Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Jahreslosung 2020

Die neue Jahreslosung für das Jahr 2020 lautet „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ und ist aus Markus 9,24.

Zur Einstimmung auf das Jahr 2020 haben wir hier das bekannte englische Volkslied „Auld Lang Syne“, was traditionell zum Jahreswechsel gesungen wird, übersetzt:

Sollte alte Vertrautheit vergessen sein
Und ihrer nicht mehr gedacht werden?
Sollte alte Vertrautheit vergessen sein
und auch die guten alten Zeiten?

Der alten Zeiten wegen, mein Lieber,
Der alten Zeiten wegen
Lass uns zueinander recht freundlich sein,
Der alten Zeiten wegen.

Und gewiss nimmst Du Deinen Maßkrug zur Brust
Und gewiss nehm ich den meinen,
Und lass uns zueinander recht freundlich sein
Der alten Zeiten wegen.

Wir beide sind über die Hügel gelaufen
Und pflückten die herrlichen Gänseblümchen,
Doch wanderten wir manch müden Schritt
Seit diesen alten Tagen.

Wir beide haben im Fluss gepaddelt
Vom Morgen bis zum Abendrot
Doch haben seither weite Meere zwischen uns getost,
Seit diesen alten Tagen.

Und hier ist meine Hand, mein treuer Freund,
Und schlag ein mit der Deinen!
Und dann lass uns einen ordentlichen Schluck nehmen
Der alten Zeiten wegen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Start in das neue Jahr und hoffen, Sie auch weiterhin für das neue Jahr an unserer Seite zu haben.

Möge das neue Jahr
nur gute Tage für Dich haben.
Mögen dieses Haus und alle,
die in ihm wohnen,
im neuen Jahr
mit Gottes Liebe
gesegnet sein.
Irischer Segenswunsch

GeNUSs – das Angebot von Diakonie Baden, AOK und BGW

Das Projekt GeNUSs bietet kleinen und mittleren Unternehmen der Sozialwirtschaft Unterstützung an, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in der eigenen Organisation einzuführen. An drei Angeboten können Unternehmen teilnehmen:

– Option 1 beinhaltet zum einen eine viertägige BGM-Koordinator/innen-Ausbildung, die eine ausgewählte Person der Einrichtung absolviert und die die anschließende BGM-Einführung im Unternehmen koordiniert. Zum anderen erhalten die Unternehmen an vier Tagen BGM-Beratung vor Ort, die den BGM-Einführungsprozess unterstützt.

– Gibt es in Unternehmen schon BGM-Erfahrungen, könnte die Option 2 – eintägige BGM-Vertiefungsseminare (Inhouse) zu einzelnen Themen – interessant sein.

– Offene BGM-Seminare zu Themen wie gesundes Arbeiten und Führen, lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung oder Betriebliches Eingliederungsmanagement runden als Option 3 das Angebot von GeNUSs ab.

Darüber hinaus wird auf der Online-Plattform www.gesund-aber-sicher.de eine praxisorientierte BGM-Rahmenkonzeption veröffentlicht, die BGM-Grundlagen und einen Leitfaden zur Einführung eines BGM bereithält. BGM-Koordinator/innen und Führungskräfte können außerdem die BGM-Service- und Vernetzungsstelle nutzen, die Anlaufstelle für Rückfragen ist. Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://www.gesund-aber-sicher.de/ausschreibung-zum-projekt-genuss/ zu finden.

24. Türchen

Weihnachten – ein Gedicht von Hermann Hesse

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Heute haben wir ein besinnliches Gedicht von Hermann Hesse für Sie.

Weihnachten
Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

Hermann Hesse

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Psalm 24,7

23. Türchen

Warum ist das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement eigentlich wichtig?

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In vielen ländlichen Regionen erreichen wir die Grenzen der Versorgungssicherheit. Teams sind überlastet, Mitarbeiter brennen aus, Krankheitsraten nehmen zu. Der Beruf der Pflege und auch viele andere soziale Berufe gelten als belastend und daher manchmal nicht attraktiv.

Über betriebliches Gesundheitsmanagement kann die Organisation viel für ihre Arbeitgeberattraktivität tun, damit Mitarbeitende gesund bleiben können. Dies reduziert Krankheitskosten und verbessert das Image auf dem Arbeitsmarkt. Eine gesunde Organisation mit gesunden Mitarbeitern bleibt langfristig leistungsfähig und stabil.

von André Peters, Diakonie Baden e.V.

22. Türchen

Die Bedeutung des 4. Sonntags im Advent

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„Tauet, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken regnet den Gerechten: Es öffne sich die Erde und sprosse den Heiland hervor.“ Mit diesen bezeichnenden und eindringlichen Worten beginnt der letzte Sonntag vor Heiligabend und Weihnachten. Die Zeit, dass der Heiland kommt, ist fast da. Die Frühmessen im Advent sind ebenfalls nach diesem Wort benannt, da sie traditionell mit dem Eingangsvers begannen.

Das Evangelium dieses Tages (Mt1, 18-24) stellt Josef in den Mittelpunkt. Der Evangelist Matthäus stellt seinem Evangelium neben einem Stammbaum Jesu ein kleines Erzähldrama in fünf Akten voran, worin es darum geht, wer Jesus seinem Wesen nach ist. Das geschieht in fünf kleinen Geschichten rund um die Geburt Jesu.

Matthäus stellt seinem Evangelium in den ersten beiden Kapiteln eine sogenannte Kindheitsgeschichte voran. Eine solche wurde damals oft Lebensbeschreibungen großer Persönlichkeiten vorangestellt. Darin geht es nicht um historische Details über Geburt und Kindheit, sondern um Gesamtwesensmerkmale dieser Person, um Anspielungen auf wichtige Ereignisse ihres Lebens. Diese Kindheitsgeschichte erzählt Wahres von Jesus, aber nicht genau so äußerlich Geschehenes, sondern sie stimmt in Form von kleinen literarischen Erzählungen ein, wer Jesus seinem Wesen nach ist. Matthäus unterlegt die fünf Themen bzw. heilvollen Eigenschaften Jesu, auf die er einstimmen will, in Form von Schriftzitaten, die jeweils kleine Erzählepisoden abschließen. Für die Mehrheit seiner Gemeinde, die aus Judenchristen besteht, ist die Schriftgemäßheit des Heilswirkens Gottes in Jesus sehr wichtig.

Im Evangelium bietet Matthäus Josef als Wegbegleiter zu Jesus an; er ist die erste Identifikationsfigur des Evangeliums. Durch ihn nähern die Gläubigen sich Jesus, mit seinen Augen und noch mehr seinen Ohren. Josef handelt: Er sorgt für Maria, und vor allem gibt er dem Kind den gottgewollten Namen. Damit adoptiert er das Kind im damaligen Gesetzesverständnis und nimmt es als Vater offiziell an. Dazu gehört auch, dass Josef, der aus Davids Stamm ist, dadurch Jesus zum „Sohn Davids“ macht, ein Titel, der in den Evangelien häufig für Jesus bezeugt ist. Die Ehrenbezeichnung „Sohn Davids“ unterstützt das Bekenntnis, dass Jesus der Messias ist. 

Von Julia Martin

21. Türchen

Was hat GeNUSs vor, welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?

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GeNUSs möchte auf die vorhandene Kulturentwicklung in Belev hin zu einer gesundheitsfördernden Haltung von Mitarbeitenden aufbauen. Nun soll der nächste Schritt stattfinden.

Aus einzelnen Maßnahmen der Gesundheitsförderung soll ein ganzheitliches Konzept werden. In diesem Management-System sollen Gesundheits-Maßnahmen geplant, durchgeführt, evaluiert und weiterentwickelt werden. Neben einer Zielkonzeption sind interne Strukturen zur BGM-Steuerung aufzubauen. Über Kennzahlen wird der Erfolg gemessen.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich schwer, im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Es fehlt eine explizite Expertise und BGM ist ein Thema, welches Heim- oder Pflegedienstleitung oder Kita-Leitung nebenbei mitmachen sollen. Über den Verbund im Projekt GeNUss ist eine wechselseitige Unterstützung und Hilfestellung möglich.

von André Peters, Diakonie Baden e.V.

20. Türchen

Was bedeutet GeNUSs?

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GeNUSs ist das Nachfolgeprojekt von Belev und steht für Gesundheitsnetzwerk für Unternehmen der Sozialwirtschaft.

Es baut auf den Erfahrungen des Projekts Belev auf und geht einen Schritt weiter. Im Projekt GeNUSs werden kleine und mittlere Unternehmen der Sozialwirtschaft dabei unterstützt, betriebliches Gesundheitsmanagement in der eigenen Organisation einzuführen. Dazu können sie einen BGM-Koordinator ausbilden und in ihrer Einrichtung eine BGM-Beratung durchführen. Als zweite Option besteht die Möglichkeit, Vertiefungsseminare zu einzelnen Themen durchzuführen und schließlich gibt es offene Trainings zu verschiedenen Themen des Gesundheitsmanagements. Im Projekt GeNUSs entsteht eine BGM-Service- und Vernetzungsstelle, die Anlaufstation für Rückfragen zum Thema BGM ist. Publikationen, Tools und Know-How werden auf dem Portal „Gesund aber sicher“ veröffentlicht, so dass jede Einrichtung auf das Know-How zurückgreifen kann.

Die Bewerbungsformulare finden Sie unter „Gesund aber sicher“, Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020 und am 22. Januar wollen wir uns zum Kick off in Karlsruhe treffen.

von André Peters, Diakonie Baden e.V.

19. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Arbeitsbelastung reduzieren, das soll mit Hilfe der BELEV-Befragung zum Gesunden Arbeiten gestalten, gelingen. Die Mitarbeiter sollen beteiligt sein und sich damit identifizieren. Auch die psychische Gefährdung spielt dabei eine große Rolle.

Dorothee Schad, die Zieglerschen, erklärt die Inhalten und Tools für den Prozess hierfür. Die Belev-Befragung ermöglicht eine transpartene Kommunikation und ist gleichzeitig sehr alltagsnahe.

18. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Die wichtigsten Meilensteine waren bei Annette Gick-Kolb und Thomas Nehr, Krankenpflegeverein Schmiden-Oeffingen e.V., die BELEV-Mitarbeiterbefragung, welche auch eine hohe Beteiligung verzeichnen konnte.

Es wurden mehr Vollzeitstellen geschaffen, ein Konzept zum Gesunden Arbeiten entwickelt und die Fehlstunden haben sich um 400 Stunden verringert. Außerdem werden Weiterbildungsmaßnahmen gefördert und die Wertschätzung unter den Mitarbeitern hat deutlich zugenommen.

17. Türchen

Gesundes Arbeiten – Statements aus den Einrichtungen

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Eine Gesundheitskultur wurde bei Inge Singler-Stückemann und Andreas Fritz, Evangelische Jugendhilfe Freiburg-Zähringen, entwickelt. Bei diesem Prozess wurde zusammengetragen, was schon alles in der Einrichtung gemacht wird und dies in ein Gesundheitskonzept übertragen. Die Mitarbeiter wurden mit einbezogen und konnten eigene Ideen und Wünsche mit einbringen.

Wichtige Erkenntnisse waren, dass Gesundheitskultur nicht nur eine Aufgabe der Einrichtungsleitung ist, sondern auch in der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters liegt. Es wurden Flyer und Ratgeber entwickelt, Pausenschilder eingeführt und jeder Mitarbeiter wurde mit ins Boot geholt. Auf humorvolle Art wurde sich dem Thema Burnout gewidmet. Hier wurden 100 Weg zu deinem Bunrout als Ratgeber entwickelt.