oder Betriebliches Eingliederungsmanagement runden als Option 3 das Angebot von GeNUSs ab.

Darüber hinaus wird auf der Online-Plattform www.gesund-aber-sicher.de eine praxisorientierte BGM-Rahmenkonzeption veröffentlicht, die BGM-Grundlagen und einen Leitfaden zur Einführung eines BGM bereithält. BGM-Koordinator/innen und Führungskräfte können außerdem die BGM-Service- und Vernetzungsstelle nutzen, die Anlaufstelle für Rückfragen ist. Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://www.gesund-aber-sicher.de/ausschreibung-zum-projekt-genuss/ zu finden.

23. Türchen

Warum ist das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement eigentlich wichtig?

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In vielen ländlichen Regionen erreichen wir die Grenzen der Versorgungssicherheit. Teams sind überlastet, Mitarbeiter brennen aus, Krankheitsraten nehmen zu. Der Beruf der Pflege und auch viele andere soziale Berufe gelten als belastend und daher manchmal nicht attraktiv.

Über betriebliches Gesundheitsmanagement kann die Organisation viel für ihre Arbeitgeberattraktivität tun, damit Mitarbeitende gesund bleiben können. Dies reduziert Krankheitskosten und verbessert das Image auf dem Arbeitsmarkt. Eine gesunde Organisation mit gesunden Mitarbeitern bleibt langfristig leistungsfähig und stabil.

von André Peters, Diakonie Baden e.V.

19. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Arbeitsbelastung reduzieren, das soll mit Hilfe der BELEV-Befragung zum Gesunden Arbeiten gestalten, gelingen. Die Mitarbeiter sollen beteiligt sein und sich damit identifizieren. Auch die psychische Gefährdung spielt dabei eine große Rolle.

Dorothee Schad, die Zieglerschen, erklärt die Inhalten und Tools für den Prozess hierfür. Die Belev-Befragung ermöglicht eine transpartene Kommunikation und ist gleichzeitig sehr alltagsnahe.