Gesundes Arbeiten: Janine Mastel – Interview

Interview mit Janine Mastel zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig und nun auch Frau Janine Mastel, Diakonisches Werk Baden e.V., gestellt.

Beim gesunden Arbeiten steht für Frau Janine Mastel vor allem die eigene Haltung zum gesunden Arbeiten im Vordergrund. Gesundes Arbeiten sollte jeder selbst leben und als Vorbild für andere fungieren. Durch diese Haltung können Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzen mitgenommen werden und ihr eigenes Verhalten auf gesundheitsförderliche Kriterien überprüfen.

Jeder sollte sein eigenes Verhalten und seine eigene Haltung ständig reflektieren, um herauszufinden, wo er/ sie im Moment steht und wo er/ sie sich hin entwickeln möchte. Janine Mastel hält es für sinnvoll, immer wieder die salutogenesische Prinzipien anzuwenden. Um sich damit zu fragen, ist das was ich tue für mich verständlich, handhabbar und sinnvoll?

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vörschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Schnell, einfach, gesund – geht das?

Der Podcast „No time to eat“ von Sarah Tschernigow

Wie Sie sich auch im Büroalltag gesund ernähren

Sie kennen das, ein Meeting jagt das nächste und auf Ihrem Schreibtisch türmen sich die unerledigten Aufgaben. Oft bleibt keine Zeit für eine richtige Mittagspause. Dann muss es eben auch mal ein Schokoriegel für schnelle Energie tun.

Dass das nicht gesund ist, wissen Sie. Die Ernährung hat einen großen Anteil an unserem Wohlbefinden. Geht es unserem Körper gut, sind wir leistungsfähiger und belastbarer.

Aber auch im Beruf kann man sich mit wenig Aufwand gesund ernähren. Kochen Sie abends zuhause, können Sie einfach eine Portion mehr Essen kochen und dann am nächsten Morgen mit zur Arbeit nehmen. Oder packen Sie sich Obst mit in die Tasche, das gibt genauso viel und genauso schnell Energie wie ein Schokoriegel, ist dabei aber viel gesünder. Statt Kaffee können Sie auch zu schwarzem oder grünen Tee greifen, beide enthalten Koffein, sind aber besser für den Körper als Kaffee.

Der Podcast „No time to eat“ Sarah J. Tschernigow beschäftigt sich genau mit diesen Themen. Was ist gesund? Was macht welches Essen mit unserem Körper? Und wie schafft man es trotz Stress und Hektik, sich gut und gesund zu ernähren?

Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie mal rein. Hier finden Sie den Podcast „No time to eat“.

Hören Sie doch mal rein:

Ein Guter Plan

Wie das Organisieren leichter fällt

Sie kennen das, man nimmt sich etwas vor, sei es nun beruflich oder privat, man überlegt sich, bis wann das Projekt abgeschlossen sein soll und doch fällt das „dranbleiben“ schwer.

Ein  Vorhaben sollte  strukturiert, geplant und ständig überprüft werden.

Bei der Planung gehen die meisten Menschen immer vom bestmöglichsten Ergebnis aus, Schwierigkeiten und Probleme werden meist nicht einkalkuliert. Dies führt leider oft dazu, dass die Kosten unterschätzt wurden, die Zeitplanung nicht realistisch ist und / oder die geforderte Qualität nicht erbracht werden kann.

Planen Sie daher immer auch Krankheiten, schlechte Tage bzw. Motivationstiefs, Terminänderungen und eventuelle Extrakosten mit ein. Es gibt uns immer ein besseres Gefühl, ein Projekt noch vor der Deadline fertig zu haben und in Ruhe die Dinge angehen zu können, als schon lange vor Projektende Druck und Stress ausstehen zu müssen.

Für das Projektmanagement gibt es verschiedene Tools und Techniken, die alle für große Aufgaben gemacht sind. Wir möchten Ihnen hierfür das Buch „Ein guter Plan“ vorstellen. Das Buch hilft beim Planen und Strukturieren und hilft, die Zielen nicht aus den Augen zu verlieren. Außerdem gibt es tolle Impulse, die für mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge sorgen.

Hier finden Sie das Buch „Ein Guter Plan“ sowie weitere Informationen.

Mögen Zeichen an der Straße
Deines Lebens sein,
die Dir sagen, wohin Du
auf dem Wege bist.
Mögest Du die Kraft haben,
die Richtung zu ändern,
wenn Du die alte Straße
nicht mehr gehen kannst.
Irischer Segenswunsch

Die Wäsche ist nicht sehr sauber

Kurzgeschichte zum Nachdenken

Heute haben wir wieder eine Kurzgeschichte für Sie. Diesmal von Paulo Coelho „Die Wäsche ist nicht sehr sauber“. Diese Kurzgeschichte soll darauf aufmerksam machen, dass man nicht vorschnell über andere Menschen urteilen soll.

Ein junges Paar zieht in eine neue Nachbarschaft.
Am nächsten Morgen, während sie ihr Frühstück essen, sieht die junge Frau, wie ihre Nachbarin draußen ihre Wäsche aufhängt.
“Die Wäsche ist nicht sehr sauber; sie weiß nicht, wie man richtig wäscht. Vielleicht braucht sie ein besseres Waschmittel.”
Ihr Mann sieht zu und bleibt ruhig. Jedes Mal, wenn ihre Nachbarin ihre Wäsche auf hängt, um sie zu trocknen, gibt die junge Frau die gleichen Kommentare von sich.
Einen Monat später ist die Frau überrascht, als sie eine schöne, saubere Wäsche auf der Leine zu sehen bekommt und sagt zu ihrem Mann: “Schau mal, sie hat endlich gelernt, wie man richtig wäscht. Ich frage mich, wer ihr das beigebracht hat? ”
Der Mann erwidert: “Ich stand heute Morgen früh auf und habe unsere Fenster geputzt.”
Und so verhält es sich auch mit dem Leben … Was wir sehen, wenn wir andere beobachten, hängt davon ab, wie klar unsere Fensterscheiben sind, durch die wir sehen.

Möge Klarheit sich spiegeln
auf dem Grunde Deines Herzens.
Rein sei Deine Seele
wie ein See in der Stille
des Gebirges.
Irischer Segenswunsch

Darmkrebsvorsorge im Unternehmen

Warum Darmkrebsvorsorge wichtig ist und wie Sie Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen und fördern können

Wussten Sie schon, dass jährlich rund 62.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs erkranken? Damit Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Oft wächst Darmkrebs jahrelang im Darm, ohne Symptome zu verursachen.

Die gute Nachricht ist, dass Darmkrebs, wenn er frühzeitig erkannt wird, geheilt werden kann. Auch durch Vorsorgemaßnahmen kann man Darmkrebs komplett verhindern.

Jeder denkt natürlich beim Thema Darmkrebsvorsorge an unangenehme Untersuchungen beim Arzt. Das muss allerdings nicht sein, Darmkrebs lässt sich durch einen einfachen Test feststellen.

Es gibt auch etwas, was Sie als Unternehmen Ihre Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und zu schützen. Die Firma CARE diagnostica Laborreagenzien GmbH bietet Darmkrebs-Vorsorgeaktionen für Unternehmen an. So können Sie Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, gesund zu bleiben und tun dabei auch etwas für Ihr gutes Image.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen:

Jesus spricht: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
Johannes 14,27

Gesundes Arbeiten – Dr. Christine Böhmig Interview

Interview mit Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune und nun auch Frau Dr. Christine Böhmig, Diakonisches Werk Baden e.V., gestellt.

Gesundes Arbeiten ist für Frau Dr. Böhmig nicht nur die körperliche sondern vor allem auch die seelische und die soziale Gesundheit. Den Mitarbeiten geht es gut, wenn sie gesehen werden und in einem Team akzeptiert werden. Jeder sollte seine Kompetenzen einbringen können, auch Kritik ist nicht falsch, man muss nur gut damit umgehen können und die gegenseitigen Unterschiede respektieren können. Diese Unterschiede sind es, die uns stark machen, so Frau Dr. Böhmig. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, bedeutet für sie eine eigene Pflegekultur zu entwickeln.

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Interkulturelle Kompetenz

Wie geht das mit der interkulturellen Kompetenz?

Diese Kompetenz und deren Realisierung sind seit vielen Jahren in aller Munde. Oft werden sie als ein „Muss der modernen Gesellschaft“ gesehen, ein Zeichen der Offenheit und Toleranz.

Kann ich das lernen? Ist das so etwas wie Schwimmen oder Radfahren: einmal kapiert- immer präsent? Und dann? Ja, unsere Gesellschaft ist ein Zusammentreffen vieler verschiedener Menschen; sie alle haben ihre eigene Geschichte(n), Wünsche, Träume, Ängste, Grenzen und Neugierde.

Nach dem 2. Weltkrieg sind viele Menschen vertrieben worden und mussten fliehen- Schätzungen sprechen von etwa 10 Millionen Vertriebenen, die in das Gebiet der heutigen BRD kamen – und integriert wurden.

Ab den 1950’er Jahren warb die junge BRD sogenannte Gastarbeiter an, waren sie Gäste und wir gute Gastgeber? Oder doch eher Arbeitende und Arbeitgeber? Sie kamen, arbeiteten, viele blieben und holten ihre Ehepartner und Kinder zu sich, vermutlich sind so im Laufe von 20 Jahren nochmal 12-14 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen.

In den folgenden Jahrzehnten kamen neue Gruppen zu uns etwa aus der UdSSR, dem zerfallenden Jugoslawien, aus Bürgerkriegsgebieten dieser Welt, außerdem Arbeitssuchende, Glücksritter, Reisende.

Also sind wir längst vielgestaltig, multikulturell, interkulturell. Unsere Kultur ändert sich, ist dynamisch und vielgestaltig, manche Veränderung freut uns, mit anderen tun wir uns schwer. Was kann uns helfen? Professor Stefan Gaitanides, Soziologe i.R. an der Universität Frankfurt, hat uns einige Merkmale gegeben. Sie helfen, können uns Rahmen sein, mit Verschiedenheit um zu gehen und unseren Standpunkt zu finden.

Ein solches Merkmal ist Ambiguitätstolerenz. Ein kompliziertes Wort: Ambiguität, also die Uneindeutigkeit, und Toleranz, was ja im Wortsinn „ertragen, erdulden“ bedeutet und damit immer nur ein Zwischenschritt sein kann hin zur Akzeptanz oder Ablehnung. Ambiguitätstoleranz kann damit bedeuten:
• Fähigkeit, Ungewissheit, Unsicherheit, Fremdheit, Nichtwissen und Mehrdeutigkeiten auszuhalten
• Neugier und Offenheit gegenüber dem Unbekannten
• Respektierung der anderen Meinung
• Abgrenzungs- und Konfliktfähigkeit : Das Fremde/Andere weder abwehren durch Abwertung noch sich ihm überanpassen durch Selbstverleugnung

Wenn wir dies einüben, kommen wir in Kontakt mit anderen und uns selbst, können zuhören ohne Bewertung. Es beginnt ein Prozess des Kennenlernens, wir bewegen uns, sind dynamisch, finden neue Erkenntnisse und legen unsere dazu. Dazu gehört auch, dass ich das mir Eigene darlege, etwa Arbeitsregeln oder Werte, wir uns über Vielfalt freuen und auch die Abgrenzung einüben. Ambiguitätstoleranz kann uns helfen, um miteinander eine gesunde Arbeitsatmosphäre zu gestalten und auszuführen.

Neugierig geworden, was interkulturelle Kompetenz noch bedeuten kann? Nehmen Sie dann Kontakt auf mit Dr. Christine Böhmig

Analysetool für Mitarbeitende

Psychische Belastung und Stärkung der Resilienz – digitaler Leitfaden für Beschäftigte

Was gibt Ihnen Kraft und Energie?
Wie gehen Sie mit stressigen Arbeitssituationen um?
Was sind Ihre persönlichen Ressourcen?
Was belastet Sie?

Das eLearning-Tool „Förderung Ihrer psychischen Gesundheit“ von psyga unterstützt Sie dabei, die obigen Fragen zu beantworten. Es hilft Ihnen die eigenen Belastungs- und Entlastungsfaktoren zu analysieren und Maßnahmen für sich selbst herauszuarbeiten. Sie erhalten darüber hinaus Arbeitsblätter mit Tipps und Empfehlungen zum Stressabbau. Bearbeitungszeit: ca. 45 Minuten

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer „Zeit für mich“.

Analysetool für Führungskräfte

Psychische Gesundheit – der digitaler Leitfaden
für Führungskräfte

eLearning-Tool

Der Druck auf Führungskräfte ist von allen Seiten groß: Erfüllung von Zielvorgaben, Rechtfertigung gegenüber Mitarbeitenden und Vorgesetzten, Gesunde Führung von Mitarbeitenden und sich selbst sowie Schutz vor Überlastungen…
Nicht gerade einfach.

Das eLearning-Tool von psyga soll Sie als Führungskraft für die Wahrnehmung von Stress-Signalen sensibilisieren und ihnen den Rücken für einen angemessenen Umgang mit überlasteten Beschäftigten stärken.
Sie erhalten Tipps für einen veränderten Umgang mit den eigenen Stressoren, Handlungsempfehlungen etc.

Bearbeitungszeit des digitalen Leitfaden: 45 Minuten ohne Durchführung von drei Selbsttests, 75 Minuten mit Selbsttests

Konflikt und Konfliktlösung

© Fotolia: MH

Konflikt

Konflikte (innere und äußere) gehören zu unserem Leben und sind normal. Es lohnt sich Zeit für Konflikte zu nehmen und diese aufzudröseln.

Warum lohnt es sich diese zu ergründen?

Verdeckte Konflikte belasten die Atmosphäre, verschlechtern die Arbeitsergebnisse und können zu Burn-Out führen.

Konflikte brauchen Bearbeitung

Konflikte brauchen Sortierung

Wie das geht? Was für mediative Kompetenz hierfür benötigt und wie diese effektiv und effizient eingesetzt werden, lernen die Teilnehmenden bei dem heutigen Konfliktlösungsseminar mit Anita von Hertel.

Ziel ist, Lösungen von denen alle profitieren herzustellen.

Bei diesem mehrtägigen Seminar erwerben die Teilnehmenden den internationalen Mediationsführerschein A und B.