Work-Life-Balance

Wege zu einer besseren Work-Life-Balance

Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit zu halten, wird immer wichtiger, da die Grenzen immer mehr verschwimmen. Die Arbeit nimmt einen riesen Platz in unserem Leben ein. Die meiste Zeit am Tag verbringen wir im Geschäft. Und die Freizeit besteht nun mal nicht nur aus Spaß, sondern jeder von uns hat auch hier seine Verpflichtungen zu erfüllen und seine Verantwortung zu tragen. Gerade deshalb ist es wichtig, die Freizeit möglichst stressfrei zu gestalten. Jeder von uns benötigt aber auch Zeit, um seine Akkus wieder aufzuladen und abschalten zu können. Aber wie gelingt das?

Ausreichend und guter Schlaf ist die halbe Miete, denn nur wer ausgeruht in den Tag startet, hat ein niedriges Stresslevel. Hat man nicht ausreichend Schlaf, dann ist am Morgen das Energielevel schon ziemlich weit unten, da braucht es dann nicht mehr viel, um richtig erschöpft und gestresst zu sein. Erwachsene Menschen sollten täglich mindestens zwischen 6 und 8 Stunden schlafen, gehen Sie daher nicht zu spät ins Bett und unterstützen Sie Ihren Geist gerne mit etwas Lavendel, wenn ein anstrengender Tag hinter Ihnen liegt. So können Sie genug Energie für den nächsten Tag tanken.

Auch Sport ist ein wichtiger Baustein für den Ausgleich zu einem stressigen Arbeitsleben. Oft bewegen wir uns im Büro viel zu wenig und sind abends zwar erschöpft, aber nicht körperlich ausgepowert. Sport hilft unserem Wohlbefinden, ist gut für die Gesundheit und stärkt psychisch, das sind viele gute Gründe, um den Sport im Alltagsleben zu integrieren. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Sportart an, sondern darauf, dass Sie Spaß am Sport haben. Finden Sie heraus, welche Sportart die Richtige für Sie ist.

Unsere Welt bewegt sich immer schneller und verändert sich ständig. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir auch mal langsam machen. Egal, ob im Berufs- oder im Privatleben, machen Sie alles Schritt für Schritt. Die meisten Dinge müssen nicht sofort erledigt werden und die Welt dreht sich trotzdem weiter, auch wenn mal etwas liegen bleibt. Mach Sie sich das bewusst, denn die Geschwindigkeit von allem um uns herum ist ein enormer Stressfaktor. Entziehen Sie sich bewusst, ob die Wäsche einen Tag länger liegen bleibt oder das Geschirr gespült ist, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Sie auch mal durchatmen können und sich selbst Ruhepausen gönnen.

Falls Sie mehr über das Thema erfahren wollen, hier finden Sie eine Buchempfehlung von uns. 

Gesunde Ernährung

Online-Ernährungstest der BKK Diakonie

©pixabay.com/dbreen

Gerade in diesen Zeiten ist gesunde Ernährung wichtiger denn je. Was können Sie ohne Bedenken essen und was sollten Sie besser im Regal stehen lassen? Gesunde Ernährung ist nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche wichtig.

Die BKK Diakonie hat hierzu einen Online-Ernährungstest entwickelt, wo Sie ihr Wissen zu gesunder Ernährung testen und im Nachgang einige Tipps bekommen.

Hier finden Sie den Ernährungstest der BKK Diakonie.

Neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Anforderungen an den Arbeitsschutz in Hinblick auf SARS-CoV-2

Gastbeitrag von Oliver Nöltner

Das BMAS hat am 11.08.2020 neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln veröffentlicht. Sie sollen dem Arbeitgeber Rechtssicherheit geben und die unterschiedlichen Empfehlungen einfangen.

©pixabay: geralt

Eine Regel beschreibt den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die der Arbeitgeber bei den Maßnahmen des Arbeitsschutzes gemäß § 4 Nummer 3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) während der Epidemie berücksichtigen muss. Bei Einhaltung von Arbeitsschutz- oder Technischen Regeln kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind.

Jedoch müssen Sie beachten, dass die länderrechtlichen Corona-Verordnungen, welche aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erlassen werden, Vorrang genießen. Besteht eine abweichende Rechtsvorschrift (aufgrund des IfSG) zum Schutz von Beschäftigten kommt diese vorrangig in Betracht.

Die meisten Regelungen der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel kennen Sie vermutlich schon und sind bei Ihnen schon längst umgesetzt. Die aus unserem Blickwinkel interessantesten Punkte oder Hinweise haben wir für Sie zusammengefasst.

Gefährdungsbeurteilung (Nr. 3 ff)
Die Gefährdungsbeurteilung ist hinsichtlich zu eventuell zusätzlich erforderlicher Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. 

Die branchenspezifischen Veröffentlichungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften/Unfallkassen) zum Schutz vor Corona sollen als Hilfestellung angesehen werden.

Auf die besondere Rolle der Führungskräfte bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen wird hingewiesen (Nr. 3 Abs. 3). Sowie auf die gesetzliche Mitwirkungspflicht nach § 15 Arbeitsschutzgesetz für alle Beschäftigten. D. h. die Regelungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Hygiene oder anderweitige Maßnahmen sind in allen Fällen von den Mitarbeitern zu beachten und können bei Missachtung arbeitsschutzrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Tätigkeitsbedingter Kontakt zu anderen Beschäftigten oder zu Kunden, sind keine Tätigkeiten nach der Biostoffverordnung (Nr. 5.2.2 Abs. 2). Der Arbeitgeber muss entsprechend auch keine Gefährdungsbeurteilung nach der Biostoffverordnung (BioStoffV), soweit keine andere tätigkeitsbedingte Infektionsgefahr besteht, erstellen. Es besteht deshalb auch kein Anlass für Pflicht- oder Angebotsvorsorge nach Anhang Teil 2 Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV).

Im umgekehrten Fall, zum Beispiel bei berufsbedingten Tätigkeiten mit unmittelbarem Personenkontakt zu infektionsverdächtigen Personen oder bekannt Infizierten, Tätigkeiten in Laboratorien usw., gelten die Biostoffverordnung und die konkretisierenden TRBAs. Aufpassen müssen Arbeitgeber, die in ihrer Gefährdungsbeurteilung nach BioStoffV nur Maßnahmen der Schutzstufe 1 und 2 als erforderlich sehen. SARS-CoV-2 wurde in die Risikogruppe 3 eingestuft.

Wir werden die Tage unsere Corona-Prüflisten in riskoo entsprechend anpassen, damit Ihre Gefährdungsbeurteilung auf dem aktuellen Stand ist.

Grundlegende Maßnahmen (Nr. 4.1)
Auch in Corona-Zeiten gilt: die Rangfolge der Schutzmaßnahmen ergibt sich auch für Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes aus den Grundsätzen des Arbeitsschutzgesetzes. Demnach haben technische Maßnahmen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Maßnahmen. 

Als geeignete (grundlegende) Maßnahmen werden aufgeführt:

  • Einhaltung der Abstandsregel,
  • Arbeiten in festen Teams,
  • die Trennung der Atembereiche durch technische Maßnahmen,
  • die Nutzung von Fernkontakten,
  • die verstärkte Lüftung,
  • die Isolierung Erkrankter,
  • eine intensivierte Oberflächenreinigung und 
  • zusätzliche Handhygiene. 

Nur soweit die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann und technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen nicht umsetzbar sind, müssen die Beschäftigten mindestens Mund-Nase-Bedeckung (textile Bekleidungsgegenstände, die mindestens Nase und Mund bedecken) zum gegenseitigen Schutz tragen. Mund-Nase-Bedeckungen sind keine Medizinprodukte und keine Persönliche Schutzausrüstung.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die Definition von Kurzzeitkontakte/Kurzzeitbegegnungen hingewiesen (Nr. 2.9). Darunter sind Kontakte zwischen Personen, die von Angesicht zu Angesicht (Face-to- face) kumulativ weniger als 15 Minuten andauern zu verstehen. Bei diesen Kontakten sind nach derzeitigem Kenntnisstand nur geringe Infektionsrisiken zu erwarten. 

Der Bedarf einer FFP-Maske (filtrierende Halbmaske) ergibt sich entsprechend der Höhe des Infektionsrisikos, aus der Gefährdungsbeurteilung. Jedoch, wenn bei fehlendem Mindestabstand einer der Beteiligten keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann, müssen die „Maskenträger“ eine FFP-Maske (mindestens FFP2 oder vergleichbar) tragen.

Sind Mund-Nase-Bedeckungen notwendig, sind diese vom Arbeitgeber bereitzustellen (Nr. 4.1 Abs. 3). Diese Regelung ist neu, denn normalerweise muss nur Persönliche Schutzausrüstung (PSA) vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Wie die Aufbereitung dieser textilen Bekleidungsgegenstände erfolgen soll, wird nicht beantwortet. Wir gehen davon aus, dass dies vom Arbeitgeber individuell geregelt werden kann (da keine Persönliche Schutzausrüstung, PSA).

Gesichtsschutzschilde (Nr. 2.7)
Gesichtsschutzschilde zur Corona-Abwehr werden als persönliche Schutzausrüstung eingestuft.

Sanitäranlagen (Nr. 4.2.2)
Wir weißen bei unseren Audits und auch in den Prüfkatalogen (riskoo) zur Arbeitsstätte immer wieder darauf hin. Hier noch einmal, sozusagen amtlich: Bei täglicher Nutzung der Sanitäranlagen müssen diese auch täglich gereinigt werden.

Homeoffice (Nr. 4.2.4)
Es wird darauf hingewiesen, dass Beschäftigte im Homeoffice im Hinblick auf die einzuhaltenden Arbeitszeiten, Pausen (und die darüber notwendige Dokumentation der Arbeitszeiten), die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und die Nutzung der EDV usw. zu unterweisen sind.

Wir bereiten eine Online-Unterweisung vor, die Sie dabei unterstützen wird. Die Unterweisung wird ca. 20 Minuten dauern und per Web-Meeting von unseren Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten durchgeführt. Gerne auch individuell und in einzelnen Sitzungen. Bei Bedarf schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

Dienstreisen und Besprechungen (Nr. 4.2.5)
Die Divergenz zwischen Regelungen, die unser privates Umfeld bestimmen (Corona-Verordnung*) und dieser Arbeitsschutzregel lassen wir hier umkommentiert: 

Auch bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen bei Dienstreisen muss der Mindestabstand eingehalten werden. Die Personenzahl in Fahrzeugen ist dementsprechend zu begrenzen. Kann die Abstandsregel nicht umgesetzt werden, sind Abtrennungen zu installieren oder personenbezogene Schutzmaßnahmen (mindestens MNB) umzusetzen. Ist dies wegen rechtlicher Vorgaben zum Beispiel im Verkehrsrecht für den Kraftfahrer nicht möglich, sind von den die Abstandsregel nicht einhaltenden Mitfahrern FFP-Halbmasken ohne Ausatemventil während der Fahrt zu tragen

  • die Abstandsregelung ist z. B. in Baden-Württemberg eine Empfehlung (§ 2 Abs.1 CoronaVO vom 06.08.2020); Mund-Nasen-Bedeckungen müssen nur in bestimmten Örtlichkeiten und dem ÖPNV getragen werden (§ 3 CoronaVO vom 06.08.2020).

Auswertung von SARS-CoV-2-Infektionen bei Beschäftigten (Nr. 5.3)
Der Betriebsarzt soll die SARS-CoV-2-Infektionen bei Beschäftigten auswerten. Bitte teilen Sie uns bzw. Ihrer betriebsärztlichen Betreuung, analog zu den Unfallanzeigen, die Ihnen bekannten Corona-Infektionen bei Beschäftigten (formlos) mit.

Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten (Nr. 5.4)
Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen muss schon im Vorfeld erfolgen (analog der Gefährdungsbeurteilung zum Mutterschutz). Beachten Sie die Wortwahl „angemessener Maßnahmen“ und „optimiert Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Erhalt des Arbeitsplatzes“. Es wird nicht das Unmögliche vom Arbeitgeber erwartet. Der arbeitsschutzrechtliche Grundsatz einer Risikominimierung (nicht Risikoausschluss) hat auch in diesem Fall bestand.

Bis zu welchem Grad ein latentes Restrisiko unter medizinischen Aspekten tragbar ist, muss vom behandelnden Arzt mit der betroffenen Person erörtert werden. 

Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorge kann der Betriebsarzt die betreffende Person und die Arbeitgeberin dahingehend beraten, ob durch tätigkeits- oder arbeitsplatzspezifische Schutzmaßnahmen die Infektionsgefahr auf das Niveau des Restrisikos minimiert werden (können). Als Ultima Ratio kann der betreffenden Person ärztlicherseits ein Tätigkeitswechsel empfohlen werden. Dies löst jedoch kein Beschäftigungsverbot zu Lasten der Arbeitgeberin aus (vgl. Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Juli 2020).

In diesem Fall trägt die Entscheidung über ein tolerables individuelles (Rest)Risiko die betroffene Person schlussendlich selbst.

Sollten aus fachärztlicher Sicht Tätigkeiten, im Zusammenhang einer potentiell-latenten Infektionsgefahr, nicht ohne die Vermeidung von Personenkontakten oder ohne Mindestabstand dauerhaft möglich sein, muss ein Eignungsvorbehalt in Betracht gezogen werden. Hierbei stellt sich die Frage, ob die Arbeitgeberin ihrer Grundpflicht nach § 7 ArbSchG nachkommen kann, wenn sie Kenntnis darüber besitzt, dass ihre arbeitsschutzrechtlichen kollektiven Anstrengungen im individuellen Fall nicht ausreichend bzw. ausgeschöpft sind, um sicherzustellen, dass die Beschäftigte die für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Aufgabenerfüllung zu beachtenden Bestimmungen und Maßnahmen einhalten kann, ohne sich hieraus ein Infektionsgeschehen mit schwerem Ausmaß entwickelt. 

Das gilt aber nur im Falle eines Bekanntwerdens beim Arbeitgeber durch den aktiv gewordenen Arbeitnehmer (Nr. 5.4 Abs. 4), 

Auch bei Tätigkeiten mit sehr hohem Expositionsrisiko ist es nicht gerechtfertigt, dass der Arbeitgeber aus Gründen des Arbeitsschutzes Daten zu individuellen Gefährdungsmerkmalen bei seinen Beschäftigten erhebt, und es besteht im Rahmen des Arbeitsschutzes keine Pflicht der Beschäftigten zur Offenbarung von medizinischen Risiken. 

Corona-Fragebögen an die Beschäftigten sind somit obsolet.

Zeitlicher Anwendungsbereich
Der zeitliche Anwendungsbereich der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ist befristet auf den gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz festgestellten Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

Oliver Nöltner

Wissenswertes über das Corona-Virus

Antworten auf häufig gestellte Fragen über das Corona-Virus

Der Sommer ist da und doch ist es in diesem Jahr ein ganz anderer Sommer, als wir es gewohnt sind. Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei und daher ist es wichtig, sich auch weiter an die Regeln zum Infektionsschutz zu halten.

©pixabay.com: padrinan

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat hierfür die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus zusammengestellt und gibt Tipps, wie man gut durch den Sommer kommt.

Außerdem finden Sie dort Informationen, wie die Infektionszahlen in Deutschland aktuell sind und was Sie bei Reisen beachten sollten.

Hier finden Sie alles wissenswerte über das Corona-Virus.

Kultur(en) und Werte: was uns trägt und stärkt!

Interview mit Frau Dr. Christine Böhmig zum Gesunden Arbeiten

Neues Jahr, neue Themen?

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn Veränderungen vor: weniger rauchen, mehr Sport, freundlicher kommunizieren, Erholung einplanen, sowieso weniger planen usw.

Wie lange halten solche Vorsätze? Was bleibt und uns immer wieder beschäftigt, erfreut und neu herausfordert, sind unsere Kulturen und Verschiedenheiten.

Mal heißt es „interkulturelle Öffnung“, dann „diversity management“, oder „Sensibilität für Verschiedenheit“.

Worum es geht? Immer wieder erkennen, wer Ich bin, Neugier am Du, Gestaltung des Wir.

Dazu gehört das Aushalten der Verschiedenheit, Vermeiden der Abwertung meines_r Gegenüber, Freude an gelingendem Miteinander und vielleicht sogar ein Schmunzeln, wenn mal was schiefgeht. Denn: Das versehentliche Stolpern von gestern formt die Anekdote von morgen.

Aktivpause

Kleine Übungen ohne Geräte für die Pause

Gerade wer lange sitzt braucht mehr Bewegung. Lange, ununterbrochene Sitzphasen sind schädlich für die Gesundheit, Folgen davon können Rückenschmerzen, Muskel- und Skeletterkrankungen sowie ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen sein. Vermeiden Sie nach Möglichkeit zu langes Sitzen und legen Sie zwischendurch kleine Bewegungspausen ein.

Wir haben ein paar Übungen für Sie zusammengestellt:

Übung Schulterkreisen:

Stehen Sie hüftbreit und beugen Sie Ihre Knie leicht. Die Hände berühren Ihre Schultern, beschreiben Sie mit den Ellenbogen sechs mal große Kreise. Empfohlen werden drei Wiederholungen.

Übung Atem schöpfen:

Stellen Sie Ihr Beine hüftbreit auf und beugen Sie Ihre Knie leicht. Legen Sie Ihre Handflächen auf Brusthöhe ineinander. Während Sie einatmen, heben Sie Ihre Hände langsam bis Brusthöhe und beim Ausatmen die Handflächen nach unten in die Ausgangsposition führen. Machen Sie drei Wiederholungen.

Übung Wirbelsäule abrollen:

Stehen Sie hüftbreit und lassen Sie Ihren Oberkörper soweit wie möglich nach vorn/unten absenken. Verweilen Sie fünf Sekunden in dieser Position. Dann langsam von der Lendenwirbelsäule beginnend bis zur Halswirbelsäule aufrollen. Es werden zwei Wiederholungen empfohlen.

Gehen Sie sich gesund!

Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß? Haben Sie Kinder?
Oder einen Hund? Wie viele Schritte laufen Sie täglich?

Die Empfehlung der WHO lautet: Man soll täglich mindestens 10.000 Schritte gehen. Gehen steigert das Wohlbefinden und tut dem Körper gut. Gerade aber wenn man im Büro arbeitet oder einen körperlich anstrengenden Beruf ausübt, bleibt die Bewegung oft auf der Strecke. Je nach Berufsgruppe und Lebenssituation ist es unterschiedlich schwierig, auf das tägliche Ziel zu kommen. Immer mehr Menschen laufen zu wenig.

Dabei gibt es viele Dinge, wie wir ganz einfach mehr Bewegung in unseren (Arbeits-)Alltag bringen können. Laufen Sie z.B. lieber die Treppen anstatt mit dem Aufzug zu fahren, Besuchen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz statt anzurufen oder unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause.

Studien zeigen, dass sich die Blutwerte verbessern, die Gelenke- und Knochendichte gestärkt wird sowie das Herz- und Kreislaufsystem sich verbessert. Trotzdem gehen wir immer weniger. Die Zahl der täglichen Wege zu Fuß nimmt immer weiter ab. Wissen Sie, wie viele Schritte Sie täglich gehen? Hier können Sie es auch ohne Schrittzähler oder Smartwatch herausfinden. Probieren Sie es aus, Sie werden sehen, Ihre Gesundheit wird  Ihnen jeden weiteren Schritt danken.

Neue Arbeitsschutzstandards

BGW veröffentlicht neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für für stationäre Pflege, Behindertenhilfe, Beratung-und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste

Durch die Corona-Kriese gelten zur Zeit besondere Auflagen. Die BGW hat nun hierfür Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen veröffentlicht.

©pixabay: KlausHausmann

Außerdem bietet die BGW Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung in der Pflege mit Fokus auf das Thema Atemschutz sowie Antworten auf häufige Fragen. Dies finden Sie hier.

Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten

Arbeitsmedizinische Empfehlung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat nun eine arbeitsmedizinische Empfehlung für den Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten herausgegeben.

Word Cloud – Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit

Die Empfehlung ist an die Verantwortlichen für den Arbeitsschutz im Unternehmen sowie an Betriebsärztinnen und Betriebsärzte gerichtet. Sie soll in der arbeitsmedizinischen Vorsorgen eine Hilfestellung sein.