Gesundes Arbeiten: Anita von Hertel – Interview

Interview mit Anita van Hertel zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle, Herrn Erhard Weiß und Herrn André Peters nun auch Frau Anita von Hertel, internationale Mediationstrainerin, gestellt.

Konflikte gehören für Frau von Hertel dazu, auf der Arbeit wie im Privatleben. Allerdings ist gerade der positive Umgang mit konstruktiver Kritik wichtig, da er zu einer gesunden Arbeitsatmosphäre maßgeblich beiträgt. Nur wer gut mit konstruktiver Kritik umgeht, kann gesundes Arbeiten ermöglichen.

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Gesundes Leben kann Krankheiten vorbeugen

Wie ein gesunder Lebensstil Sie vor geistigen Krankheiten schützen kann

Viele von uns wissen bereits, dass ein gesunder und aktiver Lebensstil sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt, wir sind entspannter und ausgeglichener und Stress kann uns nicht so viel anhaben. Je älter man wird, desto wichtiger wird das.

© pixabay.com,

Viele Studien haben mittlerweile festgestellt, dass gerade bei Demenz ein aktiver und gesunder Lebensstil die Krankheit aufhalten kann. Unsere täglichen Gewohnheiten haben einen nachweisbaren Einfluss auf Krankheiten. Alkohol sollte in gemäßigten Mengen genossen werden und auf Rauchen sollte am Besten ganz verzichtet werden. Physische und mentale Aktivitäten sowie eine gesunde Ernährung sind nachgewiesen leistungsfördernd.

Das heißt, dass wir selbst einen großen Einfluss darauf haben, ob wir auch im Alter fit bleiben. Um unser Gehirn zu fordern, bietet sich Gehirntraining an, das hilft um kognitiven Krankheiten wie Demenz vorzubeugen.

Die BKK Diakonie hat für Sie kleine Denksportaufgaben zum Ausprobieren bereitgestellt. Hier finden Sie den BKK Diakonie Gedächtnistrainer. 

Möge Gott Dir von der Quelle,
die nie versiegt, zu trinken geben.
Gesegnet sei der Lauf Deines Lebens!
Irischer Segenswunsch

 

Schokolade macht glücklich

Was ist dran an dem Mythos, dass Schokolade uns glücklich macht?

Jeder kennt den Spruch „Schokolade macht glücklich„.

Und falsch ist er auch nicht, oder doch?

Schokolade bzw. Zucker hat die Fähigkeit, dass wir uns besser fühlen. Unser Wohlbefinden steigt. Das liegt daran, dass Zucker die Bildung des Botenstoffes Serotonin im Gehirn anregt und dieser unsere Stimmung hebt. Das Glücksgefühl nimmt also nach Genuss von Süßem zu. Dies gilt nicht nur für Schokolade sondern auch für Gummibärchen, Desserts oder Kuchen.

Aber es gibt auch andere Methoden um den Serotoninspiegel im Gehirn zu erhöhen. Denselben Effekt wie Süßes und Schokolade hat z.B. körperliche Bewegung oder Tageslicht. Und diese schaden dabei unserer Figur nicht. Falls Sie also Heißhunger auf Süßigkeiten verspüren, hilft Ihnen stattdessen auch ein Spaziergang an der frischen Luft. So steigt Ihr Wohlbefinden und Sie müssen dabei kein schlechtes Gewissen haben.

Wollen Sie mehr über gesunde Ernährung erfahren? Die BKK-Diakonie hat einen Online-ErnährungsCoach entwickelt, den Sie kostenlos nutzen können.

Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.
Psalm 16,11

 

Weisheit des Alters

Kurzgeschichte über die eigene Haltung

Heute haben wir wieder eine Kurzgeschichte zum Nachdenken für Sie. Sie handelt über die eigene Haltung und das eigene Verhalten und was es für einen selbst verbessern und verändern kann. Viel Spaß beim Lesen.

Ein 92-jähriger Mann beschloss nach dem Tod seiner Frau, ins Altersheim zu gehen. Die Wohnung schien ihm zu groß, und er wollte für seine letzten Tage auch noch ein bisschen Gesellschaft haben, denn er war geistig noch in guter Verfassung.
Im Heim musste er lange in der Halle warten, ehe ein junger Mann zu ihm kam und mitteilte, dass sein Zimmer nun fertig sei. Er bedankte sich und lächelte seinem Begleiter zu, während er, auf seinen Stock gestützt, langsam neben ihm herging.

Bevor sie den Aufzug betraten erhaschte der Alte einen Blick in eines der Zimmer und sagte. „Mir gefällt es sehr gut.“ Sein junger Begleiter war überrascht und meinte, er habe doch sein Zimmer noch gar nicht gesehen.
Bedächtig antwortete der alte Mann. „Wissen Sie, junger Mann, ob ich den Raum mag oder nicht, hängt nicht von der Lage oder der Einrichtung, sondern von meiner Einstellung ab, von der Art, wie ich ihn sehen will.
Und ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Diese Entscheidung treffe ich jeden Morgen, wenn ich aufwache, denn ich kann wählen.
Ich kann im Bett bleiben und damit hadern, dass mein Körper dies und jenes nicht mehr so reibungslos schafft – oder ich kann aufstehen und dankbar sein für alles, was ich noch kann. Jeder Tag ist ein Geschenk, und solange ich meine Augen öffnen kann, will ich sie auf den neuen Tag richten, und solange ich meinen Mund öffnen kann, will ich Gott danken für all die glücklichen Stunden, die ich erleben durfte und noch erleben darf.
Sie sind noch jung, doch nehmen Sie sich den Rat eines alten Mannes zu Herzen. Deponieren Sie alles Glück, alle Freude, alle schönen Erlebnisse als Erinnerungen auf einem Spezialkonto, um im Alter über einen Schatz zu verfügen, von dem Sie zehren können, wann immer Sie dessen bedürfen. Es liegt an Ihnen, wie hoch die Einlagen auf dem Konto sind. Ich verrate Ihnen noch zwei einfache Tricks, mit denen Sie ihr Konto rasch wachsen lassen können:
Hegen Sie in Ihrem Herzen nur Liebe, und und in ihren Gedanken nur Freude. In dem Bewusstsein, so ein Konto zu besitzen, verliert die Zukunft ihre Ungewissheit und der Tod seine Angst.“

Der junge Mann hatte staunend zugehört und bedankte sich nun mit einem strahlenden Leuchten in seinen Augen. Freudig drückte er den Arm des Alten und meinte: „Vielen Dank, soeben habe ich ein Erinnerungs-Konto bei meiner Bank eröffnet, und dieses Gespräch ist die erste Einlage.“

Mit diesen Worten öffnete er die Tür, um dem neuen Bewohner sein Zimmer zu zeigen. Mit einem Schmunzeln sagte dieser: „Mir gefällt es sehr gut.“

Verfasser unbekannt

André Peters – Interview

Interview mit André Peters zum Gesunden Arbeiten im Unternehmen

Was bedeutet gesundes Arbeiten für Sie? Diese Frage haben wir nach Herrn Dr. Joachim Rückle und Herrn Erhard Weiß nun auch an Herrn André Peters, Finanzvorstand der Diakonie Baden e.V., gestellt.

Für ihn ist bedeutet gesundes Arbeiten, mit sich selbst in der Balance zu sein und sich auch Auszeiten zu nehmen. Denn wer sich Zeit zum Entspannen nimmt, kann auch danach wieder mit neuer Kraft durchstarten. Das Projekt BELEV 2.0 – Gesundes Arbeiten gestalten, hilft den Teilnehmenden, gesundes Arbeiten wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken. Außerdem sind auch Angebote wie Rückenschule oder nach der Arbeit Sport zu machen sind für ihn wichtig, um gesundes Arbeiten zu ermöglichen.

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Arbeitszufriedenheit steigern

Wie Sie Fehltage minimieren und die Arbeitszufriedenheit steigern

Unternehmen investieren immer mehr Geld in betriebliche Gesundheitsförderung, bieten Stressprävention, Gesundheitstage oder Entspannungsangebote an. Trotzdem zeigen Studien, dass die Krankenstandsquote sich in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent erhöht hat. Auch die Arbeitszufriedenheit sinkt. Was aber kann man dagegen tun?

© Fotolia: Trueffelpix

Viele Mitarbeiter fühlen sich nicht wertgeschätzt, haben den Eindruck, dass sie viel mehr leisten als sie zurückbekommen. Fehlende Anerkennung ist oft ein Grund, bei einem leichten Unwohlsein lieber sich krankschreiben zu lassen, als Arbeiten zu gehen. Aber wie können Unternehmen dem entgegenwirken?

Oft sind es die Kleinigkeiten, die viel mehr bewirken, als groß angelegte Maßnahmen. Ein Lob, ein kurzer Plausch zwischen Tür und Angel mit der Führungskraft, gibt Mitarbeitenden das Gefühl, gesehen zu werden. Außerdem sollten Unternehmen in neues und gutes Arbeitsmaterial und schöne Berufskleidung investieren, das zeigt den Mitarbeitern, dass sie Wert haben. Auch helfen statt Gesundheitstagen ein gemeinsamer Betriebsausflug, der vom Arbeitgeber finanziert wird. Das stärkt Zusammenhalt unter den Kollegen und stärkt die Identifikation mit dem Arbeitgeber.

Möge sich deine Arbeit in Segen verwandeln,
jeder Segen aber in eine Stufe
auf der Treppe ins Paradies.
Irischer Segenswunsch

Fachtag für Frauen | Gesundes Führen

Gesundes Führen

Fachtag für Frauen | 7. Februar 2019

Ein voller Erfolg!
Mit dem  Fachtag für Frauen haben Kirche und Diakonie in Baden das Thema Gesundheit in den Blick genommen. Ziel der Veranstaltung war es, speziell weibliche Führungskräfte zu stärken und dafür zu sensibilisieren, dass Führungsverhalten Einfluss auf die Gesundheit aller Mitarbeitenden hat.

In der restlos ausgebuchten Tagung wurde die Bedeutung des Themas deutlich. Angesichts des demografischen Wandels ist Gesundheit auch ein wirtschaftlicher Faktor. Krankheitsbedingte Ausfälle verschärfen die ohnehin angespannte Personallage. Anfallende Tätigkeiten müssen von den verbleibenden Mitarbeitenden zusätzlich übernommen werden. Das Überlastungsrisiko steigt weiter. Expertinnen für Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung gaben den Teilnehmerinnen der Fachtagung deshalb Handlungsempfehlungen und Strategien an die Hand.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie gesundheitsfördernder Führungsstil aussieht und welche gesundheitlichen Rahmenbedingungen Mitarbeitende brauchen. Dabei wurde auch nach altersspezifischen Besonderheiten unterschieden und auf die Erhaltung der eigenen Arbeitskraft geachtet.

Der Vortrag der Key-Note-Speakerin Pfr. Dr. Susanne Schatz, kann hier runtergeladen werden.

Stresstest

Welche Entspannungsübungen passen zu Ihnen?

Jeder von uns ist Stress ausgesetzt, manchmal mehr, manchmal weniger. Je nachdem, was im Beruf gerade so ansteht und wie es im Privatleben läuft. Doch es spielt außerdem eine große Rolle, ob wir vom Typ her eher stressanfällig sind oder uns Stress weniger belastet. Manche lassen sich kaum aus der Ruhe bringen, anderen wächst schnell in Stresssituationen alles über den Kopf.

©Fotolia: lkunl

Stress lässt sich in unserem heutigen Leben kaum vermeiden. Stress ist auch nicht immer schlecht, er fordert uns und wir reagieren dadurch auch manchmal effektiver und konzentrierter. Zuviel oder dauerhafter Stress ist jedoch sehr schädlich, nicht nur Ihre psychische Gesundheit leidet darunter, auch Ihre körperliche Gesundheit. Daher ist es sehr wichtig, nach stressigen Situationen gut und ausreichend zu entspannen, nur dann können wir gesund bleiben.

Entspannungsratschläge sind auch oft gut gemeint, doch auch hier gibt es verschiedene Entspannungstypen. Nicht jedem hilft Yoga oder Autogenes Training zum runterkommen, mache entspannen bei einem ausgedehnten Spaziergang oder einer guten Tasse Tee besser. Nicht jeder Tipp ist für jeden gleich geeignet, jeder Mensch braucht etwas anderes um gut entspannen zu können.

Die BKK Diakonie hat einen Stresstest herausgebracht, indem Sie Ihr eigenes Stresslevel herausfinden können sowie die richtigen Entspannungsübungen für Sie. Probieren Sie es aus, hier finden Sie den Entspannungstest der BKK Diakonie. 

Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele;
denn er ist meine Hoffnung.
Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz,
dass ich nicht fallen werde.
Psalm 62, 6 – 7

Die Pomodoro-Technik

Wie Pausen Sie leistungsfähiger machen

Viel zu oft arbeiten wir viel zu viel und machen dabei keine oder wenig Pausen. Oft wird sogar das Essen vergessen oder nebenbei erledigt. Und nach solchen Tagen ist das Entspannen und zur Ruhe kommen besonders schwer.

Unser Körper kann jedoch nur eine gewisse Zeit leistungsfähig bleiben. Die Konzentration lässt merkbar bereits nach 60 Minuten ohne Pause nach. Experten empfehlen daher immer nach spätestens 90 Minuten eine Pause einzulegen.

Viel weiter geht hier die „Pomodoro-Technik„, sie empfiehlt nach 25 Minuten Konzentration eine Pause von 5 Minuten zu machen und dann wieder 25 Minuten zu arbeiten, wieder eine Pause von 5 Minuten usw. Nach viermaligem Wiederholen (insgesamt 2 Stunden) soll dann eine Pause von einer halben Stunde erfolgen. So bleibt die Leistungsfähigkeit den ganzen Tag über erhalten.

Ganz wichtig ist dabei natürlich, dass Sie Ihre Pausen nicht am Schreibtisch oder vor dem PC verbringen, gehen Sie kurz raus, holen Sie sich einen Kaffee oder machen Sie eine kleine Aktiv-Pause (passende Übungen finden Sie hier auf unserem Blog). Probieren Sie es mal aus!

Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel über die Pomodoro-Technik.

Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die stille Reife des Herbstes und
die Weisheit des erhabenen Winters.
Irischer Segenswunsch