Konflikthotline Baden-Württemberg

Beratung und Coaching bei Konflikten am Arbeitsplatz

Leider kommen sie in fast jedem Unternehmen vor: Konflikte. Sie gehören oft zum Arbeitsalltag.

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Konflikte müssen nicht immer etwas schlechtes sein, manche Konflikte sind gut für das Team, durch manchen Konflikt stärkt sich das Vertrauen. Allerdings werden nicht alle Konflikte konstruktiv ausgetragen und nicht jeder Konflikt löst sich von alleine und bei einigen Konflikten brauchen die Beteiligten Hilfe.

Hier bietet die Konflikthotline Baden-Württemberg Coaching und Beratung sowie Fortbildungen an. Auch eine telefonische Erstberatung wird angeboten, wo selbstverständlich alles vertraulich behandelt wird und der erste Schritt zur Lösung des Konfliktes vielleicht schon getan ist.

Hier finden Sie alles weiteren Informationen zur Konflikthotline Baden-Württemberg.

In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
Römer 8,37

Gesundes Arbeiten – Interview mit Sven Bartel

Interview mit Sven Bartel zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig, Janine Mastel, Frau Angelika Grosse, Herrn Andreas Walter, Frau Heike Waterkamp und Frau Sabine Böser und nun auch Herrn Sven Bartel, freier Berater, Coaching und Mediation, gestellt.

Gesundes Arbeiten ist für Herrn Sven Bartel ein Gefühl. Wenn man z.B. Montag Morgens aufsteht und sich freut. Gesundes Arbeiten braucht Sinnhaftigkeit, es muss Werte erfüllen, die der Einzelne gerne leben möchte. Für jeden ist dies unterschiedlich, manche brauchen Harmonie, andere Freiheit und wieder andere Zugehörigkeit. Unternehmen sollten die Unterschiedlichkeiten im Team sehen und auch nutzen, um Gesundes Arbeiten zu ermöglichen.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Burnout erkennen und etwas dagegen tun

Wie Sie selbst etwas gegen ein drohendes Burnout tun können

Fühlen Sie sich erschöpft, müde oder ausgelaugt? Sind Sie gestresst, überfordert und frustriert? Oder fehlt Ihnen der Sinn Ihres Tuns? Dann könnte es sein, dass Sie ausgebrannt sind.

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Ein Burnout beschreibt Symptome, die auf eine innere Leere hinweisen. Es entsteht, wenn man seine eigene Bedürfnisse vergisst und keine Wertschätzung erhält für etwas, wofür man seine ganze Energie für längere Zeit aufwendet.

Oft wird leider ein Burnout mit „Zuviel Arbeit“ verglichen, dabei ist es viel mehr. Es ist einer Depression ähnlich, da der Antrieb fehlt und manche sich von ihrer Umgebung zurückziehen und für andere „nicht mehr greifbar“ sind.

Geht es Ihnen ähnlich? Fehlt Ihnen die Motivation, fühlen Sie sich überfordert und suchen Sie den Sinn in Ihrer Tätigkeit? Dann sollten Sie dringend anfangen etwas zu verändern. Richten Sie Ihr Leben so aus, dass sie mit Ihrer inneren Stimme im Einklang sind. Sie müssen sich mit Ihren Entscheidungen und mit Ihrem Tun gut fühlen. Versuchen Sie in sich hineinzuhören, worin finden Sie Erfüllung? Was tut Ihnen gut? Was wünschen Sie sich und was brauchen Sie?

Fangen Sie an, Ihren Weg danach auszurichten. Je mehr Sie Erfüllung in Ihrem Tun finden, desto weniger besteht die Gefahr, auszubrennen.

Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
2. Korinther 4,16

Achtsamkeit – Die Kraft der Gegenwart

Eine kleine Übung für mehr Achtsamkeit im Alltag

Jeder spricht über Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein, präsent zu sein und wahrzunehmen ohne zu beurteilen.

Achten Sie mal darauf, wann Sie präsent sind. Ertappen Sie sich dabei, nicht präsent zu sein, ist dies der erste Schritt zur Besserung. Der Ursprung von vielem, was uns Probleme bereitet, liegt oft im Nicht-Präsentsein. Wenn wir nicht präsent sind, sind wir vollständig mit unserem Verstand identifiziert. Dann denken wir nach – über die Vergangenheit oder Zukunft. Man kann nicht über den gegenwärtigen Moment nachdenken.

Eine hilfreiche Übung, um wieder im Jetzt zu landen kann es sein, einfach etwas wahrzunehmen, was schon die ganze Zeit da war, Sie aber nicht wahrgenommen haben. Ihre rechte Schulter zum Beispiel, ein Licht, ein Geräusch – irgendetwas das da war, aber nicht Ihre Aufmerksamkeit hatte. Dadurch landen wir wieder im Jetzt. Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas lenken, was gerade jetzt ist, landen Sie im Jetzt – bis Sie wieder anfangen zu denken.

Es geht nicht darum, nicht mehr zu denken – wir sind gesegnet, dass wir einen Verstand haben. Allerdings sollten wir ihn auch nutzen und nicht zulassen, dass unser Verstand uns steuert.  

Herr Eckhart Tolle hat ein tolles Buch zum Thema Achtsamkeit geschrieben: „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart„. Lassen Sie sich inspirieren. Hier finden Sie das Buch.

Gesund Arbeiten – jetzt aber mit System

Gastbeitrag von Frau Dr. Karin Töpsch, Gesundheit im Unternehmen

Ansatzpunkte für gesundes und sicheres Arbeiten gibt es im Betrieb alltäglich und überall.
Eine gut funktionierende und gelebte Arbeitsschutzorganisation ist die Basis. Dabei macht es Sinn, die verschiedenen Ansatzpunkte zum gesunden Arbeiten im Betrieb zu verknüpfen und abzustimmen.

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So empfiehlt die BGW, Arbeits- und Gesundheitsschutz systematisch und nachhaltig organisieren – so, wie Sie es von anderen Herausforderungen im Unternehmen bereits gewohnt sind: Sie analysieren den Ist-Stand, setzen sich Ziele, planen mit Ihren Mitarbeitenden und Arbeitsschutzbeteiligten geeignete Maßnahmen, überprüfen den Erfolg und werden dabei immer besser. Gesundheitsrisiken werden erkannt, Belastungen möglichst reduziert und Ressourcen weiterentwickelt.

Nähere Informationen dazu finden Sie in der aktuellen Broschüre der BGW „Sicherheit und Gesundheit systematisch managen“, hier abrufbar.

Ganz wichtig dabei: Schlank bleiben! Oft braucht es neben der bereits etablierten Organisation keine (zusätzlichen) Gremien, Arbeitskreise und Beauftragten, sondern es genügt, sich zu fragen, was bereits wie getan wird und wie man die bisherigen Aktivitäten gut zusammenführen kann.

Handlungsfelder, die Sie sich dabei anschauen sollten, sind: der betriebliche Arbeitsschutz, das Qualitätsmanagement, die Personalentwicklung, das Betriebliche Eingliederungsmanagement.

Gesundes Arbeiten – Interview mit Heike Waterkamp und Sabine Böser

Interview mit Heike Waterkamp und Sabine Böser zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig, Janine Mastel, Frau Angelika Grosse, Herrn Andreas Walter und nun auch Heike Waterkamp und Sabine Böser, Diakonieverein Bruchsal e. V. – Evangelisches Altenzentrum, gestellt.

Gesundes Arbeiten ist für Frau Heike Waterkamp nicht nur die ergonomischen Arbeitsbedingungen bzw. die Arbeitsausstattung, es bedeutet auch, einen Sinn in der eigenen Tätigkeit zu sehen. Wer den Sinn in seiner Arbeit sieht, gelangt auch zur Zufriedenheit. Frau Sabine Böser erklärt, wie gesundes Arbeiten in der Praxis vom Arbeitgeber unterstützt werden kann, z.B. Gesundheitstage, Teambuildingmaßnahmen und bewegte Pausen. Auch auf die Nachhaltigkeit solcher Maßnahmen wird Wert gelegt. Wichtig ist hierbei, dass jeder Mitarbeiter sich körperlich bewegt und fit hält, mit welcher Sportart, ist zweitrangig.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Barcamp Lösungskunst

Barcamp Lösungskunst am 30.04. in Karlsruhe

Das Barcamp Lösungskunst war ein voller Erfolg. Da viele Einrichtungen dieselben Probleme haben, konnte man sich gut austauschen.

Einige der Eindrücke wurden in folgendem Film festgehalten.

Voneinander und miteinander Lernen. An konkreten Fragestellungen, Lösungen und Vernetzungen arbeiten. Barcamps sind dazu ein geeignetes Mittel – auch für die Sozialwirtschaft, wie dieses Beispiel aus Karlsruhe beweist.

Des HERRN Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus.
Jesaja 28,29

Sinn erfahren, verstehen, handhaben: eine gesunde Unternehmenskultur nach dem Konzept der Salutogenese

Kongress der Sozialwirtschaft in Magdeburg vom 15. bis 17. Mai 2019

Ein Beitrag von André Peters und Dr. Karin Töpsch aus dem Kernteam des Kompetenznetzwerk Gesundheit

In Zeiten einer zunehmenden Konkurrenz um Fach- und Führungskräfte gewinnt das betriebliche Gesundheitsmanagement eine strategische Bedeutung für Unternehmen der Sozialwirtschaft. Zentrale Fragestellung ist dabei, wie Führungskräfte ihr Mitarbeitenden dabei unterstützen können, ihre Arbeit als sinnvoll, versteh- und handhabbar zu erleben und damit einen Beitrag für deren Gesundheit zu leisten.

André Peters und Dr. Karin Töpsch waren für uns mit Konzept der Salutogenese beim Kongress der Sozialwirtschaft dabei. Gemeinsam mit Jörg Kaiser (Caritas Deutschland) und Mirja Wolfs ( Kita Zweckverband im Bistum Essen) wurden bei diesem Workshop verschiedene World-Cafe-Thementische zum Gesunden Arbeiten angeboten.

Bei den Belev-Thementischen ist der Frage nachgegangen:

  • Was ist in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit im Betrieb in diesem Handlungsfeld bereits geglückt?
  • Wo gibt es noch Potenziale?
  • Was ist notwendig, um diese Potenziale zu entwickeln?

Die im Workshop vorgestellte Belev-Matrix bietet einen thematischen Einstieg in die Handlungsfelder von gesundem Arbeiten in Bezug auf Unternehmensleitung, Führung, Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation und die eigene Haltung. Als leitendes Konzept dient die Salutogenese (= Entstehung von Gesundheit).
Angereichert wird die Diskussion durch zwei Praxisbeispiele, die in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege umgesetzt wurden.

Schauen Sie sich gerne die Ergebnisse aus diesem Workshop hier an.

Die eine Hand weiß nicht, was die andere tut….

Gastbeitrag von Frau Dr. Karin Töpsch zum Thema Integration von Arbeitsschutz und BGM

Kennen Sie das? Sie beschäftigen sich mit einem betrieblichen Thema und stellen fest, dass es im Betrieb bereits mehrere Akteure gibt, die sich in irgendeiner Weise auch schon damit befassen. Aber tun es alle mit dem gleichen Ziel? Haben alle die gleiche Perspektive auf das Thema? Kann es vielleicht auch sein, dass Prozesse, die aufeinander abgestimmt sein sollten, parallel laufen, Dinge vielleicht sogar doppelt getan werden?

Ein zentraler Ansatz im Projekt Belev 2.0. „Gesundes Arbeiten Gestalten“ ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Als Berater/innen und Berater stellen wir immer wieder fest: Kein Betrieb fängt hier „bei Null“ an. Überall gibt es schon Maßnahmen und Aktivitäten zum Thema Gesundheit (und Sicherheit), manchmal schon Konzepte und Zielsetzungen, manchmal sogar die Überlegung, wie sich das Thema in vorhandene Handlungsfelder und Managementsysteme integrieren lässt. Heute und in einigen der nächsten Beiträge geht es im Blog um die Frage, wer sich im Betrieb mit Gesundheit und Sicherheit befasst und wie die Strukturen, Prozesse und Aufgaben, die es dazu gibt, aufeinander abgestimmt sein könnten – oder sollten.

Wenn Sie darüber nachdenken, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen – haben Sie sich schon einmal folgende Fragen gestellt?
• Was ist unser Anliegen/ unser Problem? Was wollen wir mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement erreichen?
• Welche Strukturen/ Managementsysteme gibt es im Betrieb schon, die das Thema Gesundheit und Sicherheit bearbeiten?
• Wer tut bisher was mit welchem Auftrag im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
• Wo gibt es inhaltliche Schnittstellen oder Überschneidungen zwischen dem BGM und anderen Bereichen, z.B. zum Arbeitsschutzausschuss (ASA), der Personalentwicklung, dem Qualitätsmanagement?
• Welche Aktivitäten/ Maßnahmen zum Thema Gesundheit sind im Betrieb schon schon umgesetzt worden?

Warum ein abgestimmtes Vorgehen im Betrieb auch beim Thema Sicherheit und Gesundheit Sinn macht und zum echten Erfolgsfaktor werden kann, erfahren Sie in den nächsten Blog-Beiträgen im Mai.

Dr. Karin Töpsch, Gesundheit im Unternehmen

Die Fabel von den Fröschen – eine weise Geschichte

Kurzgeschichte zum Nachdenken

Heute haben wir wieder eine kleine Kurzgeschichte eines unbekannten Autors für Sie, die Sie zum Nachdenken anregen soll.

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen. Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ oder „Das ist einfach unmöglich!“ oder „Das schafft Ihr nie!“

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.  Das Publikum schrie weiter: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser unbekannt