Psychische Belastungen erkennen

Wie Sie als Führungskraft Warnsignale Ihrer Mitarbeitern rechtzeitig erkennen

Arbeitsausfälle aufgrund von psychischen Belastungen nehmen seit Jahren immer mehr zu. Die Zahl der Beschäftigten, die an Burnout und Depressionen erkrankt sind, steigt stetig.

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Gefährdete Mitarbeiter zu erkennen und die Warnzeichen richtig zu deuten, ist nicht einfach. Führungskräfte tragen auch hier eine große Verantwortung, die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken. 

Warnsignale können z.B. nachlassen der Motivation, überhöhter Energieeinsatz, erhöhte Reizbarkeit, reduziertes Engagement und Niedergeschlagenheit sein. Dies zu erkennen setzt voraus, dass Sie als Führungskraft eine gute Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe haben und so Verhaltensänderungen bei Ihren Mitarbeitern erkennen können.

Die BGW hat hierfür einen Leitfaden „Erschöpfung erkennen – sicher handeln“ erstellt. Darin werden Sie als Führungskraft umfassend informiert, wie Sie sich in Fragen der psychischen Belastung am Besten verhalten und wie man psychischen Belastungen vorbeugen kann.

Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht.

2. Samuel 23, 3-4

Vorstellung der überarbeiteten Belev-Befragung

Interview mit Frau Pfr. Dorothee Schad

Frau Pfr. Dorothee Schad stellt die neu überarbeitete Mitarbeiterbefragung aus dem Projekt Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“ in diesem Interview vor. Die Belev-Befragung wurde 2019 komplett überarbeitet und mit Fragen der psychische Gefährdungsbeurteilung und spezielle Fragen für die Führungskultur in die Befragung angereichert.

Ziel der Befragung ist auch, dass Führungskräfte verstehen und merken, wo die Belastungen der Mitarbeitern liegen und wie dies verbessert werden kann. Führungskräfte haben dadurch die Chance ihre Führungskultur reflektieren zu lassen. Aber hören Sie selbst.

Gott sei vor Dir,
um Dir den Weg
der Befreiung zu zeigen.
Gott sei hinter Dir,
um Dir den Rücken zu stärken
für den aufrechten Gang.
Gott sei neben Dir,
eine gute Freundin
und ein guter Freund
an Deiner Seite.
Gott sei um Dich
wie ein schönes Tuch
und eine wärmende Alpaka-Decke,
wenn Kälte Dich blass macht
und Lieblosigkeit Dich frieren lässt.
Gott sei in Dir
und weite Dein Herz,
zu lieben und
für das Leben zu kämpfen.
Irischer Segenswunsch

Arbeitsschutz in 6 Schritten

Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen

Arbeitsschutz im Unternehmen ist ein wichtiges Thema, aber die gesetzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz stellen für viele kleine und mittelständische Unternehmen eine fast unlösbare Aufgabe dar.

Den Einstieg in gesetzliche Arbeitsschutzanforderungen möchte das
Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“ von Oliver Nöltner erleichtern und Lösungen anbieten.

In der Broschüre wird das Wesentliche in den Vordergrund gestellt, damit Sie sich auf die Kernfragen konzentrieren können und nicht im Dschungel des Arbeitsschutzes die Übersicht verlieren.

Sie erhalten dort einen Überblick über die Grundpflichten für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter. Denn wirksamer Arbeitsschutz funktioniert nur, wenn Vorgesetze und Mitarbeiter an einem Strang ziehen.

Hier finden Sie das Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“.

Mögen aus jedem Samen, den Du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten
in Deinen Augen spiegeln und sie Dir
ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern.
Irischer Segenswunsch

Informationen zum Neuartiges Coronavirus

Wichtige Fragen und Antworten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) als weltweiten Notfall eingestuft. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Atemwegserkrankung aktuell mäßig.

Für Unternehmen – Was gilt es zu beachten?

Pandemieplan:

Generell sollte jede Einrichtung (insbesondere im Gesundheitswesen) über eine Pandemieplanung verfügen. Sollten Sie noch kein Pandemieplan für Ihre Einrichtung besitzen, haben wir hier für Sie hilfreiche Informationen zusammengestellt:
10 Tipps für die Pandemieplanung“ und „Handbuch für Pandemieplanung„. Diese Empfehlungen werden bereits seit 2009 propagiert und sind immer noch aktuell.

Arbeitsschutz:

Die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) hat auf Ihrer Homepage Empfehlungen für Unternehmen im Gesundheitswesen veröffentlich. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Schutzmaßnahmen, Verdachtsfällen, bestätigten Fällen und zum Versicherungsschutz im In- und Ausland.

Das Ansteckungsrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege sowie in Laboratorien wird durch Arbeitsschutzmaßnahmen zum Infektionsschutz minimiert. Diese Maßnahmen sind in „Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA)“ festgelegt, diese finden Sie hier (TRBA 250) sowie in den Schutzmaßnahmen (TRBA 100).
Darüber hinaus gibt es auch den Beschluss des Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) Arbeitsschutz beim Auftreten einer nicht ausreichend impfpräventabler humanen Influenza  (Beschluss 609).
Das Coronavirus wird aktuell der Risikogruppe 3 zugeordnet.

Wie kann ich mich als Einzelperson schützen?
Was muss ich wissen und beachten?

Die AOK Baden-Württemberg hat dazu hilfreiche Informationen, Fragen und Antworten rund um das Coronavirus für Sie zusammengestellt.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7

Award lebenswerter Arbeitsplatz Pflege

Ergebnisse der Auftaktsitzung 28.01.2020

Die Techniker Krankenkasse engagiert sich seit einiger Zeit dafür, in Baden-Württemberg einen Award für besonders lebenswerte Arbeitsplatz-Verhältnisse in der Altenpflege auszuloben.

Die Techniker Krankenkasse strebt mit dem Vorhaben an, einen Beitrag dazu zu leisten, die öffentliche Wahrnehmung über die Attraktivität der Berufsausübung in der Altenpflege zu steigern und so daran mitzuwirken, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.  

Nach derzeitigem Sachstand werden die sog. „B52“-Kranken- und Pflegekassen (GKV ohne AOK) das Vorhaben gemeinsam finanziell auf der Grundlage des Betrieblichen Gesundheitsmanagements tragen. Ihre Unterstützung haben bereits das Ministerium für Soziales und Integration, die kommunalen Spitzenverbände, sowie der Landesseniorenrat zugesagt. Allerdings machen alle Beteiligten die Durchführung des Vorhabens von einer ausreichend breiten Unterstützung durch die Träger der Altenhilfe abhängig.

Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.
Lukas 1,52

Infoveranstaltung zur Ausschreibung des BMWi für Projekte mit hohem Social Impact

Erste Ausschreibungsrunde gestartet:
Digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird im Laufe des Jahres eine große Ausschreibung für Fördermittel von 70.000 – 300.000 € zuwendungsfähige Ausgaben für innovative Geschäftsmodelle und Pionierlösungen aus dem Bereich Social Impact veröffentlichen.

Ein erster Förderaufruf ist Ende 2019 gestartet. Er adressiert digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen. Für das zweite Quartal 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact“ adressieren. Diese Förderung könnte also großes Potential für Sie und Ihre Initiativen haben!

Es wird eine Infoveranstaltung geben, bei der Sie Gelegenheit haben, uns über die Ausschreibung zu informieren und Fragen noch vor Beginn der Ausschreibung beim Projektträger zu platzieren. 

Das gibt uns gibt es die Möglichkeit, die Bedarfe, Hürden und besonderen Anforderungen des sozialen Sektors beim Projektträger ins Bewusstsein zu bringen! Das ist besonders für Projekte wichtig, die über Drittmittel finanziert werden, da diese Art der Finanzierung im bisherigen Entwurf noch zu wenig Berücksichtigung findet. 

Wann? Mittwoch, 12. Februar 2020, 14 – 16 Uhr

Wo? Freiburg, Kreativpark Lokhalle, Paul-Ehrlich-Str. 7

Anmeldung: erforderlich, hier!

Mehr Infos zur Ausschreibung gibt es hier.Erst heute haben wir im persönlichen Gespräch mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gehört, dass zumindest auf Landesebene eine große Offenheit dafür besteht, Zugangsvoraussetzungen nachzujustieren. Es lohnt sich also! 

Lebe Balance

Das Programm für innere Stärke und Achtsamkeit | Neue App bei der AOK

Das Achtsamkeit uns gut tut und ein wichtiger Schritt zu einem gesünderen Leben darstellt, ist vielen bewusst. Doch wie integriert man Achtsamkeit in den Alltag, wenn die Zeit sowieso immer knapp ist?

Die gute Nachricht ist, viel Zeit braucht man dafür nicht. Es reichen täglich fünf bis zehn Minuten, um achtsamer zu leben und zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Kleine Übungen und kurzes Innehalten helfen hier schon sehr.

Wir haben viele kleine Achtsamkeitsübungen und Gedanken in unserem letztjährigem Adventskalender veröffentlich, schauen Sie gerne nochmal nach. Außerdem hab die AOK ein achtwöchiges Programm „Lebe Balance“ entwickelt, was Ihnen dabei helfen soll, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag zu integrieren. Das Programm kann auch von Führungspersonen genutzt werden, um die Mitarbeitern zu fördern, hier bietet die AOK dann auch passende Workshops in Ihrem Unternehmen an.

Um das Programm zu vervollständigen, oder für alle, die lieber mit ihrem Smartphone arbeiten gibt es nun auch die passende App dazu. Mit vielen hilfreichen Ideen, Strategien und Übungen, um selbst im stressigen Arbeitsalltag zu mehr Achtsamkeit und Balance zu kommen.

Hier finden Sie die App sowie weitere Informationen.

Mögest Du Dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.
Irischer Segenswunsch

Gewalt gegen Beschäftigte

Kostenlose Broschüre der BGW

Gewalt gegen Pflegende gehört für viele leider zum Arbeitsalltag. Viele der Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen erleben in ihrem Arbeitsalltag verbale oder körperliche Gewalt.

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Aber längst nicht alle wissen, dass bei solchen Vorfällen unter Umständen die gesetzliche Unfallversicherung greift. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt ihren Mitgliedsunternehmen Tipps, wann Extremerlebnisse gemeldet werden sollten.

Die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse sorgt auch im Ernstfall für die bestmögliche medizinische Behandlung und kümmert sich mit allen geeigneten Mitteln darum, dass der oder die betroffene Versicherte wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Das gilt auch bei psychischen Folgen eines Übergriffs.

Hier finden Sie die Broschüre zum Download oder in der Printversion.

Zum Frieden hat euch Gott berufen.
1.Korinther 7,15

Kultur(en) und Werte: was uns trägt und stärkt!

Interview mit Frau Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten

Neues Jahr, neue Themen?

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn Veränderungen vor: weniger rauchen, mehr Sport, freundlicher kommunizieren, Erholung einplanen, sowieso weniger planen usw.

Wie lange halten solche Vorsätze? Was bleibt und uns immer wieder beschäftigt, erfreut und neu herausfordert, sind unsere Kulturen und Verschiedenheiten.

Mal heißt es „interkulturelle Öffnung“, dann „diversity management“, oder „Sensibilität für Verschiedenheit“.

Worum es geht? Immer wieder erkennen, wer Ich bin, Neugier am Du, Gestaltung des Wir.

Dazu gehört das Aushalten der Verschiedenheit, Vermeiden der Abwertung meines_r Gegenüber, Freude an gelingendem Miteinander und vielleicht sogar ein Schmunzeln, wenn mal was schiefgeht. Denn: Das versehentliche Stolpern von gestern formt die Anekdote von morgen.

Mehr Bewegung im Alltag

Warum Bewegung so wichtig ist

Das neue Jahr ist noch nicht so alt und viele haben sich bestimmt vorgenommen, sich im neuen Jahr mehr zu bewegen und sich mehr um ihre Gesundheit zu kümmern. Das fällt nicht immer leicht, oft muss man sich dazu überwinden.

Um Ihre Motivation zu steigern, haben wir ein paar gute Gründe für Sie, warum mehr Bewegung und Sport so wichtig ist.

Wer sich mehr bewegt, ist gelassener und fühlt sich besser. Sport und Bewegung helfen beim Stressabbau und wenn Sie Sport gemacht haben, schlafen Sie nachts auch besser.

Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt sein Immunsystem und ist weniger anfällig für Erkältungen. Außerdem stärkt Sport Herz und Kreislauf, Muskeln und Gelenke.

Sport hilft auch bei der Konzentration, das Gehirn läuft auf Hochtouren. Auch regt Sport die Durchblutung an und davon profitiert die Haut, sie altert langsamer.

Sie merken, auch wenn es schwer fällt, den inneren Schweinehund zu überwinden, es lohnt sich.

HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Gebote.
Psalm 119,64