Gewalt gegen Beschäftigte

Kostenlose Broschüre der BGW

Gewalt gegen Pflegende gehört für viele leider zum Arbeitsalltag. Viele der Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen erleben in ihrem Arbeitsalltag verbale oder körperliche Gewalt.

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Aber längst nicht alle wissen, dass bei solchen Vorfällen unter Umständen die gesetzliche Unfallversicherung greift. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt ihren Mitgliedsunternehmen Tipps, wann Extremerlebnisse gemeldet werden sollten.

Die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse sorgt auch im Ernstfall für die bestmögliche medizinische Behandlung und kümmert sich mit allen geeigneten Mitteln darum, dass der oder die betroffene Versicherte wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Das gilt auch bei psychischen Folgen eines Übergriffs.

Hier finden Sie die Broschüre zum Download oder in der Printversion.

Resilienz und Corona

Gastbeitrag von Ursula Niehaus

Wie kann ich in der Corona Krise gesund und arbeitsfähig bleiben?

Wie kann ich trotz Corona Spaß an der Arbeit haben?

Was brauchen meine Mitarbeitenden in dieser Krise?

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Wie kann ich dafür sorgen, dass meine Mitarbeitenden flexibel und innovativ auf die neuen Herausforderungen reagieren?

Was haben Werte und Kultur mit Resilienz und Corona zu tun?

Wie kann ich mein Geschäft am Laufen halten und gestärkt aus der Krise hervorgehen?

Die Präsentation gleicht einer saftigen grünen Wiese mit vielen Ideen. Mit diesen unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden, positiv und lösungsorientiert mit den anspruchsvollen Herausforderungen umzugehen. Entscheiden Sie selbst, welche Blumen Sie pflücken und welchen Blumenstrauß Sie für sich und Ihren Bereich zusammenstellen!

Mehr Power im Job

Online-Coach der BKK-Diakonie zum gesunden Arbeiten

Wissen Sie, wie gesund Ihr Berufsalltag ist? Beim gesunden Arbeiten spielen verschiedene Dinge eine Rolle, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind wichtig, aber auch Büroausstattung, kleine Denkpausen und ein gesundes Arbeitsklima sind wichtig, um Ihre Gesundheit dauerhaft im Job zu erhalten.

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Die BKK-Diakonie hat hierfür einen kostenlosen Online-Coach entwickelt, der Sie zwei Wochen lang kostenlos begleitet und Ihnen rund um das Thema „Mehr Power im Job“ viele Tipps, die sich schnell und einfach in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Außerdem gibt es einen Selbsttest, bei dem Sie rausfinden, wie gesund Ihr Berufsleben ist und wo eventuell Handlungsbedarf besteht. Außerdem finden Sie Artikel über gesunde Ernährung im Joballtag, damit Sie besser und konzentrierter Abreiten können und weniger anfällig für Stress sind.

Hier finden Sie den Online-Coach sowie den Selbsttest und den Artikel der BKK Diakonie.

seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus

Tipps für die seelische Gesundheit

In Zeiten wie diesen ist es mehr denn je wichtig, gut auf sich selbst zu achten und auf die körperliche sowie auch auf die seelische Gesundheit zu achten.

Wir sind dazu angehalten, soziale Kontakte zu minimieren und das Haus nur für wichtige Erledigungen zu verlassen, das drückt unsere Stimmung. Daher finden Sie hier vier Tipps von Mental Health Europe, wie man jetzt auf seine seelische Gesundheit achten kann.

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1. Beschaffen Sie sich Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

Beschränken Sie sich selbst darauf, nur Informationen aus Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission oder verlässlichen nationalen Organisationen zu beziehen. In Deutschland sind das vor allem das Robert-Koch-Institut, Ministerien und Gesundheitsämter. Vertrauen Sie auf diese glaubwürdigen Informationsquellen und nicht auf solche, die durch Fehlinformationen Angst und Panik schüren.

2. Setzen Sie sich selbst ein Limit bei COVID-19-Nachrichten.

Versuchen Sie, exzessive Mediennutzung zu vermeiden. Ständiges Warten auf Neuigkeiten und das ständige Neuladen des Social-Media-Feeds können Sorgen verstärken. Überlegen Sie, ob Sie nicht vielleicht Benachrichtigungen auf dem Handy ausschalten und eine bewusste „Nachrichten-Pause“ einlegen.

Sich beim Lesen, Hören und Ansehen von Nachrichten ein Limit zu setzen ermöglicht es Ihnen, sich stattdessen auf den Alltag zu konzentrieren und auf die Lebensbereiche, die sie selbst beeinflussen können. So vermeiden Sie Gedankenspiele wie „was wäre, wenn…“. Die WHO empfiehlt, sich hauptsächlich dann an (ausschließlich faktische) Informationen zu halten, wenn es um praktische Schritte der Vorbereitung und des Schutzes von Ihnen selbst und anderen geht.

3. Passen Sie auf sich auf!

Selbstfürsorge bedeutet in Zeiten des Corona-Virus, sich auf das zu konzentrieren, was man selbst in der Hand hat und kontrollieren kann (z.B. angemessene Hygiene) statt auf das, was man nicht beeinflussen kann (z.B. das Virus zu stoppen).

Leben Sie Ihren Alltag und Ihre Routinen wo es geht: Essen Sie gesund, schlafen Sie genug, machen Sie Dinge, die Sie genießen. Überlegen Sie, eine neue tägliche Routine entwickeln, die ihre seelische Gesundheit und eine positive Einstellung in den Mittelpunkt stellt. Aktivitäten wie ein Spaziergang, Meditation oder Fitness können Ihnen helfen, sich zu entspannen und werden sich positiv auf Ihre Gedanken und Gefühle auswirken. Die Mental Health Foundation empfiehlt beispielsweise, auch Chancen in der Situation zu sehen – z.B. dass man endlich mal wieder genug schläft.

Besonders für Menschen in Gesundheitsberufen ist es wichtig, auf die eigenen Grundbedürfnisse zu achten und sich zwischen den Schichten auszuruhen, auch und gerade weil sich in Krisenzeiten Überstunden und Stress häufen.

4. Halten Sie Kontakt und unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld.

Mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, kann Stress reduzieren. Mit ihnen über Sorgen und Gefühle zu sprechen hilft womöglich, mit den Herausforderungen der Krise besser umzugehen. Wer Unterstützung und Fürsorge erfährt, dem gibt das ein Gefühl von Sicherheit. Anderen Hilfebedürftigen zu helfen und mit jemandem Kontakt aufzunehmen, der sich vielleicht alleine fühlt oder sorgt, hilft sowohl dem, der unterstützt wird, wie auch dem Unterstützenden.

Viele Menschen fragen sich auch, was sie im Quarantänefall tun würden. Auch wenn die Vorstellung von Selbst-Quarantäne erschrecken mag, behalten Sie im Hinterkopf, dass es nur eine temporäre Maßnahme ist und dass es viele digitale Möglichkeiten gibt, regelmäßig mit anderen Kontakt aufzunehmen.

Psychische Belastungen erkennen

Wie Sie als Führungskraft Warnsignale Ihrer Mitarbeitern rechtzeitig erkennen

Arbeitsausfälle aufgrund von psychischen Belastungen nehmen seit Jahren immer mehr zu. Die Zahl der Beschäftigten, die an Burnout und Depressionen erkrankt sind, steigt stetig.

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Gefährdete Mitarbeiter zu erkennen und die Warnzeichen richtig zu deuten, ist nicht einfach. Führungskräfte tragen auch hier eine große Verantwortung, die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken. 

Warnsignale können z.B. nachlassen der Motivation, überhöhter Energieeinsatz, erhöhte Reizbarkeit, reduziertes Engagement und Niedergeschlagenheit sein. Dies zu erkennen setzt voraus, dass Sie als Führungskraft eine gute Wahrnehmungs- und Beobachtungsgabe haben und so Verhaltensänderungen bei Ihren Mitarbeitern erkennen können.

Die BGW hat hierfür einen Leitfaden „Erschöpfung erkennen – sicher handeln“ erstellt. Darin werden Sie als Führungskraft umfassend informiert, wie Sie sich in Fragen der psychischen Belastung am Besten verhalten und wie man psychischen Belastungen vorbeugen kann.

Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht.

2. Samuel 23, 3-4

Work-Life-Balance

Wege zu einer besseren Work-Life-Balance

Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit zu halten, wird immer wichtiger, da die Grenzen immer mehr verschwimmen. Die Arbeit nimmt einen riesen Platz in unserem Leben ein. Die meiste Zeit am Tag verbringen wir im Geschäft. Und die Freizeit besteht nun mal nicht nur aus Spaß, sondern jeder von uns hat auch hier seine Verpflichtungen zu erfüllen und seine Verantwortung zu tragen. Gerade deshalb ist es wichtig, die Freizeit möglichst stressfrei zu gestalten. Jeder von uns benötigt aber auch Zeit, um seine Akkus wieder aufzuladen und abschalten zu können. Aber wie gelingt das?

Ausreichend und guter Schlaf ist die halbe Miete, denn nur wer ausgeruht in den Tag startet, hat ein niedriges Stresslevel. Hat man nicht ausreichend Schlaf, dann ist am Morgen das Energielevel schon ziemlich weit unten, da braucht es dann nicht mehr viel, um richtig erschöpft und gestresst zu sein. Erwachsene Menschen sollten täglich mindestens zwischen 6 und 8 Stunden schlafen, gehen Sie daher nicht zu spät ins Bett und unterstützen Sie Ihren Geist gerne mit etwas Lavendel, wenn ein anstrengender Tag hinter Ihnen liegt. So können Sie genug Energie für den nächsten Tag tanken.

Auch Sport ist ein wichtiger Baustein für den Ausgleich zu einem stressigen Arbeitsleben. Oft bewegen wir uns im Büro viel zu wenig und sind abends zwar erschöpft, aber nicht körperlich ausgepowert. Sport hilft unserem Wohlbefinden, ist gut für die Gesundheit und stärkt psychisch, das sind viele gute Gründe, um den Sport im Alltagsleben zu integrieren. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Sportart an, sondern darauf, dass Sie Spaß am Sport haben. Finden Sie heraus, welche Sportart die Richtige für Sie ist.

Unsere Welt bewegt sich immer schneller und verändert sich ständig. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir auch mal langsam machen. Egal, ob im Berufs- oder im Privatleben, machen Sie alles Schritt für Schritt. Die meisten Dinge müssen nicht sofort erledigt werden und die Welt dreht sich trotzdem weiter, auch wenn mal etwas liegen bleibt. Mach Sie sich das bewusst, denn die Geschwindigkeit von allem um uns herum ist ein enormer Stressfaktor. Entziehen Sie sich bewusst, ob die Wäsche einen Tag länger liegen bleibt oder das Geschirr gespült ist, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Sie auch mal durchatmen können und sich selbst Ruhepausen gönnen.

Falls Sie mehr über das Thema erfahren wollen, hier finden Sie eine Buchempfehlung von uns. 

Kultur(en) und Werte: was uns trägt und stärkt!

Interview mit Frau Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten

Neues Jahr, neue Themen?

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn Veränderungen vor: weniger rauchen, mehr Sport, freundlicher kommunizieren, Erholung einplanen, sowieso weniger planen usw.

Wie lange halten solche Vorsätze? Was bleibt und uns immer wieder beschäftigt, erfreut und neu herausfordert, sind unsere Kulturen und Verschiedenheiten.

Mal heißt es „interkulturelle Öffnung“, dann „diversity management“, oder „Sensibilität für Verschiedenheit“.

Worum es geht? Immer wieder erkennen, wer Ich bin, Neugier am Du, Gestaltung des Wir.

Dazu gehört das Aushalten der Verschiedenheit, Vermeiden der Abwertung meines_r Gegenüber, Freude an gelingendem Miteinander und vielleicht sogar ein Schmunzeln, wenn mal was schiefgeht. Denn: Das versehentliche Stolpern von gestern formt die Anekdote von morgen.

Gehen Sie sich gesund!

Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß? Haben Sie Kinder?
Oder einen Hund? Wie viele Schritte laufen Sie täglich?

Die Empfehlung der WHO lautet: Man soll täglich mindestens 10.000 Schritte gehen. Gehen steigert das Wohlbefinden und tut dem Körper gut. Gerade aber wenn man im Büro arbeitet oder einen körperlich anstrengenden Beruf ausübt, bleibt die Bewegung oft auf der Strecke. Je nach Berufsgruppe und Lebenssituation ist es unterschiedlich schwierig, auf das tägliche Ziel zu kommen. Immer mehr Menschen laufen zu wenig.

Dabei gibt es viele Dinge, wie wir ganz einfach mehr Bewegung in unseren (Arbeits-)Alltag bringen können. Laufen Sie z.B. lieber die Treppen anstatt mit dem Aufzug zu fahren, Besuchen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz statt anzurufen oder unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause.

Studien zeigen, dass sich die Blutwerte verbessern, die Gelenke- und Knochendichte gestärkt wird sowie das Herz- und Kreislaufsystem sich verbessert. Trotzdem gehen wir immer weniger. Die Zahl der täglichen Wege zu Fuß nimmt immer weiter ab. Wissen Sie, wie viele Schritte Sie täglich gehen? Hier können Sie es auch ohne Schrittzähler oder Smartwatch herausfinden. Probieren Sie es aus, Sie werden sehen, Ihre Gesundheit wird  Ihnen jeden weiteren Schritt danken.

Mitarbeitende motivieren und binden

Durch Wertschätzung gesund führen

Wertschätzung ist eine wichtige Grundeinstellung, die Führungskräfte gegenüber ihren Mitarbeitenden zeigen sollten, denn es hat einen großen Einfluss auf die Motivation und das Wohlbefinden eines Menschen.
Leider wird Wertschätzung in vielen Betrieben unterschätzt und meist nicht so häufig umgesetzt.

©pixabay: AbsolutVision

Dies kann auf Dauer einige Konsequenzen mit sich bringen, wie zum Beispiel:

  • Demotivation
  • sinkendes Selbstvertrauen
  • Stress
  • Verlust der Bindung zum Unternehmen

Wertschätzung hingegen hat einige Vorteile:

  • Vorbeugung von Stress, Depressionen und Burnout
  • verbessertes Arbeitsklima
  • stärkere Bindung zum Unternehmen
  • höhere Produktivität uvm.

Hier können Sie mehr zum Thema Wertschätzung in Unternehmen erfahren und finden ebenso eine Checkliste, was Sie für mehr Anerkennung der Mitarbeitenden tun können.

Zudem gelangen Sie hier zu einem kostenlosen „Leitfaden für moderne Mitarbeitermotivation“.

Glücklich durch bewusste und gesunde Ernährung

Bewusst Zeit nehmen fürs Essen

Jeder kennt es, mal schnell ein Frühstück to go, ein Burger zwischendurch und Abends noch Chips auf der Couch.
Doch wieso tun wir das? Wieso nehmen wir uns keine Zeit, um uns bewusst und gesund zu ernähren?

Wir finden tagtäglich neue Ausreden, um unser Verhalten zu rechtfertigen. „Heute passt es mir nicht, ich fange morgen damit an.“ „Ich habe nichts zu Hause.“ „Gesunde Ernährung ist zu teuer.“ und mit Sicherheit noch vieles mehr.

©pixabay: silviarita

Doch es ist auch wichtig zu realisieren wie man sich nach so einem Tag fühlt, so vollgegessen auf der Couch. Denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, fühlt man sich danach einfach nicht gut.
Eigentlich ist doch aber genau das, was wir wollen, uns gut und wohl zu fühlen.

Wir sollten aufhören uns etwas vorzumachen, aufhören uns Ausreden zu suchen, um etwas aufzuschieben, was wir genau jetzt beginnen sollten.
Jeder hat Zeit sich über gesunde Ernährung Gedanken zu machen und diese umzusetzen, man muss es nur wollen und sich die Zeit nehmen.

In dem Video „Iss dich glücklich: So nimmst du dir Zeit für bewusste & gesunde Ernährung“ mit Sarah Tschernigow erfahren Sie, wie gesunde Ernährung auch für Sie funktioniert.