Gesundes Arbeiten: Janine Mastel – Interview

Interview mit Janine Mastel zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig und nun auch Frau Janine Mastel, Diakonisches Werk Baden e.V., gestellt.

Beim gesunden Arbeiten steht für Frau Janine Mastel vor allem die eigene Haltung zum gesunden Arbeiten im Vordergrund. Gesundes Arbeiten sollte jeder selbst leben und als Vorbild für andere fungieren. Durch diese Haltung können Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzen mitgenommen werden und ihr eigenes Verhalten auf gesundheitsförderliche Kriterien überprüfen.

Jeder sollte sein eigenes Verhalten und seine eigene Haltung ständig reflektieren, um herauszufinden, wo er/ sie im Moment steht und wo er/ sie sich hin entwickeln möchte. Janine Mastel hält es für sinnvoll, immer wieder die salutogenesische Prinzipien anzuwenden. Um sich damit zu fragen, ist das was ich tue für mich verständlich, handhabbar und sinnvoll?

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vörschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Gesundes Arbeiten – Dr. Christine Böhmig Interview

Interview mit Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune und nun auch Frau Dr. Christine Böhmig, Diakonisches Werk Baden e.V., gestellt.

Gesundes Arbeiten ist für Frau Dr. Böhmig nicht nur die körperliche sondern vor allem auch die seelische und die soziale Gesundheit. Den Mitarbeiten geht es gut, wenn sie gesehen werden und in einem Team akzeptiert werden. Jeder sollte seine Kompetenzen einbringen können, auch Kritik ist nicht falsch, man muss nur gut damit umgehen können und die gegenseitigen Unterschiede respektieren können. Diese Unterschiede sind es, die uns stark machen, so Frau Dr. Böhmig. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, bedeutet für sie eine eigene Pflegekultur zu entwickeln.

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Interkulturelle Kompetenz

Wie geht das mit der interkulturellen Kompetenz?

Diese Kompetenz und deren Realisierung sind seit vielen Jahren in aller Munde. Oft werden sie als ein „Muss der modernen Gesellschaft“ gesehen, ein Zeichen der Offenheit und Toleranz.

Kann ich das lernen? Ist das so etwas wie Schwimmen oder Radfahren: einmal kapiert- immer präsent? Und dann? Ja, unsere Gesellschaft ist ein Zusammentreffen vieler verschiedener Menschen; sie alle haben ihre eigene Geschichte(n), Wünsche, Träume, Ängste, Grenzen und Neugierde.

Nach dem 2. Weltkrieg sind viele Menschen vertrieben worden und mussten fliehen- Schätzungen sprechen von etwa 10 Millionen Vertriebenen, die in das Gebiet der heutigen BRD kamen – und integriert wurden.

Ab den 1950’er Jahren warb die junge BRD sogenannte Gastarbeiter an, waren sie Gäste und wir gute Gastgeber? Oder doch eher Arbeitende und Arbeitgeber? Sie kamen, arbeiteten, viele blieben und holten ihre Ehepartner und Kinder zu sich, vermutlich sind so im Laufe von 20 Jahren nochmal 12-14 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen.

In den folgenden Jahrzehnten kamen neue Gruppen zu uns etwa aus der UdSSR, dem zerfallenden Jugoslawien, aus Bürgerkriegsgebieten dieser Welt, außerdem Arbeitssuchende, Glücksritter, Reisende.

Also sind wir längst vielgestaltig, multikulturell, interkulturell. Unsere Kultur ändert sich, ist dynamisch und vielgestaltig, manche Veränderung freut uns, mit anderen tun wir uns schwer. Was kann uns helfen? Professor Stefan Gaitanides, Soziologe i.R. an der Universität Frankfurt, hat uns einige Merkmale gegeben. Sie helfen, können uns Rahmen sein, mit Verschiedenheit um zu gehen und unseren Standpunkt zu finden.

Ein solches Merkmal ist Ambiguitätstolerenz. Ein kompliziertes Wort: Ambiguität, also die Uneindeutigkeit, und Toleranz, was ja im Wortsinn „ertragen, erdulden“ bedeutet und damit immer nur ein Zwischenschritt sein kann hin zur Akzeptanz oder Ablehnung. Ambiguitätstoleranz kann damit bedeuten:
• Fähigkeit, Ungewissheit, Unsicherheit, Fremdheit, Nichtwissen und Mehrdeutigkeiten auszuhalten
• Neugier und Offenheit gegenüber dem Unbekannten
• Respektierung der anderen Meinung
• Abgrenzungs- und Konfliktfähigkeit : Das Fremde/Andere weder abwehren durch Abwertung noch sich ihm überanpassen durch Selbstverleugnung

Wenn wir dies einüben, kommen wir in Kontakt mit anderen und uns selbst, können zuhören ohne Bewertung. Es beginnt ein Prozess des Kennenlernens, wir bewegen uns, sind dynamisch, finden neue Erkenntnisse und legen unsere dazu. Dazu gehört auch, dass ich das mir Eigene darlege, etwa Arbeitsregeln oder Werte, wir uns über Vielfalt freuen und auch die Abgrenzung einüben. Ambiguitätstoleranz kann uns helfen, um miteinander eine gesunde Arbeitsatmosphäre zu gestalten und auszuführen.

Neugierig geworden, was interkulturelle Kompetenz noch bedeuten kann? Nehmen Sie dann Kontakt auf mit Dr. Christine Böhmig

Analysetool für Mitarbeitende

Psychische Belastung und Stärkung der Resilienz – digitaler Leitfaden für Beschäftigte

Was gibt Ihnen Kraft und Energie?
Wie gehen Sie mit stressigen Arbeitssituationen um?
Was sind Ihre persönlichen Ressourcen?
Was belastet Sie?

Das eLearning-Tool „Förderung Ihrer psychischen Gesundheit“ von psyga unterstützt Sie dabei, die obigen Fragen zu beantworten. Es hilft Ihnen die eigenen Belastungs- und Entlastungsfaktoren zu analysieren und Maßnahmen für sich selbst herauszuarbeiten. Sie erhalten darüber hinaus Arbeitsblätter mit Tipps und Empfehlungen zum Stressabbau. Bearbeitungszeit: ca. 45 Minuten

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer „Zeit für mich“.

Analysetool für Führungskräfte

Psychische Gesundheit – der digitaler Leitfaden
für Führungskräfte

eLearning-Tool

Der Druck auf Führungskräfte ist von allen Seiten groß: Erfüllung von Zielvorgaben, Rechtfertigung gegenüber Mitarbeitenden und Vorgesetzten, Gesunde Führung von Mitarbeitenden und sich selbst sowie Schutz vor Überlastungen…
Nicht gerade einfach.

Das eLearning-Tool von psyga soll Sie als Führungskraft für die Wahrnehmung von Stress-Signalen sensibilisieren und ihnen den Rücken für einen angemessenen Umgang mit überlasteten Beschäftigten stärken.
Sie erhalten Tipps für einen veränderten Umgang mit den eigenen Stressoren, Handlungsempfehlungen etc.

Bearbeitungszeit des digitalen Leitfaden: 45 Minuten ohne Durchführung von drei Selbsttests, 75 Minuten mit Selbsttests

Gesundes Arbeiten – Kathrin Keune Interview

Interview mit Kathrin Keune zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters und Frau Anita von Hertel nun auch Frau Kathrin Keune, Coach Artbased Solutions in Köln, gestellt.

Gesundes Arbeiten ist für Frau Keune die Sinnhaftigkeit oder Bedeutung, die das eigene Tun hat bzw. welche Effekte man damit erzielt. Wenn Mitarbeiter ihrem Tun einen Sinn geben, ist dies die Grundlage für gesundes Arbeiten. Außerdem ist gute und richtige Kommunikation wichtig. Auch Konflikte sollte man als Chance sehen auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit.

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Barcamp Lösungskunst | 30.04.2019 in Karlsruhe

Gesundheit: Wollen Sie gemeinsam mit uns innovative Lösungen entwickeln?

Stress bestimmt den Arbeitsalltag, ständig kümmert man sich nur um die Bürokratie, Gesetze und Verordnungen und die Aufgaben werden einfach nicht weniger. Mitarbeiter geht es genauso, sie fühlen sich gehetzt.

Sie wollen das Ändern?

Entwickeln Sie mit uns Ideen, wie Überlastungssituationen und Konflikte von Mitarbeitenden und Führungskräften gelöst werden können und welche Organisationskultur wir brauchen, um die Gesundheit und Motivation in der Dienstgemeinschaft zu stärken.

Wir wollen Innovationskraft und Resilienz von Sozialunternehmen ausbauen.

Melden Sie sich jetzt an!
Flyer

Was ist ein Barcamp?

  • Ein Barcamp ist…keine Konferenz und kein Seminar.
  • Es gibt keinen Unterschied zwischen Podium und Publikum.
  • Es gibt keine vorgegebenen Themen.
  • Es gehört zu den agilen und innovativen Methoden.
  • Alle Teilnehmenden bringen eigene Ideen, Interessen und Wünsche aus ihren Organisationen ein.
  • Alles andere ist offen und wird von Ihnen bestimmt.

Einen guten Überblick zu dieser innovativen Methode des Barcamps erhalten Sie in diesem Video.

Die Initiatoren

Das Barcamp ist eine gemeinsame Initiative der Diakonie, Caritas und der BGW. Als Moderatorin hierfür konnten wir Elisabeth Scharfenberg gewinnen, die als Politikberaterin und Expertin für Barcamps durch den Tag führen wird.

Master-Barcamp

Darüber hinaus möchten wir den Tag nutzen, um ein Masterformat für Barcamps zu aktuellen Themen im sozialen Sektor zu kreieren und uns zu überlegen, wie wir regional und bundesweit mit Akteuren aus Politik, Social Entrepreneuren, Vertretern aus Verbänden und Wissenschaft ins Gespräch darüber kommen können, welche politischen Lösungen wir in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft brauchen.

Alle weiteren Information finden Sie hier.

Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.
Psalm 143,6

 

André Peters – Interview

Interview mit André Peters zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle und Herrn Erhard Weiß nun auch an Herrn André Peters, Finanzvorstand der Diakonie Baden e.V., gestellt.

Für ihn ist bedeutet gesundes Arbeiten, mit sich selbst in der Balance zu sein und sich auch Auszeiten zu nehmen. Denn wer sich Zeit zum Entspannen nimmt, kann auch danach wieder mit neuer Kraft durchstarten. Das Projekt BELEV 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten, hilft den Teilnehmenden, gesundes Arbeiten wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken. Außerdem sind auch Angebote wie Rückenschule oder nach der Arbeit Sport zu machen sind für ihn wichtig, um gesundes Arbeiten zu ermöglichen.

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Fachtag für Frauen | Gesundes Führen

Gesundes Führen

Fachtag für Frauen | 7. Februar 2019

Ein voller Erfolg!
Mit dem  Fachtag für Frauen haben Kirche und Diakonie in Baden das Thema Gesundheit in den Blick genommen. Ziel der Veranstaltung war es, speziell weibliche Führungskräfte zu stärken und dafür zu sensibilisieren, dass Führungsverhalten Einfluss auf die Gesundheit aller Mitarbeitenden hat.

In der restlos ausgebuchten Tagung wurde die Bedeutung des Themas deutlich. Angesichts des demografischen Wandels ist Gesundheit auch ein wirtschaftlicher Faktor. Krankheitsbedingte Ausfälle verschärfen die ohnehin angespannte Personallage. Anfallende Tätigkeiten müssen von den verbleibenden Mitarbeitenden zusätzlich übernommen werden. Das Überlastungsrisiko steigt weiter. Expertinnen für Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung gaben den Teilnehmerinnen der Fachtagung deshalb Handlungsempfehlungen und Strategien an die Hand.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie gesundheitsfördernder Führungsstil aussieht und welche gesundheitlichen Rahmenbedingungen Mitarbeitende brauchen. Dabei wurde auch nach altersspezifischen Besonderheiten unterschieden und auf die Erhaltung der eigenen Arbeitskraft geachtet.

Der Vortrag der Key-Note-Speakerin Pfr. Dr. Susanne Schatz, kann hier runtergeladen werden.

Erhard Weiß | BGW – Interview

Interview mit Erhard Weiß zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir Herrn Erhard Weiß, Geschäftsführer des BGW Bezirksverwaltung Karlsruhe, gestellt.

Für ihn ist das Kompetenzzentrum Gesundheit, eine Kooperation der BGW mit der Diakonie Baden, dafür ein gutes Beispiel. Audits im Bereich des Arbeitsschutzes und ein Handbuch für kleine wie große Unternehmen wurden dadurch geschaffen. Führungskräfte, die im Bereich „gesundes führen“, qualifiziert werden, tragen viel zum gesunden Arbeiten bei. Auch die Nachhaltigkeit von Maßnahmen ist für ihn wichtig, um gesundes Arbeiten zu ermöglichen.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vörschläge  per Mail an Jasmin Schmidt