12. Türchen

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Achtsamkeitsübung „Dankbar sein“

Eine kleine Achtsamkeitsmeditation, die sich besonders für den Abschluss des Tages eignet, am Besten kurz vor dem Schlafengehen.

Gehen Sie Ihren Tag durch, überlegen Sie, welche Ereignisse oder Erlebnisse, Menschen und Dinge Sie heute bewegt haben und für was Sie heute Dankbarkeit verspüren.

Konzentrieren Sie dann Ihre Wahrnehmung für mindestens zwanzig Sekunden auf die Dinge, für die Sie dankbar sind.

Diese kleine Übung sorgt für Entspannung und erhöht das Bewusstsein bzw. die Achtsamkeit für die schönen Dinge, die uns jeden Tag in unserem Alltag begegnen.

Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.
Sprüche 16,8

 

11. Türchen

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Impuls für den Tag

 

Das perfekte Haus

„Ein Einsiedlerkrebs lebte auf dem Meeresboden ganz in der Nähe einer schönen Koralle. Er besaß ein feines Schneckenhaus, in das er sich jederzeit zurückziehen konnte.
Doch eines Tages schien ihm sein Schneckenhaus nicht mehr gut genug zu sein: „Ich bin ein angesehener Einsiedlerkrebs und sollte mir ein neues Haus suchen“, sagte er zu sich. „Ich habe einfach etwas Besseres verdient.“

Und so verließ er sein Schneckenhaus und machte sich auf die Suche. Dutzende, ja, sogar hunderte von Schneckenhäusern probierte der Krebs aus, aber keines erfüllte seine Erwartungen. Das eine war zu groß, das andere zu klein, wieder ein anderes hatte einen Riss und das nächste nicht die richtigen Farben.

Entmutigt setzte er sich in den Sand. Da fiel sein Blick auf ein weiteres Schneckenhaus. Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte, kroch zu diesem Schneckenhaus und schlüpfte hinein.
Und ja, das war das perfekte Schneckenhaus! Es passte genau, es sah wunderschön aus und er fühlte sich auf Anhieb ganz zu Hause. Selig schlief er ein.
Als er am nächsten Morgen aufwachte, fiel sein Blick auf die schöne Koralle ganz in seiner Nähe. Darauf besah er sich das Schneckenhaus genauer … und es war exakt das Haus, das er verlassen hatte, um sich ein besseres zu suchen.“ von Tania Konnerth

Was hat diese Geschichte mit mir zu tun?

Tania Konnerth nimmt in ihrem BuchAus der Schatzkiste des Lebens“ ungewohnte Perspektiven in den Blick und betrachtet hierdurch Momente aus dem Leben neu. Durch kleine Geschichten lädt Frau Konnerth den Leser ein, sein Leben und Ansichten zu überdenken. Es sind Texte, die zum Weiterdenken einladen, kleine Überraschungen offenbaren oder ein Schmunzeln schenken.

Mögest Du immer einen Blick
haben für die Sonne,
die durch Dein Fenster fällt;
und nicht für den Staub,
der auf ihnen liegt.
Irischer Segenswunsch

 

10. Türchen

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Offene Seminare 2019

Achtsamkeit oder die Suche nach der guten Balance zwischen An- und Entspannung

Achtsamkeit ist ein wichtiger Beitrag für ein gesundes Unternehmen bzw. gesunde Mitarbeiter. Achtsamkeit beugt psychischen Erkrankungen und Burnout vor, unterstützt ein positives Arbeitsklima und hilft, eine wertschätzende Kommunikation im Betrieb zu kultivieren.

Trainerin Frau Martina Künstner wird am 22.10.19 und am 23.10.19 ein offenes Seminar unter dem Motto „Achtsamkeit oder die Suche nach der guten Balance zwischen An- und Entspannung“ in Stuttgart für die Mitgliedeinrichtungen der Diakonie Baden-Württemberg führen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier. 

Auch zum Thema Stressmanagement gibt es ein offenes Seminar. „Stressmanagement – Stressfaktoren erkennen, wirksam entschleunigen im Arbeitsalltag“ wird von Frau Martina Künster und Frau Uschi Krahl am 21.11.19 und am 05.12.19 in Stuttgart kostenlos für Sie durchgeführt. Alle weiteren Informationen finden Sie hier. 

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
Marie von Ebner-Eschenbach

 

 

9. Türchen

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Weihnachtsmärchen „Die Wichtelmänner“

Heute haben wir das Weihnachtsmärchen „Die Wichtelmänner“ von den Brüdern Grimm für Sie.

Es war ein Schuster ohne seine Schuld so arm geworden, daß ihm endlich nichts mehr übrigblieb als Leder zu einem einzigen Paar Schuhe. Nun schnitt er am Abend die Schuhe zu, die wollte er den nächsten Morgen in Arbeit nehmen; und weil er ein gutes Gewissen hatte, so legte er sich ruhig zu Bett, befahl sich dem lieben Gott und schlief ein.

Morgens, nachdem er sein Gebet verrichtet hatte und sich zur Arbeit niedersetzen wollte, so standen die beiden Schuhe ganz fertig auf seinem Tisch. Er verwunderte sich und wußte nicht, was er dazu sagen sollte. Er nahm die Schuhe in die Hand, um sie näher zu betrachten: Sie waren so sauber gearbeitet, daß kein Stich daran falsch war, gerade als wenn es ein Meisterstück sein sollte.

Bald darauf trat auch schon ein Käufer ein, und weil ihm die Schuhe so gut gefielen, so bezahlte er mehr als gewöhnlich dafür, und der Schuster konnte von dem Geld Leder zu zwei Paar Schuhen erhandeln.

Er schnitt sie abends zu und wollte den nächsten Morgen mit frischem Mut an die Arbeit gehen, aber er brauchte es nicht, denn als er aufstand, waren sie schon fertig, und es blieben auch nicht die Käufer aus, die ihm so viel Geld gaben, daß er Leder zu vier Paar Schuhen einkaufen konnte. Er fand frühmorgens auch die vier Paar fertig; und so ging’s immerfort, was er abends zuschnitt, das war am Morgen verarbeitet, also daß er bald wieder sein ehrliches Auskommen hatte und endlich ein wohlhabender Mann ward.

Nun geschah es eines Abends, nicht lange vor Weihnachten, als der Mann wieder zugeschnitten hatte, daß er vorm Schlafengehen zu seiner Frau sprach: »Wie wär’s, wenn wir diese Nacht aufblieben, um zu sehen, wer uns solche hilfreiche Hand leistet?«

Die Frau war’s zufrieden und steckte ein Licht an; darauf verbargen sie sich in den Stubenecken, hinter den Kleidern, die da aufgehängt waren, und gaben acht.

Als es Mitternacht war, da kamen zwei kleine, niedliche nackte Männlein, setzten sich vor des Schusters Tisch, nahmen alle zugeschnittene Arbeit zu sich und fingen an, mit ihren Fingerlein so behend und schnell zu stechen, zu nähen, zu klopfen, daß der Schuster vor Verwunderung die Augen nicht abwenden konnte. Sie ließen nicht nach, bis alles zu Ende gebracht war und fertig auf dem Tische stand, dann sprangen sie schnell fort.

Am andern Morgen sprach die Frau: »Die kleinen Männer haben uns reich gemacht, wir müßten uns doch dankbar dafür bezeigen. Sie laufen so herum, haben nichts am Leib und müssen frieren. Weißt du was? Ich will Hemdlein, Rock, Wams und Höslein für sie nähen, auch jedem ein Paar Strümpfe stricken; mach du jedem ein Paar Schühlein dazu.«

Der Mann sprach: »Das bin ich wohl zufrieden.« Und abends, wie sie alles fertig hatten, legten sie die Geschenke statt der zugeschnittenen Arbeit zusammen auf den Tisch und versteckten sich dann, um mit anzusehen, wie sich die Männlein dazu anstellen würden.

Um Mitternacht kamen sie herangesprungen und wollten sich gleich an die Arbeit machen, als sie aber kein zugeschnittenes Leder, sondern die niedlichen Kleidungsstücke fanden, verwunderten sie sich erst, dann aber bezeugten sie eine gewaltige Freude.

Mit der größten Geschwindigkeit zogen sie sich an, strichen die schönen Kleider am Leib und sangen:

„Sind wir nicht Knaben glatt und fein?
Was sollen wir länger Schuster sein!“

Dann hüpften und tanzten sie und sprangen über Stühle und Bänke. Endlich tanzten sie zur Tür hinaus. Von nun an kamen sie nicht wieder, dem Schuster aber ging es wohl, solang er lebte, und es glückte ihm alles, was er unternahm.

Sie möchten mehr von den Brüdern Grimm lesen? Hier finden Sie die 100 schönsten Märchen der beiden. 

Gott hatte sie mit großer Freude erfüllt; und auch die Frauen und die Kinder freuten sich. Und noch von ferne war die Freude Jerusalems zu hören.
Nehemia 12,43

8. Türchen

Achtsamkeitsübung „Bewusst gehen“

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Egal, ob Sie auf einen Spaziergang in der Mittagspause machen oder den Weg zur oder von der Arbeit gehen, diese Zeit lässt sich nutzen, um sich zu fokussieren und die Gedanken zu beruhigen. Es geht darum, die Bewegung des Gehens bewusst wahrzunehmen.

Versuchen Sie sich auf das Gehen zu konzentrieren. Nehmen Sie wahr, wann die Füße den Boden berühren, wie die Muskeln sich an- und wieder entspannen. Achten Sie auf Ihr Tempo, werden Sie schneller oder langsamer?

Ziel ist es hierbei, sich bewusst ins Hier und Jetzt zu manövrieren und sich selbst eine Pause von den unerledigten Dingen oder Problemen zu geben.

Ich wünsche Dir die Kraft,
neue Wege guten Mutes
voranzuschreiten.
Irischer Segenswunsch

7. Türchen

Geführte Meditation von Peter Beer

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Durch Meditation kann sich der Geist beruhigen und sammeln. Regelmäßige Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen wirken beruhigend und werden oft als Entspannungstechniken empfohlen. In der Meditation verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung vertieft sich und Muskelspannungen werden reduziert.

Wir haben heute für Sie eine geführte Meditation von Peter Beer, Buchautor und Gründer der Achtsamkeits Academy. Sie soll dazu beitragen, dass Sie Entspannung finden und Ihre Gedanken loslassen.

Ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Psalm 23,4

6. Türchen

Nikolaus

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Heute ist Nikolaus, Kinder haben kleine Geschenke und Süßigkeiten in Ihren Stiefeln vorgefunden und auf dem Weihnachtsmarkt kommt der Nikolaus zu Besuch. Der Brauch am Nikolaustag geht auf den wohltätigen Bischof Nikolas von Myra zurück, es gab ihn wirklich. Viele Legenden gibt es über ihn, wir haben eine kleine Geschichte, die von den verschiedenen Legenden handelt, für Sie rausgesucht.

Manchmal sprechen sie noch

Der Pfarrer hatte es gesagt. Aber an diesem Sonntag war vielerlei anzusagen. Deshalb ging die Nachricht ein wenig unter, daß er heimgekehrt war. Eigentlich schade, denn er war lange Zeit fort.

Ein paar Jahre hatte man nichts mehr von ihm gehört. Aber nun hatte er seinen angestammten Platz wieder eingenommen. Als später nur noch wenige Menschen in der Kirche waren, ging ich zu ihm hinüber. Er stand dort, als ob er nie weggewesen wäre. Doch, etwas war schon anders: Sein Mantel leuchtete in einem frischen Rot, und die Borten glänzten wie neu vergoldet.

„Gut, daß du wieder da bist”, sagte ich leise.

Tja, ich bin auch froh darüber.”

Zuerst starrte ich die Holzfigur erschrocken an. Dann schaute ich mich mißtrauisch um. Wollte da einer einen Scherz mit mir treiben? Aber ich stand ganz allein, weit und breit kein Mensch. Gerade wollte ich schon über mich lachen, da hörte ich die Stimme wieder, ganz nah, ganz deutlich:

Weißt du, es ist in der Werkstatt bei dem Restaurator ziemlich langweilig. Da bin ich doch lieber hier in der Kirche.”

„Ach, ja?” sagte ich zaghaft.

Es bleibt der eine oder andere bei mir stehen. Gelegentlich hat einer etwas auf dem Herzen, und ich überlege, wie ich helfen kann.”

„Das Helfen”, sagte ich, „das ist ja deine Spezialität.”

Stimmt”, gab er zu. „Früher kamen oft Schiffer zu mir, Kaufleute auch. Aber das ist heute selten geworden. Nur die Kinder kennen mich noch gut und freuen sich auf meinen Tag.”

Ich fragte ihn entschlossen: „Ich wollte eigentlich immer schon wissen, wie das damals in Myra gewesen ist.”

Ich war lange Bischof in Myra. Es gäbe viel zu erzählen. Was genau willst du wissen?

„Zum Beispiel das mit der Hungersnot. Als die Menschen in der Gegend von Myra wochenlang nichts zu beißen hatten.”

Das war tatsächlich schlimm. Heute kann man das kaum noch verständlich machen. Wer kennt hierzulande denn wirklich den Hunger? Den wütenden Schmerz zuerst, die Schreie nach Brot, die allmähliche Ermattung, den Hungerstod schließlich. Und genau so war es damals in Myra.”

„Und dann kamen die Getreideschiffe, die für eine Nacht im Hafen ankern wollten”, sagte ich eifrig.

Du kennst dich ja gut aus.” Er lachte leise. „Aber es war so, wie du sagst. Die Schiffe waren auf der Durchfahrt nach Konstantinopel, sollten Getreide in die Kaiserstadt bringen. Der Kapitän wollte jedoch keinen einzigen Sack Korn an uns verkaufen. Er war ein Hasenfuß. Wenn etwas von meiner Ladung fehlt, sagte er, dann läßt mich der Kaiser ins Gefängnis werfen.”

„Und das Wunder?” fragte ich neugierig. „Wie war das mit dem Wunder?”

Nun, das größte Wunder war, daß der Kapitän seine Angst überwand. Schließlich hat er erlaubt, daß einige Männer von uns an Bord kommen durften. Er zeigte ihnen die Kornsäcke, die sie in die Stadt schleppen durften. Es war ziemlich viel Korn, und es hat gereicht, bis endlich wieder Regen fiel in unseren Gärten und auf den Feldern neue Nahrung wuchs.

„Und der Kapitän hat mir nichts, dir nichts seinen Sinn geändert?”

Nein, mein Lieber. Den Sinn ändern, das geht bei niemand leicht. Ich habe ihn in jener Nacht in Myra herumgeführt. Er hat die hungernden Menschen gesehen, hat das Elend gerochen, das Wimmern der Kinder gehört. Dann habe ich ihm von dem Jungen erzählt, damals, als Jesus mit den vielen tausend Menschen in der Steppe war. Kaum einer hatte etwas zu essen mitgenommen. Hunger hatten sie alle. Der Junge hätte ja seine Fladenbrote und die paar kleinen Fische, die er in seiner Tasche mit sich trug, für sich allein behalten können. Nein, als Jesus fragte, da hat er sie angeboten, wollte teilen. Das war auch ein Wunder. Aber als Jesus Brot und Fische gesegnet hatte, als alle davon gegessen hatten und satt geworden waren, als nach all dem noch zwölf Körbe voll übrig geblieben sind, ich glaube, da haben damals alle gespürt, wie wichtig das Teilen ist.

„Und der Kapitän?”

Dem ist die Nacht in Myra und auch die Geschichte vom Brotwunder an die Nieren gegangen. Er hat erkannt, wie steinhart er sein Herz gemacht hatte. Und, wie du sagst, er hat seinen Sinn geändert.

„Wirklich, ein Wunder”, gab ich zu. Aber dann fiel mir ein, was sonst noch erzählt wird und ich fragte weiter: „Man sagt, daß das Schiff nicht höher aus dem Wasser herausgestiegen ist, obwohl die Ladung doch leichter und leichter wurde, je mehr Säcke die Männer wegschleppten.”

Darüber haben in der Tat alle gestaunt. So viel Korn die Männer auch in die Stadt trugen, an der Ladung fehlte nichts, überhaupt nichts.”

„Wie ist das denn zu verstehen?” fragte ich und konnte einen Zweifel nicht unterdrücken.

Nikolaus schmunzelte.

Für mich war das, was ich mit dem Kapitän erlebt hatte, viel erstaunlicher. Aber die Leute erzählten sich bald eine Geschichte, die mit dem Schiff zu tun hatte. Sie sagten, die Männer von Myra seien schweren Herzens auf das Schiff gegangen. Als sie das Korn hinabtragen durften, seien ihre Sorgen und Nöte auf dem Schiff zurückgeblieben. Und diese hätten das fehlende Korn aufgewogen.”

„Wirklich, eine erstaunliche Geschichte. Aber da ist doch auch noch die Rettung aus Seenot, die mit Nikolaus zu tun hat, und die Wiederbelebung der drei Schüler …”

Nikolaus lachte jetzt ganz vernehmlich.

„Nicht alles an einem Tag, mein Lieber. Geschichten muß man bedenken. Komm an einem anderen Tag wieder.”

Vielleicht hätte ich das Gespräch noch fortgesetzt. Aber da kam ein älterer Mann herbei und sagte vorwurfsvoll: „In der Kirche sollte man nicht so laut lachen!”

Eigentlich wollte ich erwidern: „Warum denn nicht?” Aber dann wies ich mit dem Daumen auf die Nikolausfigur und sagte: „Der war’s.”Der Mann schüttelte den Kopf und zeigte mir mit dem Finger einen Vogel. Wenn der wüßte

Hier können Sie auch andere Legenden nachlesen. 

So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens.
Epheser 6,14-15

5. Türchen

Innehalten | Pause machen

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Ich zelebriere
Meine Pause
Meine Kostbarkeit
Mein Kleinod

Die Tasse Tee
Die Kerze
Der Hocker für die Füße
Der Sessel
Im richtigen Winkel
Damit mein Blick
Aus dem Fenster
Gen Himmel geht

Und danach halte ich inne
Und schicke mich an
Nichts zu tun.

von Doris Bewernitz

Nimm Dir Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen.
Nimm Dir Zeit zum Nachdenken,
das ist die Quelle der Klarheit.
Nimm Dir Zeit zum Lachen,
das ist die Musik der Seele.
Nimm Dir Zeit zum Leben,
das ist der Reichtum des Lebens.
Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein,
das ist das Tor zum Glück.
Irischer Segenswunsch

4. Türchen

Achtsam mit Gefühlen umgehen

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Gefühle und Gedanken verstärken sich gegenseitig, wenn Sie Ihr Wut mit wütenden Gedanken füttern, wird sich das Gefühl der Wut nur verstärken. Umgekehrt ist dies genauso, fühlen wir uns gut und sind wir glücklich, kann dieses Gefühl durch positive Gedanken noch verstärkt werden. Durch die Kraft unserer Gedanken haben wir Einfluss auf unsere Gefühle.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und stellen Sie sich eine Situation vor, in der Sie eine wohlbekannte Emotion hatten. Was spüren Sie? Schwere, Anspannung, Weite oder Leichtigkeit? Und wo fühlen Sie das? Im Bauch oder im Brustkorb? Wie verhält sich Ihr Atem dabei? Und was täte Ihnen jetzt gut, wenn dieses Gefühl da ist? Versuchen Sie Ihr Bedürfnis zu benennen und danach zu Handeln.

Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Matthäus 5,16