Arbeitsschutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Was Sie aktuell wissen sollten

Die Verbreitung der Erkrankungen (COVID-19) verursacht durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) verunsichert derzeit Beschäftigte und Arbeitgeber. Zu Beginn der Epidemie wurden insbesondere in den Medien Arbeitsschutz und Infektionsschutz unreflektiert miteinander vermischt. Die Rechtsgrundlagen sind jedoch bei der Entscheidung für erforderliche Maßnahmen, die der Arbeitgeber treffen muss, wesentliche Merkmale.

Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt seit 2001 die gesetzlichen Pflichten zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Zweck des Gesetzes ist es, übertragbare Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Dabei ist unerheblich, welcher Art die Infektion ist und auf welchem Wege die Infektion erfolgen kann. Zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dürfen durch das IfSG selbst durch einzelne Maßnahmen, zu denen es Behörden ermächtigt oder durch Rechtsverordnung aufgrund des IfSG die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit, der Freiheit der Person, der Freizügigkeit, der Versammlungsfreiheit, des Brief- und Postgeheimnisses und der Unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt sowie ein berufliches Tätigkeitsverbot verhängt werden.

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) hat das Ziel, die Gesundheit der Beschäftigten – einschließlich der des öffentlichen Dienstes – durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Das ArbSchG bildet die Ermächtigungsgrundlage zum Erlass von Rechtsverordnungen, wie z. B. für die Biostoffverordnung (BioStoffV). Dies ist eine Verordnung zum Schutz von Arbeitnehmern bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Infektionsgefährdungen). Ziel der Biostoffverordnung ist der Schutz der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, sie dient also dem Arbeitsschutz. 

In kurzen Worten ausgedrückt, berücksichtigt das Arbeitsschutzrecht Risiken, die zum Ersten von der Tätigkeit oder vom Arbeitsplatz ausgehen und zum zweiten im Verhältnis zur Allgemeinbevölkerung (durch die Tätigkeit) ein erhöhtes Risiko mit sich bringen; währenddessen das Infektionsschutzgesetz die gesamte Bevölkerung im Fokus hat.

Zurzeit befinden wir uns noch in der Stufe der Eindämmung und Verlangsamung der Virusausbreitung (Pandemieplan). Seit ein paar Tagen sehr konkret in bevölkerungsbezogenen anti-epidemischen Maßnahmen. Wie in vergangenen Pandemien gezeigt werden konnte, sind diese bevölkerungsbasierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung durch Schaffung sozialer Distanz besonders wirksam, wenn sie in einem möglichst frühen Stadium der Ausbreitung des Erregers eingesetzt werden, so das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen epidemiologischen Bulletin. Der eigenverantwortliche Beitrag jeder Bürgerin und jedes Bürgers ist gefragt, sowohl im persönlichen Umfeld als auch in beruflichen Funktionen oder ehrenamtlichem Engagement.

Hier liegt die Verantwortung bei drei wichtigen Akteuren: dem Arbeitgeber, den öffentliche Institutionen und der gesamten Gesellschaft. Jeder Einzelne nimmt diesbezüglich mehrere Rollen ein, in denen er an der Strategie der Verlangsamung mitarbeiten kann. Das RKI zählt einige Beispiele auf

  • Persönliche Gesprächskontakte (siehe Hauptübertragungsweg der Tröpfcheninfektion) grundsätzlich auf wenige, jederzeit bekannte und anzugebende Personen (Kontaktperson) reduzieren und auch mit diesen verabreden, dass sie das ebenso handhaben. Dazu kann z. B. auch gehören, beim Telefonieren nicht über Freisprechsysteme im Beisein anderer Personen zu sprechen und damit vermehrt potenziell infektiöse Tröpfchen in die Umgebungsluft abzusondern.
  • Vorausschauend planen, d. h. jeder kann sich (zusammen mit der Familie/Haushaltsmitgliedern/Freunden) ein persönliches Konzept von Maßnahmen zusammenstellen, das sich auch über mehrere Wochen oder Monate durchhalten lässt, z.B. Weitergabe von Tipps zur Fitness, Verabredung von gemeinsamen Spaziergängen „mit Abstand“, Meidung von engem Kontakt in öffentlichen Verkehrsmitteln z. B. zu Hauptverkehrszeiten, die Organisation von festen Fahrgemeinschaften etc.
  • Möglichkeiten von Telearbeit, Onlineshopping, Telefon- oder Videomeetings, Skypen, Social media eruieren, ausprobieren und ab jetzt nutzen, z.B. Geburtstags- und andere Feiern auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

von Oliver Nöltner, mesino

Der HERR deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.
Psalm 27,5

Kleine Bewegungspause

Übungen für die Aktivpause

Heute haben wir wieder ein paar Übungen für kleine Bewegungspausen sowie die Aktivpause für Sie rausgesucht, denn nur, wer sich bewegt bleibt gesund.

Übung „Äpfel pflücken“

Greifen Sie mit den Armen abwechselnd so weit wie möglich nach oben. Machen Sie dies etwa 20 – 30 Sekunden und wiederholen Sie die Übung dreimal.

Übung „Rumpf-Dehnung“

Stehen Sie Hüftbreit. Ein Arm in Seitstütz und den anderen Arm gestreckt über den Kopf zur Gegenseite führen. Der Oberkörper neigt sich mit. Halten Sie die Position fünf Sekunden pro Seite und machen Sie zwei Wiederholungen.

Mögest Du Ruhe finden,
wenn der Tag sich neigt
und Deine Gedanken noch einmal
die Orte aufsuchen,
an denen Du heute
Gutes erfahren hast.
Auf dass die Erinnerung
Dich wärmt und gute Träume
Deinen Schlaf begleiten.
Irischer Segenswunsch

Vorstellung der überarbeiteten Belev-Befragung

Interview mit Frau Pfr. Dorothee Schad

Frau Pfr. Dorothee Schad stellt die neu überarbeitete Mitarbeiterbefragung aus dem Projekt Belev 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten“ in diesem Interview vor. Die Belev-Befragung wurde 2019 komplett überarbeitet und mit Fragen der psychische Gefährdungsbeurteilung und spezielle Fragen für die Führungskultur in die Befragung angereichert.

Ziel der Befragung ist auch, dass Führungskräfte verstehen und merken, wo die Belastungen der Mitarbeitern liegen und wie dies verbessert werden kann. Führungskräfte haben dadurch die Chance ihre Führungskultur reflektieren zu lassen. Aber hören Sie selbst.

Gott sei vor Dir,
um Dir den Weg
der Befreiung zu zeigen.
Gott sei hinter Dir,
um Dir den Rücken zu stärken
für den aufrechten Gang.
Gott sei neben Dir,
eine gute Freundin
und ein guter Freund
an Deiner Seite.
Gott sei um Dich
wie ein schönes Tuch
und eine wärmende Alpaka-Decke,
wenn Kälte Dich blass macht
und Lieblosigkeit Dich frieren lässt.
Gott sei in Dir
und weite Dein Herz,
zu lieben und
für das Leben zu kämpfen.
Irischer Segenswunsch

Arbeitsschutz in 6 Schritten

Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen

Arbeitsschutz im Unternehmen ist ein wichtiges Thema, aber die gesetzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz stellen für viele kleine und mittelständische Unternehmen eine fast unlösbare Aufgabe dar.

Den Einstieg in gesetzliche Arbeitsschutzanforderungen möchte das
Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“ von Oliver Nöltner erleichtern und Lösungen anbieten.

In der Broschüre wird das Wesentliche in den Vordergrund gestellt, damit Sie sich auf die Kernfragen konzentrieren können und nicht im Dschungel des Arbeitsschutzes die Übersicht verlieren.

Sie erhalten dort einen Überblick über die Grundpflichten für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter. Denn wirksamer Arbeitsschutz funktioniert nur, wenn Vorgesetze und Mitarbeiter an einem Strang ziehen.

Hier finden Sie das Taschenbuch „Arbeitsschutz in 6 Schritten – Das Wichtigste in Kürze – der Arbeitsschutz-Kompass für kleine Unternehmen“.

Mögen aus jedem Samen, den Du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten
in Deinen Augen spiegeln und sie Dir
ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern.
Irischer Segenswunsch

Informationen zum Neuartiges Coronavirus

Wichtige Fragen und Antworten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) als weltweiten Notfall eingestuft. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Atemwegserkrankung aktuell mäßig.

Für Unternehmen – Was gilt es zu beachten?

Pandemieplan:

Generell sollte jede Einrichtung (insbesondere im Gesundheitswesen) über eine Pandemieplanung verfügen. Sollten Sie noch kein Pandemieplan für Ihre Einrichtung besitzen, haben wir hier für Sie hilfreiche Informationen zusammengestellt:
10 Tipps für die Pandemieplanung“ und „Handbuch für Pandemieplanung„. Diese Empfehlungen werden bereits seit 2009 propagiert und sind immer noch aktuell.

Arbeitsschutz:

Die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) hat auf Ihrer Homepage Empfehlungen für Unternehmen im Gesundheitswesen veröffentlich. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Schutzmaßnahmen, Verdachtsfällen, bestätigten Fällen und zum Versicherungsschutz im In- und Ausland.

Das Ansteckungsrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege sowie in Laboratorien wird durch Arbeitsschutzmaßnahmen zum Infektionsschutz minimiert. Diese Maßnahmen sind in „Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA)“ festgelegt, diese finden Sie hier (TRBA 250) sowie in den Schutzmaßnahmen (TRBA 100).
Darüber hinaus gibt es auch den Beschluss des Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) Arbeitsschutz beim Auftreten einer nicht ausreichend impfpräventabler humanen Influenza  (Beschluss 609).
Das Coronavirus wird aktuell der Risikogruppe 3 zugeordnet.

Wie kann ich mich als Einzelperson schützen?
Was muss ich wissen und beachten?

Die AOK Baden-Württemberg hat dazu hilfreiche Informationen, Fragen und Antworten rund um das Coronavirus für Sie zusammengestellt.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7

Coronavirus (SARS-CoV-2)

Wie Sie sich am Besten schützen

Das Coronavirus ist derzeit in aller Munde und auch hierzulande gibt es schon die ersten bestätigten Fälle von Infektionen. Um sich wirksam zu schützen, haben wir hier die relevanten Informationen für Sie zusammen gestellt.

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Manche Infizierten haben nur leichte oder unspezifische Symptome, sind aber trotzdem ansteckend. Die Inkubationszeit beträgt, laut derzeitigem Wissensstand, bis zu 14 Tage.

Auch verschiedene Tiere können sich infizieren, z.B. Säugetiere und Vögel.

Symptome für eine Erkrankung mit dem Virus sind Halzkratzen, Husten, Schupfen und Fieber, in manchen Fällen aber auch Durchfall oder Atemprobleme.

Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, eventuell auch fäkal-oral.

Schützen können Sie sich durch häufiges Händewaschen, am Besten nach dem Toilettengang auch zusätzlich die Hände desinfizieren. Auf Begrüßungsrituale sollten Sie verzichten (Hände schütteln usw.). Außerdem sollte ein Abstand zwischen 1 bis 2 Meter zu Erkrankten eingehalten werden.

Sollten Sie die Symptome, die den der Grippe ähneln, zeigen, bleiben Sie zu Hause und melden sich über das Telefon bei Ihrem Hausarzt.

Wenn Sie Grippesymptome (Husten, Fieber) haben, sollten zu Hause bleiben und sich beim Hausarzt melden. Sollten Sie feststellen, dass jemand infiziert ist, mit dem Sie Kontakt hatten, melden Sie sich schnellst möglichst an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sacharja 8,13 

Award lebenswerter Arbeitsplatz Pflege

Ergebnisse der Auftaktsitzung 28.01.2020

Die Techniker Krankenkasse engagiert sich seit einiger Zeit dafür, in Baden-Württemberg einen Award für besonders lebenswerte Arbeitsplatz-Verhältnisse in der Altenpflege auszuloben.

Die Techniker Krankenkasse strebt mit dem Vorhaben an, einen Beitrag dazu zu leisten, die öffentliche Wahrnehmung über die Attraktivität der Berufsausübung in der Altenpflege zu steigern und so daran mitzuwirken, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.  

Nach derzeitigem Sachstand werden die sog. „B52“-Kranken- und Pflegekassen (GKV ohne AOK) das Vorhaben gemeinsam finanziell auf der Grundlage des Betrieblichen Gesundheitsmanagements tragen. Ihre Unterstützung haben bereits das Ministerium für Soziales und Integration, die kommunalen Spitzenverbände, sowie der Landesseniorenrat zugesagt. Allerdings machen alle Beteiligten die Durchführung des Vorhabens von einer ausreichend breiten Unterstützung durch die Träger der Altenhilfe abhängig.

Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.
Lukas 1,52

Infoveranstaltung zur Ausschreibung des BMWi für Projekte mit hohem Social Impact

Erste Ausschreibungsrunde gestartet:
Digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird im Laufe des Jahres eine große Ausschreibung für Fördermittel von 70.000 – 300.000 € zuwendungsfähige Ausgaben für innovative Geschäftsmodelle und Pionierlösungen aus dem Bereich Social Impact veröffentlichen.

Ein erster Förderaufruf ist Ende 2019 gestartet. Er adressiert digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen. Für das zweite Quartal 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact“ adressieren. Diese Förderung könnte also großes Potential für Sie und Ihre Initiativen haben!

Es wird eine Infoveranstaltung geben, bei der Sie Gelegenheit haben, uns über die Ausschreibung zu informieren und Fragen noch vor Beginn der Ausschreibung beim Projektträger zu platzieren. 

Das gibt uns gibt es die Möglichkeit, die Bedarfe, Hürden und besonderen Anforderungen des sozialen Sektors beim Projektträger ins Bewusstsein zu bringen! Das ist besonders für Projekte wichtig, die über Drittmittel finanziert werden, da diese Art der Finanzierung im bisherigen Entwurf noch zu wenig Berücksichtigung findet. 

Wann? Mittwoch, 12. Februar 2020, 14 – 16 Uhr

Wo? Freiburg, Kreativpark Lokhalle, Paul-Ehrlich-Str. 7

Anmeldung: erforderlich, hier!

Mehr Infos zur Ausschreibung gibt es hier.Erst heute haben wir im persönlichen Gespräch mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gehört, dass zumindest auf Landesebene eine große Offenheit dafür besteht, Zugangsvoraussetzungen nachzujustieren. Es lohnt sich also!