Gesundes Arbeiten – Interview mit Beate Westerfeld

Interview mit Beate Westerfeld zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig, Janine Mastel, Frau Angelika Grosse, Herrn Andreas Walter, Frau Heike Waterkamp, Frau Sabine Böser, Herrn Sven Bartel,Frau Florije Sula, Herrn Klaus Schreiber, Herrn Gerhard Hoffmann und nun auch Frau Beate Westerfeld, BGW Mainz , gestellt.

Frau Westerfeld motiviert Unternehmen zum gesunden Arbeiten. Hier ist die Basis die Gefährdungsbeurteilung. Für sie ist Arbeitsschutz sowie Gesundheitsschutz ein Thema der Führungskräfte. Eine gute Fehlerkultur sowie ständige Selbstreflektion gehört für Frau Westerfeld auch zum Gesundheitsmanagement.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Barcamp Personal

Barcamp Personal am 24. September in Freiburg

Voneinander und miteinander Lernen. An konkreten Fragestellungen, Lösungen und Vernetzungen arbeiten. Barcamps sind dazu ein geeignetes Mittel – auch für die Sozialwirtschaft.

© Fotolia: MH

Personal gewinnen und binden, das ist das Thema beim Barcamp Personal am 24. September in Freiburg. Im offenen Austausch miteinander wird daran gearbeitet, wie gute Arbeitsbedingungen für ältere sowie jüngere Arbeitnehmer geschaffen werden können und wie z.B. die Digitalisierung in Angriff genommen werden kann.

Sie können sich bis zum 13. September hier für das Barcamp anmelden.

Jesus sprach zu dem Blinden: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott.
Lukas 18,42-43

Gespräch zwischen Zündholz und Kerze

Kurzgeschichte zum Nachdenken

Heute haben wir wieder eine Kurzgeschichte eines unbekannten Autors zum Nachdenken für Sie. Es geht um Mut und die Angst vor dem Unbekannten.

Myriams-Fotos, pixabay.com

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden.“
„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand wird meine Schönheit mehr bewundern.“

Das Zündholz fragte: „Aber willst du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“
„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.
„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz. „Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben.“
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „Ich bitte dich, zünde mich an!“

Autor unbekannt

Gesundes Arbeiten – Interview mit Gerhard Hoffmann

Interview mit Gerhard Hoffmann zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig, Janine Mastel, Frau Angelika Grosse, Herrn Andreas Walter, Frau Heike Waterkamp, Frau Sabine Böser, Herrn Sven Bartel,Frau Florije Sula, Herrn Klaus Schreiber und nun auch Herrn Gerhard Hoffmann, Diakonisches Werk Überlingen-Stockach , gestellt.

Gesundheit ist für Herr Hoffmann nicht selbstverständlich und eine der Aufgaben der Führungskräfte ist, die Gesundheit der Mitarbeitenden möglichst lange zu erhalten. Mitarbeiter sollten sich am Arbeitsplatz wohl fühlen, hierfür müssen Führungskräfte die Bedingungen schaffen. Offene Gespräche und gutes Miteinander sind hierbei wichtig. Konflikte sollten frühzeitig angesprochen werden, bevor sie zu unlösbaren Problemen werden.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Design Thinking – Kostenloser Workshop | Anmeldeschluss 18.09.2019

Kostenloser Design Thinking-Workshop

Anmeldeschluss: 18.09.2019

Design Thinking wird in unserer digitalen Arbeitswelt immer wichtiger. Unter Design Thinking versteht man eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen aus allen Lebensbereichen. Es stehen dort Nutzerwünsche und -bedürfnisse im Vordergrund sowie nutzerorientiertes Erfinden im Zentrum eines Prozesses. Design Thinking vereint drei wesentliche Komponenten: die technologische Machbarkeit, die wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie die menschliche Erwünschtheit.

https://pixabay.com/de/gedanken-idee-innovation-phantasie-2123970/

Am 02. Oktober 2019 lädt das HPI wieder Mitarbeiter/innen von Non-Profit-Organisationen zu einem eintägigen, kostenlosen Design Thinking-Workshop nach Potsdam ein. Dort erhalten Sie einen Einblick in die Methoden und die Arbeitskultur des Design Thinking und nehmen wichtige Impulse mit, wie sich Design Thinking in Ihrem Arbeitsumfeld anwenden lassen könnte.

Die Teilnahme ist auf eine/n Mitarbeiter/in pro gemeinnütziger Organisation beschränkt. Hier können Sie sich anmelden.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an:
Julia Oberhofer
0331 5509-565
info(at)hpi-academy.de
www.hpi-academy.de

6. Gesundheitskongres – OrientierungsKUNST

– Abkürzungen, Umwege und Hauptstraßen zum Gesunden Arbeiten

26. September 2019 | Flyer | Anmeldung

In weit über 50 Organisationen der Diakonie in Baden-Württemberg wurden Wege zum Gesunden Arbeiten erprobt, beschritten und gefunden. Auch das Steckenbleiben, das Umkehren und der Neuanfang gehören dazu.

Dieser Reichtum und Erfahrungsschatz soll Zentrum des 6. Gesundheitskongresses sein. Hier wollen wir in Beziehung treten, uns über unsere Wege austauschen und gemeinsam lernen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten sich zu vernetzen und auszutauschen. Denn Wissensvermittlung alleine genügt oft nicht. Wir planen daher ausreichend Zeit für Austausch und Gespräche ein.

Ziel ist eine gesunde Balance zwischen Informationsvermittlung, Eigenbeteiligung und Kontaktphasen.

Weiterführende Links:

Seien Sie gespannt auf das, was wir gemeinsam erreicht haben.

Wir freuen uns auf Sie!

Lebe Balance

Das Programm für innere Stärke und Achtsamkeit | Neue App bei der AOK

Das Achtsamkeit uns gut tut und ein wichtiger Schritt zu einem gesünderen Leben darstellt, ist vielen bewusst. Doch wie integriert man Achtsamkeit in den Alltag, wenn die Zeit sowieso immer knapp ist?

Die gute Nachricht ist, viel Zeit braucht man dafür nicht. Es reichen täglich fünf bis zehn Minuten, um achtsamer zu leben und zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Kleine Übungen und kurzes Innehalten helfen hier schon sehr.

Wir haben viele kleine Achtsamkeitsübungen und Gedanken in unserem letztjährigem Adventskalender veröffentlich, schauen Sie gerne nochmal nach. Außerdem hab die AOK ein achtwöchiges Programm „Lebe Balance“ entwickelt, was Ihnen dabei helfen soll, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag zu integrieren. Das Programm kann auch von Führungspersonen genutzt werden, um die Mitarbeitern zu fördern, hier bietet die AOK dann auch passende Workshops in Ihrem Unternehmen an.

Um das Programm zu vervollständigen, oder für alle, die lieber mit ihrem Smartphone arbeiten gibt es nun auch die passende App dazu. Mit vielen hilfreichen Ideen, Strategien und Übungen, um selbst im stressigen Arbeitsalltag zu mehr Achtsamkeit und Balance zu kommen.

Hier finden Sie die App sowie weitere Informationen.

Mögest Du Dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.
Irischer Segenswunsch

Gesundes Arbeiten – Interview mit Klaus Schreiber

Interview mit Klaus Schreiber zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß, Herrn André Peters, Frau Anita von Hertel, Frau Kathrin Keune, Frau Dr. Christine Böhmig, Janine Mastel, Frau Angelika Grosse, Herrn Andreas Walter, Frau Heike Waterkamp, Frau Sabine Böser, Herrn Sven Bartel,Frau Florije Sula und nun auch Herrn Klaus Schreiber, BGW Würzburg, gestellt.

Die BGW setzt sich für die Rehabilitierung von Mitarbeitenden nach einem Betriebs- bzw. Arbeitsunfall ein. Außerdem ist es für die BGW wichtig, die Unternehmen in der Prävention zu unterstützen. Dafür wird verstärkt die Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtverbänden gesucht.

Was ist bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Senden Sie uns Ihre Ideen und Vorschläge per Mail an Jasmin Schmidt

Sicheres Deutsch: Arbeitsschutz einmal anders

Beitrag von Frau Dr. Claudia Zonta, ABQ Arbeit Bildung Qualifizierung RemsMurr

Was hat denn „sicheres Deutsch“ mit Arbeitsschutz zu tun – mögen wir uns fragen. Die Antwort ist ganz einfach: ein sicheres, gutes Deutsch erhöht nachgewiesenermaßen die Sicherheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund hat die ABQ Arbeit Bildung Qualifizierung Rems-Murr spezielle Deutschkurse für Gebäudereiniger durchgeführt. Ohne Zweifel ist die Beherrschung der Sprache – und hierbei der deutschen Sprache – für alle Mitarbeitenden von großer Bedeutung. Die ABQ hat jetzt die Fortbildung explizit aber gerade jenen Mitarbeitenden angeboten, die Migrationshintergrund haben. Dies gilt gerade für die neuen Mitarbeiter aber auch für diejenigen, die schon seit Jahren bei uns tätig sind.

Immer wieder tauchen Momente der Unsicherheit auf, wo es um Anweisungen und Unterweisungen des Arbeitsschutzes geht.  Nicht immer werden diese Unsicherheiten thematisiert, aus den vielfältigsten Gründen heraus, sei es dass man sich schämt, das eigene Nicht-Verstehen einzugestehen oder manchmal sogar aus Angst, die Arbeit zu verlieren. Doch gerade die Kenntnis von Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz sind von großer Bedeutung. Hierzu gehören eben auch Fachausdrücke, die diese beschreiben, vor ihnen warnen um sie ganz gezielt zu vermeiden.

Die Kurse der ABQ, die gerade hierauf zielten, wurden von einem Lehrer mit der Qualifikation „Deutsch als Fremdsprache“ (DaF) durchgeführt. In den Sprachkursen lernten die Mitarbeitenden genau diese Fachausdrücke, die notwendig sind, um Arbeiten sicher zu verrichten.  Zu den Kursinhalten zählten auch das Verstehen von Arbeitsgesprächen und die Vermittlung von Fähigkeiten und Kompetenzen, sich aktiv an solchen Gesprächen zu beteiligen. Die Mitarbeitenden übten auch ein, Texte zu Themen des Arbeitsschutzes zu verfassen und wichtige Inhalte von Briefen, E-Mails, Berichten, Verträgen und Gesetzen zu verstehen. Vertiefte Kenntnisse der deutschen Arbeitswelt und gerade auch des Arbeitsschutzgesetzes helfen bei der Integration im betrieblichen Umfeld und den Arbeitsabläufen. Die Kurse wurden generell unter dem Gesichtspunkt der Prävention angeboten.

Schon der erste Kurs hatte sehr guten Zuspruch und startete mit 18 Teilnehmer und –innen. Inhalte und Begriffe aus der Arbeitswelt und dem beruflichen Alltag der ABQ standen im Mittelpunkt und wurden im Rahmen des Kurses ausführlich erklärt. Der Kurs war in zwei Module zum Arbeitsschutz gegliedert und behandelte die Inhalte in 80 Unterrichtseinheiten. Neben den Themen zum Arbeitsschutz wurden weitere Kurse für Hygiene und Umweltschutz angeboten. Auch diese Kurse waren gut belegt und hatten einen Umfang von je 40 Unterrichtseinheiten. Die Mitarbeiter und –innen haben im Rahmen der abgeordneten Fortbildung teilgenommen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind keine Kosten entstanden. Die Fortbildungen fanden in der Regel Freitag nachmittags bis 19 Uhr statt, was allen Teilnehmern so Einiges abverlangte. Ein Teil der Fortbildungen fand auch in der Freizeit statt und alle Teilnehmer zeigten ein großes persönliches Engagement.

„Wir haben das Verstehen von Arbeitsgesprächen eingeübt und sogar Texte zu Sachverhalten des Arbeitsschutzes gelesen und geschrieben. Nebenbei haben wir uns deutlich in Deutsch verbessert. Manche denken daran, eine Deutsch-Prüfung auf Niveau B1 bei der Volkshochschule zu machen“, berichtete Herr Dardagan, Vorarbeiter in der Reinigung in Winnenden. Am Ende des Kurses wurde eine Prüfung abgelegt. Die Mitarbeitenden erhielten ein Zertifikat im Rahmen einer kleinen betriebsinternen Veranstaltung.

Klar ist, dass Arbeitsschutz und Prävention keine einseitige Sache ist. Sie dient natürlich der individuellen Sicherheit des Arbeitnehmers aber sie ist genauso wichtig für das Unternehmen. Gleichzeitig sind – wie bereits erwähnt große Anstrengungen für beide Seiten verbunden. Aus Sicht des Arbeitgebers sind Präventionsmaßnahme des Arbeitsschutzes auch immer mit Kosten verbunden.  Unbestritten ist aber ihre unmittelbare Wirkung. Sie sichert die Nachhaltigkeit der Dienstleistung in vielfacher Hinsicht. Die Mitarbeiter und –innen sind in ihrer Arbeit sicher und in ihrem Tun selbstbewusst. Die Wirkung spiegelt sich auch direkt in der verbesserten Kommunikation zwischen allen Beteiligten wieder, bei Vorgesetzten, Vorarbeitern sowie Mitarbeitenden in Teil- und Vollzeit. Die Teams fühlen sich dadurch auch gestärkt und die Teammitgliedern vermeiden Missverständnisse und handeln dadurch deutlich zielgerichteter. Aber auch die Kunden erleben kompetente und freundliche Mitarbeiter und –innen der ABQ vor Ort, die in der Lage sind, Anliegen und Probleme zu artikulieren, zu beheben oder an die richtige Stelle zur Bearbeitung weiter zu leiten. Die spezielle Maßnahme zeigte auch eine deutliche Wirkung, was die Mitarbeiterbindung angeht. Diese ist gerade heute ein wesentlicher Faktor der nicht gering geschätzt werden soll. Ganz im Gegenteil! Den Mitarbeitenden war sehr schnell klar, dass sie an einer außergewöhnlichen Fortbildungsmaßnahme teilnahmen, die eigens für sie entworfen war. Wünschenswert wäre, wenn die Berufsgenossenschaften solche Maßnahmen unkompliziert und unbürokratisch unterstützten könnten. Dem ist leider nicht immer so. Ein wichtiges Fazit lässt sich festhalten: die Fortbildung war ein großer Erfolg für Alle.

von C. Zonta – im Juni 2019